Wie kann ich von den Eltern ausziehen? Mit 17?

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9 Antworten

Ich kann deine Situation sehr gut verstehen. Natürlich ist die beste Lösung, dich mit deiner Mutter zusammenzusetzen, in Ruhe über deine Gefühle zu sprechen und zu versuchen, die Probleme zu lösen. Vielleicht kannst du auch versuchen, ein bisschen Distanz herzustellen, indem du untertags weniger zuhause bist, wenn deine Mutter das erlaubt. Wenn du aber wirklich ausziehen möchtest, kannst du das mit ihr besprechen und sie bitten, dir die Erlaubnis zu geben. Vielleicht unterstützt sie dich auch finanziell, wenn du ihr erklärst, dass sich dadurch eure Beziehung verbessern könnte. Ansonsten kannst du dir einen Nebenjob suchen und in eine WG ziehen. Zum Ausziehen möchte ich dir auch noch etwas sagen: Eine eigene Wohnung, Unabhängigkeit, das klingt sehr verlockend. Auch ich bin mit 17 (mit Erlaubnis der Eltern und finanzieller Unterstützung) ausgezogen, weil es viel Streit gab. Einerseits hat sich dadurch die Beziehung zu meiner Mutter sehr verbessert. Wir verstehen uns viel besser, treffen uns oft und haben eine gute Beziehung, großteils ohne Streit. Andererseits bringt eine eigene Wohnung viel Arbeit, Probleme und Verantwortung. Du musst dich um Wartungsarbeiten, Einkäufe und Putzen kümmern. Du musst innerhalb kürzester Zeit um vieles reifer werden, damit du für dich selbst sorgen kannst. Außerdem bedeutet alleine Leben manchmal auch, einsam zu sein. Du wirst deine Familie oft vermissen, auch, wenn du dir das jetzt nicht vorstellen kannst. Du wirst manchmal das Gefühl haben, ganz alleine zu sein. Also überlege dir gut, ob du wirklich ausziehen möchtest! Falls du dich dazu entschließt, viel Erfolg!

setz dich hin und notiere dir, was vorgefallen ist, so genau wie möglich und lies dir das in Ruhe durch. Ist es wirklich viel? Oder hast du es so empfunden? Worum handelt es sich? Welche hilfe kannst du dir in der Familie holen? Dich mit jemandem beraten, der dein Vertrauen hat? Bevor du dich an Ämter wendest, solltest du ermsthaft versuchen, an eurer Lage etwas zu verändern. Nie wirst du wieder diese Zeit mit deiner Mutter nachholen können, wenn du dich entscheidest, in eine andere Wohnform zu wechseln. Führe mit einer dritten Person ein sachliches Gespräch mit deiner mutter, denn auch sie ist unglücklich und kommt nicht mehr aus dem Kreislauf heraus. So könnt ihr zusammen die Vorfälle gewichten, wisst, wie der andere das erlebt hat und auch besprechen, was ihr vermeiden und abstellen könnt, eine friedlichere Regelung für euer Zusammenleben entwickeln.

sorry, aber das wollen 80% der Jugendlichen und 90 % geben die selben Gründe an. Das nennt man Pubertät und beide Seiten sind nervlich am Ende. Das ist leider normal. Der Staat kann nicht jedem Kind eine Wohnung bezahlen nur weil er Ärger zuhause hat. Wirst du misshandelt, bekommst du kein Essen, ist dein Zimmer im Winter eiskalt und deine Eltern sind den ganzen Tag betrunken? NEIN? Sorry, aber dann geht es dir gut, denn für o.g. Probleme soll er Staat aufkommen. Wenn du aus ziehen möchtest, frag deine Verwandten ob sie dich aufnehmen, oder musst eben arbeiten gehen.....

Hast du vielleicht Verwandte, zu den du zihen könntest?

Leider nicht und mein Freund lebt viel zu weit weg.

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Meine Mutter ist grässlich.. sie.. ist egoistisch gemein und Rücksichtslos.. zudem Arbeitslos- ich hab ihr immer wieder gesagt sie soll sich nicht so gehen lassen und den Ganzen Tag im Pyjama fernsehen und alkohol trinken- dann kam es immer wieder zu nem Streit und sie schmiss mich raus, mit 16

Jetzt lebe ich bei 1 1/2 Jahren bei meiner Oma und meinem Opa und es geht mir super :) achja, und wir haben sie auf Unterhalt verklagt- gibt es bei dir verwandte?

Wenn du es nicht aushältst zuhause (aus akzeptablen Gründen) müssen deine Eltern für die Kosten deiner Wohnung und Lebensmittel aufkommen (auch Strom und so was). Wie genau du das beantragen kannst, weiß ich leider nicht.

Da hast du leider schlechte Karten. Mit dem Ausziehen wird nichts, wenn du nicht 18 bist. Solange deine Eltern dich nicht misshandeln oder dir drohen oder dich vernachlässigen oder dir sonst schlimme Dinge antun, schaltet sich nicht mal das Jugendamt ein. Das, was du beschreibst, ist der normale pubertäre Alltag vieler 17-Jähriger. Das muss man aushalten oder durch vernünftige Gespräche mit der Mutter eine Lösung finden.. Als Gymnasiastin solltest du doch jetzt eigentlich vernünftig genug sein, ein klärendes Gespräch mit deiner Mutter zu suchen. Außerdem sind in Streitigkeiten immer beide Seiten schuld. Du solltest dein eigenes Verhalten vielleicht auch mal überdenken.

Naja mir ist das gleiche wiederfahren ich bin auch zum Jugendamt und die haben auf der Stelle was getan, die versuchen alles um den Willen des Kinders (wenn er logisch nachvollziehbar ist) durchzubringen.

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@Coffeman444

Die Fragestellerin schreibt nicht mal, über was sie sich streiten. Nicht jeder Fall wird vom Jugendamt akzeptiert. Da würden die Wohngruppen aus allen Nähten platzen, wenn jede pubertäre Streitigkeit mit dem Umzug der Jugendlichen in eine Wohn-WG enden würde.

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Dann geh zum Jugendamt, die helfen dir das du in eine MädchenWG ziehen kannstQ !

Von wegen. Siehe Kommentar von hierkommtkalle.

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Mach alles was deine Mutter will und meckner nie rum, weil du wirst dir irgendwann wünschen und sagen" währe sie doch nur hier und in der lage mich anzuschreien und zu beschimpfen "

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