Wie kann ich verhindern, dass ich homosexuell werde?

...komplette Frage anzeigen

39 Antworten

Hallo,

Wenn du gegen deine Anziehung zu Männern richtig ankämpfen willst, solltest du meinen Rat befolgen und du schafst das. Nur in der Christlichen Orthodoxen Kirche findest du deine Antworten und Verfahren gegen solche Anziehungen. Zunächst lass dich in einer Orthodoxen Kirche taufen. Dann verschwindet zu 99,9 prozent deine Sünde von alleine. Wenn nicht dann muss du einige Zeit fasten deine Sünde in der Orthodoxen Kirche beichten und Buse tun. Dann sieht dich der Gott und befreit dich davon. Aber mit der Taufe in der Orthodoxen Kirche wird es meines erachtens getan sein. Vergiss Islam den Islam bietet keine Instrumenten für Kämpfe gegen Sünde. In Koran wird öfter Jesus Christus erwähnt als Muhamed also wiedersprechen die sich selbst. In der Bibel wird gesagt Jesus lebt und wird wieder kommen , und im Koran steht Muhamed ist tot und kommt nicht wieder. Also an wenn glaubst du an lebendigen Jesus der lebt und wieder kommt oder an toten Muhamed der nicht wieder kommt? Jesus ist der erlöser und der wahre Gott, gehe folge nur Ihm und du wirst das Licht des Lebens erblicken.Amin

Aus welchem mittelalterlichen Sumpf bist Du denn ausgebüxt?

Schau mal in ein drittklassigen Lehrbuch unter dem Stichwort "Homosexualität". Da steht u. a. geschrieben, dass das keine Krankheit ist und schon gar nicht durch irgendeinen Gott "behandelt", geschweige denn "geheilt" werden kann! 

"Sünde"!! Wenn ich das schon lese! Lachhaft!

10

Warum sollte jemand gegen eine eventuelle Homosexualität "ankämpfen"?

Und was soll die religiöse Propaganda für die orthodoxe Kirche?

12
@earnest

Es ist keine Propaganda es ist Richtungsweisung für einen jungen Mann der Hilfe braucht.Und wenn du so willst ich liebe meinen glauben und meine Kirche und weil es mir geholfen hat will ich anderen Menschen dadurch helfen

0
@Aleksa8

Die Hilfe, die dieser junge Mann braucht, ist die, dass er seinen Frieden macht mit seiner Homosexualität. Nichts anderes.

11
@Aleksa8

Deine "Richtungsweisung" - eine charakteristische Bezeichnung! - ist "Missionieren pur".

8
@DottorePsycho

Nein eben nicht, er soll mit Hilfe Gottes dagegen kämpfen und er wird gewinnen.Der Teufel versucht in sein Unterbewusstes einzudringen, und er erkennt selber dass da etwas nicht stimmt. Seine reine Göttliche Seele wird angegriffen. Jetzt frag ich dich mal DottorePsycho, wenn dir der Magen weh tut gehst du zum Arzt und lässt es behandeln? Natürlich machst du das weil du wahrscheinlich Krank bist und willst wieder gesund werden. Genauso ist es mit OmaLover er bemerkt er wird Krank wenn er nichts tut es drückt auf sein Gewissen.

0
@Aleksa8

Nein, eben nicht!

Das einzige, das ihn krank machen könnte, wären solche Menschen wie Du, die ihm einreden, dass mit ihm etwas nicht in Ordnung ist.

Der Fragesteller hat ja auch keine Homo-Schmerzen sondern Leidensdruck, weil er sich im Konflikt befindet zwischen seinen Gefühlen und seinem religiösen Umfeld.

15
@DottorePsycho

Das einzige, das ihn krank machen könnte, wären solche Menschen wie Du, die ihm einreden, dass mit ihm etwas nicht in Ordnung ist.

Man könnte auch einfach sagen, dass die Menschen, die anderen Menschen einreden wollen, dass "Homosexualität eine Kranktheit sei", dass diese Menschen selbst massiv an einer Krankheit leiden!

https://www.youtube.com/watch?v=E3n-M-czMfo#t=1m51s

Bischof Franz-Josef Overbeck sollte sich DRINGEND psychologische Hilfe suchen. Er hat es nötiger als die, die er als "Sündiger" bezeichnet!

