Wie kann ich Verwandte von Aktien begeistern und überzeugen?

12 Antworten

Ergebnisse.

Ich krieg genug Dividende im Jahr um mir davon jedes Jahr eine neue Karre der gehobenen Mittelklasse kaufen zu können.

Such dir etwas worauf die Leute in deinem Umfeld abfahren, dass ein bisschen teurer und kauf das. Nicht auf Raten, von der Dividende. Und wenn die fragen woher der Kram kommt sag Dividende.

Das Problem das viele haben ist, daß sie sich nicht die Mühe geben 1-2 Stunden am Tag die Nachrichten und die Börse zu verfolgen. Wer daran keinen Spaß hat, sollte meiner Ansicht nach keine Aktien besitzen.

Mach ich grundsätzlich nicht. Alles uninteressant für mich. Was ich lese sind Bilanzen, Geschäfts- und Quartalsberichte, keine Nachrichten.

Das Problem ist leider, dass deine Verwandten nun mal Recht haben. Man kann mit Aktien viel Geld verlieren.

Wenn man sich einzelne Aktien anschaut, gibt es tatsächlich Werte, die enttäuschend sind. Auf welche Aktien würdest du setzen? Bei welchen Aktien kann ich mir 100%ig sicher sein, dass sie sich auch wirklich langfristig positiv entwickeln?

Vielleicht habe ich auch einfach nicht das Geld auf der hohen Kante, dass ich immer wieder etwas nachschießen kann. Vielleicht brauche ich das Geld auch kurzfristig und kann es mir nicht leisten, wenn ich plötzlich deutlich weniger habe, weil ich kurz vorm Abgasskandal in VW investiert habe.

Es gibt Argumente gegen Aktien und dass Aktien immer die beste Anlageform sind, stimmt einfach nicht.

Du sagst es selbst: man muss sich informieren. Das kostet Zeit. Die habe ich als Familienvater, Vollzeit-Arbeitnehmer und dazu noch aktiv in verschiedenen Vereinen einfach nicht.

Wie soll ich mit einem relativ überschaubaren Kapital eine vernünftige Streuung hinbekommen? Wenn ich über meinen Broker trade muss ich immer Gebühren zahlen, für jede Transaktion. Da geht erstmal viel Geld rein, das die Performance der Aktie wieder ausgleichen muss.

Und - wie oben schon gesagt - kann ich langfristig auf das Geld verzichten? Können viele Leute nicht... Die brauchen etwas auf der hohen Kante für kurzfristig anfallende Ausgaben. Wenn ich dann warten muss, bis sich meine VW-Aktie wieder erholt hat, hilft mir das nicht...

Zeige deinen Verwandten das Bild "Stocks on the Long run" auf Google.

Und dann kannst du ihnen erklären, dass zwei Dinge wichtig sind, um erfolgreich an der Börse zu sein:

  • breite Streuung. Erst dann kann man das Risiko "Abgasskandal" etc auch eindämmen.
  • Langfristigkeit. Wenn ich mir nächstes Jahr ein schickes Auto kaufen will, würde ich das Geld dafür nicht an der Börse anlegen. Dafür bin ich doch zu Risikoavers. Für meine Altersvorsorge in 40 Jahren bin ich da schon wesentlich entspannter, wenn ich mir die Historie anschaue.

Und dann frage ich mich, warum es unbedingt Aktien (also Einzelaktien) sein müssen. Rate deinen Verwandten doch zu einem Aktienfond. Das ist wesentlich günstiger und einfacher für einen 08/15 Anleger. Dann muss ich nicht ständig die Nachrichten verfolgen und einen Herzkasper bekommen, weil meine Ersparnisse gerade mal von der amerikanischen Umweltbehörde zerstört wurden und ich jetzt überlegen muss, ob ich verkaufen soll oder nicht...

Ich habe selbst ein Depot, wo ich in einzelne Aktien investiert habe. Für mich ist das aber Spielgeld und Zockerei, die mich bisher eher gekostet, als etwas gebracht hat. Ist aber auch ok, weil ich damit auch nicht das Ziel habe, langfristig erfolgreich zu investieren. Das überlasse ich lieber den Fonds, z.B. für meine Altersvorsorge.