5
@DottorePsycho

Schon mal etwas DottorePsycho von einer Einheit von Seele und Körper gehört. Der Mensch besteht aus einer Materielen Komponente (der Körper) und geistigen Komponente( der Geist ,die Seele). Beides kann krank werden in dem ersten Fall z.B. Magenschmerzen, Rückenschmerzen also die Materielle Komponente der Körper.. Und im zweiten Fall kann die Seele krank werden. Im zweiten Fall reden wir von Psychologie die keinen Menschen geheilt hat sondern nur Symptome der Krankenheit durch Medikamente unterdrückt oder ist je ein Seelenkranker von einem Psychologen geheilt worden. Selbst Psychiater sagen wir können psychisch kranken nicht helfen , wir sind da um dene zuzuhören , die mit Bromazepam zu futter( damit die ruhig werden) und das wars. Aber geheilt werden die Kranken dadurch nicht

0
@Aleksa8

Wie man lesen kann, hast Du von Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie NULL Ahnung, schon gar kein Wissen.

Was Du hier von Psychiatern rezitierst, ist Unsinn.

Durch das Beitreten zu irgendeiner Religionsgemeinschaft ist noch niemand gesund geworden. Natürlich hast Du dafür Beweise, dass es doch so ist, Du darfst aber fest davon ausgehen, dass diese Beweise diese Bezeichnung nicht verdienen. Wäre es anders, würden wir alle sehr gerne orthodoxe Christen werden .... nein, wir wären es längst.

9
@666Phoenix

Einigen wir uns auf "BEIDE Seiten müssen ihren Frieden damit machen"? .-)

Er selbst def. auch.

0
@Aleksa8

hi Aleksa8, du bist so was von ungebildet, uninformiert...du brauchst wahrhaftig einen Psycho-doc...aber einen ganz speziellen...weil die Gefahr besteht, daß du unheilbar bist...so viel Schwachsinn auf einmal habe ich hier selten gelesen...es ist einfach zu schade in dich an Zeit zu investieren und dich eines Besseren zu belehren, du bist einfach DUMM und glaubst deinen eigenen Müll auch noch...sind deine Gelehrten, deine Gläubigen auch wie du ?  dann gebe denen die Hand und laß sie nicht mehr los...

1

@Aleksa8

du solltest unbedingt meinen rat befolgen und dann schaffst du auch was...........*g*

mach dich mal schlau über die geschichte der religionen, über die entstehungsgründe der götter und vor allem, über die so schönen und lustigen märchen eines menschen namens jesus..........:)

dann verschwindet zu 99,9 prozent dein glaube..........

wenn nicht, musst du noch die geschichte der erde und die geschichte der menschheit dazu nehmen...........

vergiss den glaubenswahn, kämpfe dagegen an, nutze keine instrumente der religionen, denn nur die wissenschaft kann dir wirkliche beweise und fakten liefern..also wenn du wirklich die augen aufmachst beim lesen des alten testaments, dann siehst du nämlich auch, dass der dort beschriebene gott der teufel selbst ist, denn er wird mit den eigenschaften beschrieben, die du und alle gläubigen immer dem teufel zuschreiben...........die augen aufmachen, den geist öffnen, das ist die wahre erkenntnis und folge bitte nur ihr..................*g*

sorry, wollte eigentlich nicht wie ein fanatiker klingen, deine antwort hat mich leider dazu inspiriert..............:)

3
@DerBuddha

So euch Budhisten mag ich am liebsten auseinander nehmen. Was ist die Erfüllung oder der Ziel euch Budhisten. Ich glaube Ihr strebt ins Nirvana also übersetzt ins nichts. Und genau das ist Teufelsziel. Das es eben nichts gibt. Glaub mir du hast dadurch einen Pakt mit Teufen abgeschlossen und er gibt dir anfangs vlt. Kraft und Vermeintliche Güte in verschiedenen Aspekten des Lebens. Dann schnappt die Falle zu. Dann ist das entrinnen schwer gar unmöglich.

0
@DerBuddha

Es ist wie das Experiment mit dem Frosch. Schmeisst man einen Frosch in das Topf mit kochendem Wasser wird es zu heiss empfinden und rasch rausspringen. Schmeisst man einen Frosch ins kalte Wasser und erhitzt es langsaam wird es gekocht ohne es zu merken. Du wirst Teufelsfalle im Budhismus früher oder Später feststellen , dann wirst an meine Worte denken, bloßes wird zu spät sein. Kehre um solange du zeit hast.

0
@Aleksa8

Aleksa8, abgesehen davon, daß du offensichtlich ohnehin dringend in Behandlung gehörst: Mit welchem imaginären Buddhisten redest du hier???

9
@Aleksa8

@Aleksa8

"So euch Budhisten mag ich am liebsten auseinander nehmen."

oh, wie süß........ich muss dich leider enttäuschen, denn mein name hat absolut NICHTS mit glauben zu tun, ich fand den namen nur cool, denn das wort "butter" war mir zu blöd..........*fg*

so ein mist aber auch für dich...........*zwinker*

0
@DerBuddha

...ob dieser Möchtegern-Gläubige überhaupt Interesse hat...anderes... als seine christliche Orthodoxen-Meinung zu verkaufen, ist mehr als fragwürdig...ich stufe ihn einfach als dumm und desinteressiert anderer Meinung ein...gibs ihm, lieber "Buddha"...hau rein...

0

OMG

wenn sowas hilfreichste antwort wird, dann wirft das kein gutes licht auf den fragesteller

6
@psychologiker

Ja, das ist wahrlich enorm. Manchen Leuten ist einfach nicht zu helfen. So etwas kann einem eigentlich noch nicht mal mehr leid tun.

3

@OmaLover & @Aleksa: 

Wie kann eine SOLCHE Antwort "hilfreichste Antwort" werden?

Da könnte man doch glatt vom Glauben abfallen.

0

Du kannst das nicht verhindern, unterdrücken ja, aber dadurch wirst du glückliches und erfülltes Leben führen.

Homosexualität ist völlig normal, sogar im Tierreich tritt sie auf, der intolerante Mensch meint nur alles was er nicht kennt oder sieht als 'unnormal/abnormal' abstempeln zu müssen.

Ich bin selber Christin, ich glaube daran, dass es eine höhere Macht gibt, diese wäre in meiner Religion Gott. Doch an die Bibel und an die Kirche (Priester, Papst..) glaub ich nicht. Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, das heißt dass die Dinge die drin stehen nicht wirklich Gottes Worte sind. Auch sind die Menschen in der Kirche die über Gott und die Welt reden, bloß Menschen und nicht Gott höchstpersönlich.
Du kannst dir ruhig eine Religion aussuchen aber behalte deinen freien Geist und lass dich nicht unterdrückten, denn es ist Schade dass viele Religionen einfach nur Hass und Verbote verteilen statt Liebe.

Ich wünsch dir Viel Glück :)

*kein glückliches und erfülltes...

1

Danke:)

0

Homosexualität ist genauso angeboren wie Heterosexualität. Man kann sich das eine genausowenig aussuchen wie das andere. Die Wissenschaft geht derzeit davon aus, dass es mit der Hormonversorgung des Embryos während der Schwangerschaft zusammenhängt.

Heterosexuelle empfinden den Gedanken an gleichgeschlechtlichen Sex oft als ekelhaft und abstoßend, während ihr Körper und Geist freilich nach der Vereinigung mit dem anderen Geschlecht verlangen. Man muss sich klarmachen, dass es Homosexuellen umgekehrt genauso geht.

Wer also verlangt, dass Homosexuelle ihre Sexualität unterdrücken und Heterosexualität vorspielen, der sollte sich selbst fragen: Wie würde es mir gehen, wie würde ich mich fühlen, wenn man mir jegliche Sexualität mit dem anderen Geschlecht verbieten und homosexuelle Kontakte von mir verlangen würde?!

Wer Homosexualität als Sünde bezeichnet, hat meiner Meinung nach nicht nachgedacht. Wenn wir davon ausgehen, dass alle Menschen Gottes Geschöpfe sind, dann hat Gott auch die Homosexuellen geschaffen. Zu behaupten, Gott sei da ein Fehler unterlaufen, hat für mich irgendwie blasphemische Züge. Eher sollten wir uns doch fragen, was Gott sich dabei gedacht hat, Homosexuelle zu erschaffen. Will er vielleicht die Toleranz der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft auf die Probe stellen? Dann wären alle, die Homosexualität als sündhaft darstellen krachend durch die Prüfung gerasselt...

...sehr guter Text, lieber Kochanek, das hast du gut formuliert und absolut vertsändlich hoffe ich auch für den Fragesteller geschrieben...aber auch die "Unwissenden" hier sollten das lesen...lg

0

Eine der genannten Religonen anzunehmen versperrt dir den Zugang zum echten Paradies und der echte Gott wird deinen Weg mit Hindernissen und Leid pflastern bis du dich dazu entschließt wieder den Weg zu gehen den er für dich am besten hält. 