Ich gebe Dir Recht. Investments in Einzelaktien hat viel mit Glück zu tun, denn vieles kann man eben nicht vorhersehen. Hatte schon Tage in der meine Aktie an einem Tag 8.000€ verloren hat, nur weil eine Fusion geplatzt ist. Das ist nur eines von vielen Beispielen. Dafür gibt es Tage in denen alles gut läuft und die Aktie ein hoch nach dem anderen macht. Da muß man auch mal den Mut haben Gewinne mitzunehmen. Das geht aber nur, wenn man sich täglich damit beschäftigt, denn die Börse ist keine Einbahnstraße und was stark nach oben geht kommt auch mal wieder runter. Daher halte ich auch Fonds um die ich mich überhaupt nicht kümmere und monatlich angesammelt werden. Da ich aber sehr viel Zeit und Interesse habe kann ich es mir ohne Einzelaktien nicht vorstellen, da ich gerne meine Ideen umsetzen möchte. Mal geht es gut, mal verliere ich. Das gehört nunmal dazu.

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Ich halte den Weg der Überzeugung für den Richtigen.

Man sollte daher viel weiter unten ansetzen und den Leuten erst einmal erklären, wie unser Schuldgeldsystem funktioniert, bei dem aus dem Nichts von den Banken Geld geschaffen wird.

Es gibt dazu zahlreiche Informationtionen im Netz, die jeder nachlesen / -sehen / hören kann. Man kann sogar bis zu den Grundlagen des Baseler Abkommens, dem Vertragswerk in der EU hinuntertauchen, wer das denn möchte.

Hat man das erst einmal kapiert, dann wird klar, dass Geld nichts weiter ist als ein Schuldschein, der im Zweifel von heute auf morgen seinen Wert verlieren kann, was vielen so nicht klar ist.

Oder anders gesagt: Geld ist kein Vermögen, kein Sachwert

Vermögenswerte/Sachwerte im Kapitalmarkt sind

  • Aktien / Aktienfonds
  • Immobilien / Immobilienfolds
  • Edelmetalle

Bei diesen Assetklassen muss man noch die Unterscheidung treffen, welche davon einen Cashflow abwerfen können und welche nicht.

Bei einer Währungsreform, die derzeit durchaus im Bereich des denkbaren Szanarios liegt, kommen die 3 genannten Assetklassen nicht so stark unter die Räder wie die Klassiker der Geldanlage wie

  • Geld (Giralgeld oder Bargeld)
  • Versicherungen
  • Anleihen / Anleihefonds
  • Bausparverträge
  • Kapitallebensversicherungen
  • alle anderen geldbasierte Produkte

Wer sich das Renditedreieck des Deutschen Aktieninstitutes vergegenwärtigt, wird feststellen, dass in der Mehrzahl der Marktphasen mit einer positiven Rendite abgeschlossen hat.

Sicher gab es hin und wieder kräftige Korrekturen, wer jedoch den langfristigen Blick hat und auch mental mit solchen Korrekturen umzugehen vermag ist aus meiner Sicht mit der Aktienanlage gut bedient.

Natürlich macht es immer Sinn auch unter den und innerhalb der 3 o. g. Assetklassen sein Risiko etwas zu streuen.

Wie die Streuung ausfällt, hängt vom persönlichen Risikoprofil ab.

Günter

Danke für die Ausführung.

Ist für die Leser hier bestimmt interessant.

Für mich leider nichts neues.

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Spiel dich mal nicht so auf, Christl.
Du hast nicht mehr oder weniger Ahnung, als der Ottonormalverbraucher, wenn ich mir mal so deine Fragen ansehe.
Komm mal wieder auf den Boden der Realität runter.

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@skminga

Du hast doch keine Ahnung. Viele Fragen sind nur aus Neugier und Zeitvertreib gestellt.

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Wärst du tatsächlich so erfolgreich, müsstest du es nicht herausposaunen.

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