Ich rate dir den Weg Gottes zu gehen, den der ist leichter und man bekommt so viel geschenkt (oft sogar das was man sich wünscht) wenn man seiner Führung vertraut, denn nur ein echter Gott ist in der Lage alles so einzurichten das es passt. Diese Pappmaschee Götter des Islam und des Christentums können nichts in deinem Leben ausrichten und außer einem unfreien Leben unter ihrer Diktatur bringen sie einem nichts, man lebt meist in einer Hölle auf  Erden anstatt im Paradies auf Erden wie es der echte Gott für jeden wollte als er einem das Leben geschenkt hat.

So, nun zu deiner Sexualität:

Was ist fasch daran Homosexuell zu sein? 

Es ist Unnatürlich ? Pah eine der größten Lügen, der echte Gott macht nichts was keinen Sinn hat. Und wenn das Leben nur existiert um deren Fortbestand zu sichern machen Gott, Seele, Bewusstsein, Liebe und das Leben selbst keinen Sinn.


Homosexuell kann man nicht werden. Man ist es oder man ist es nicht. Und wenn man es ist, gibt es keinerlei Grund, dagegen anzukämpfen. Wenn man dennoch dagegen ankämpft, gibt es keinerlei Chancen auf Erfolg.

Ob ein Gott existiert ist eine Frage für sich. Jedoch entlarven sich (unter anderem) jegliche religiösen Regeln bezüglich der Sexualität eindeutig als von Menschen gemacht. Es gibt faktisch kein einziges brauchbares Argument gegen das Ausleben von Homosexualität. Da ist es dann nur praktisch, behaupten zu können, ein Gott verbiete es.

Es gibt nur ein Leben. Also lebe es! Lebe deine Sexualität aus. Unterwerfe dich nicht der Gedankenwelt von Menschen, die vor tausenden Jahren lebten. Sonst erwartet dich ein Leben voller Leiden.

Alles Gute!

Hi OmaLover,

die schlechte Nachricht für Dich: Homosexualität ist keine Krankheit und somit nicht heilbar. Und auch wenn wir es nicht als Krankheit betrachten, ist es nicht änderbar. Du bist es oder eben nicht. Auch mittels Hypnosetherapie wäre dies nicht zu machen.

Die gute Nachricht: Du kannst Dein Leben lang ein sehr gläubiger Mensch sein und bleiben, OHNE Dich formal einer bestimmten Religion zuzuwenden. Ob Homosexualität wirklich eine Sünde ist - immer vorausgesetzt es gibt einen Gott - bleibt dahingestellt. Es muss ja keineswegs richtig sein, was die Kirchenvertreter der diversen Religionen so postulieren. Streng genommen hat ja maximal eine Religion Recht - wenn überhaupt. Und da es keinen einzigen Beweis gibt, kann auch niemand wissen, was zu glauben richtig wäre.

Bitte bedenke, dass das Thema Sünde und Vergebung das ideale Instrument ist, um die Schäfchen nicht allzu keck werden zu lassen. Wenn man also die grundlegenden Bedürfnisse eines Menschen als Sünde bezeichnet, hat man die Menschen prima am Haken. Willst Du dieses manipulative und unwürdige System wirklich unterstützen?

Wenn das so ist, wie du schreibst, hast du gute Chancen ein sehr unglücklicher Mensch zu werden. Deine Sexualität kannst du dir nicht aussuchen, deinen Glauben, deine Religion schon.

Wenn dir Glaube und Religion wichtiger sind, als dein Glück - nun denn, des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

Hey!

Du kannst nichts gegen deine Homosexualität tun!

Du kannst es natürlich versuchen es zu unterdrücken, aber das würde ich dir wirklich auf gar keinen Fall empfehlen, denn es würde dich nur noch mehr stressen und unglücklicher machen!

Du willst doch glücklich sein im Leben oder?

Und du willst doch auch sagen können, dass du dein Leben aus allen Zügen genossen hast oder nicht?

Deshalb versuch es nicht zu unterdrücken oder dich zu ändern.

Es ist ehrlich vollkommen okay, wenn du auf Jungs stehst! Und das akzeptiert auch Gott! Ich weiß, dass in der Bibel oder im Koran das Gegenteil steht, aber dort steht auch das Gott ALLE liebt.

Und glaub mir, Gott liebt dich so wie du bist denn er hat dich doch erschaffen!

Und außerdem sollte man die "Bücher" Gottes auch nicht so wörtlich nehmen! 

Also ändere dich bitte nicht und falls jemand einen dummen Kommentar von sich abgeben sollte, dann ignoriere diese Person!

Also steh zu dir und versuch dich nicht zu verändern! 

Es würde dich innerlich nur zerstören!

Warum machst du dir so Angstgedanken? Beschäftige dich mit dem, wo du weißt, dass es gut ist und schieb die anderen Gedanken rigoros weg.

Gedanken beherrschen den Menschen. Deswegen mach Großreine, immer wieder.

Sobald du darin geübt bist aufzuräumen, verschwinden die Angstgedanken.

Homosexualität ist keine Krankheit. Von daher gibt es da auch nichts zu heilen. Und was normal ist, ist sowieso eine Sache der Perspektive. Vermutlich wird es in manchen Religionen als Sünde gewertet, wenn man Homosexualität auslebt, aber deshalb ist es noch lange keine Sünde homosexuell veranlagt zu sein. In diesen Religionen ist auch Ehebruch eine Sünde, also Sexualität vor und außerhalb der Ehe. Das hindert viele aber dennoch nicht unbedingt daran, dennoch nach dieser Bedeutung Ehebruch zu begehen.

Du hast dich noch nicht entschieden? Ist nicht schlimm. Du brauchst keine Religion um zu glauben.

Die Testamente und der Koran sind von Menschenhand geschrieben. Es ist also nicht sicher, ob die darin enthaltenen Botschaften und Richtlinien wirklich von einem Gott stammen oder die Verfasser nicht einfach nur ihre eigenen Vorstellungen aufgeschrieben haben, von denen sie selbst meinten, dass die Gläubigen sich danach zu richten haben.

Es kann genauso gut sein, dass Gott dich so gewollt (bzw. erschaffen) hat wie du jetzt bist. Meiner Auffassung nach wäre es dann deine Aufgabe, dich  selber akzeptieren und lieben zu lernen.

Wenn es dein Wunsch ist zu glauben, versuch auf Gottes Güte zu vertrauen. Sollte es ihn geben, so bin ich mir sicher, wird deine eventuelle Homosexualität für ihn kein Thema sein.

Ich würde gar keine Religion annehmen, denn in Religionen interessiert der einzelne Mensch nicht. Bleib Du selbst so wie Du bist. Es gibt so viele Menschen, die in keiner Religion sind (ich übrigens auch nicht).

Religionen verteufeln Dinge, die heute normal und alltäglich sind, als Sünde, was der größte Quatsch überhaupt ist.

Und wenn Du homosexuell bist, was ist daran denn so schlimm!? Es ist keine Krankheit (und auch keine Sünde), sondern deine sexuelle Neigung. Heute gibt es so viele homosexuelle Menschen, die in ihren Beziehungen glücklich sind.

Lebe sie aus, das ist besser für Dich, als in irgendwelchgen religiösen oder gesellschaftlichen Zwängen zu stecken!

Sooo, in Religionen interessiert der einzelne Mensch nicht???

Dann ist das Christentum eine gaaanz große Ausnahme, denn von dieser Religion, besser gesagt, von Jesus Christus weiß ich sicher, dass ihn jeder einzelne Mensch interessiert!

Ich nehme an, Du bist Atheist, weil Du keine Lust hast, Dir durch irgendwelche Vorschriften irgendeinen Spaß verderben zu lassen, stimmt´s?

0
@jovetodimama

Stimmt genau, ich bin Atheist und die Bibel ist für mich das größte Märchenbuch der Weltgeschichte!

Schon mal darüber nachgedacht, wie viele Verbrechen im Namen der Kirche an den Menschen verübt wurden! Ich wüsste nicht, dass da einem Einzelnen geholfen wurde!

1

Wenn - wenn! - Du homosexuell bist, dann bist Du es bereits. Nach neuesten wissenschafltichen Erkenntnissen ist Homosexualität ebenso wie Transsexualität nicht erworben bzw. anerzogen, sondern angeboren. Das bedeutet, Du kannst Deine sexuelle Ausrichtung - also das, was Deine Auslöser sind dafür, dass z.B. Dein Penis steif wird - nicht mit Absicht verändern, auch nicht mit Hilfe irgendwelcher "Therapien" in Ankara oder sonstwo.
Was Du tun kannst, ist, Dich und Deine Gefühle und Deine körperlichen Reaktionen aufmerksam zu beobachten und zu reflektieren: Was geschieht da bei mir? Will ich das? Wie kann ich damit umgehen? - Nach dem, was Du geschrieben hast, zu schließen, tust Du das bereits. Das ist sehr gut!
Was auch immer Du bei Dir beobachtest, betrachte es mit ausreichend (!) Selbstliebe!  Bitte verurteile Dich oder Dein Schwulsein nicht, falls Du Dir ganz sicher bist, dass Du es bist. Vielleicht bist Du aber auch hetero, oder Du bist bi, oder Du bist asexuell - nicht jede(r) 16jährige ist sich bereits ganz sicher. Es gilt jetzt nicht, zu verhindern, dass Du schwul wirst, und ebenso wenig gilt es, jetzt irgend etwas zu tun, um wieder normal zu werden. Falls Du schwul bist, bist Du nicht weniger normal als jede(r) andere auch!
Man ist auch - zumindest nach christlichem Verständnis - kein Sünder, nur weil man homosexuell veranlagt ist. Tatsächlich steht nirgendwo in der Bibel, dass es eine Sünde ist, homosexuell veranlagt zu sein! Allerdings steht sehr wohl in der Bibel, dass es eine Sünde ist, wenn "ein Mann bei einem Mann liegt wie bei einer Frau". Das ist "Gott ein Greuel". Dabei ist anzumerken, dass in der Bibel auch von vielen anderen Dingen gesagt wird, sie seien "Gott ein Greuel". So muss man wohl zu dem Schluss kommen, dass der Beischlaf eines Mannes bei einem Mann - nur der Beischlaf, nicht die liebevollen Gefühle zwischen zwei Männern und auch nicht die unwillkürliche Reaktion des Körpers! - eine Sünde ist, dass aber auch diese Sünde ebenso vergeben werden kann wie andere Sünden.
Wenn Du also denkst, Homosexualität sei im Christentum und im Islam gleichermaßen eine Sünde, dann irrst Du Dich! Wie gesagt, die Homosexualität an sich ist im Christentum keine Sünde, aber der Beischlaf eines Mannes bei einem Mann ist eine Sünde. Du wirst aber im Neuen Testament nichts darüber finden, dass Homosexualität schlimmer wäre als anderes. Im Gegenteil wirst Du Stellen lesen, wo Homosexualität in einem Atemzug genannt wird mit Unzucht (gemeint ist der außereheliche Geschlechtsverkehr oder Geschlechtsverkehr zu dritt/zu viert und andere, nicht der Zeugung von Kindern dienen sollende sexuelle Praktiken), Völlerei, Genusssucht usw. usf.

Auch gibt es im Neuen Testament eine Stelle, wo es heißt, dass es nur eine Sünde gibt, die nicht vergeben werden kann, und das ist nicht etwa Homosexualität, sondern die "Sünde gegen den Heiligen Geist". Diese Sünde begeht, wer weiß, dass er Jesu Vergebung nötig hat, sich aber dazu entscheidet, Jesu Vergebung nicht anzunehmen. Die Bibel sagt also: Wer bis an sein Lebensende Jesu Angebot, mit Seinem Tod am Kreuz auch unsere Sünden vor Gott bereinigt zu haben, kennt und trotzdem mutwillig ausschlägt, der - nur der! - hat eine unvergebbare Sünde begangen.
Ich kann Dir also ganz sicher sagen, dass ein homosexuell veranlagter Mensch im Christentum kein größerer Sünder ist als jede(r) andere auch. Ein (heterosexueller) Christ, der sich wider besseres Wissen weder darum kümmert, gottgefällig zu leben, noch für begangene Sünden reuig und voller Willen zur Besserung im Gebet um Vergebung bittet, ist im Christentum sicherlich ein größerer Sünder.
Homosexualität gibt es sicherlich ebenso wie Transsexualität überall auf der Welt, sowohl unter Muslimen als auch unter katholischen sowie evangelischen Christen. Nur: Jede Glaubensgemeinschaft geht anders mit Betroffenen um.

0
@jovetodimama

Der Islam fordert von homosexuell veranlagten Menschen, dass sie gegen ihre Veranlagung ankämpfen und, falls sie dabei keinen Erfolg haben, den Erfolg anschließend zumindest vorspielen.
Die katholische Kirche erwartet in erster Linie Äußerlichkeiten. Das heißt, es wird nicht gerne gesehen, wenn schwule Katholiken mit ihrem Partner zusammenziehen und in der Öffentlichkeit händchenhaltend spazieren gehen. In manchen Pfarreien könnte das zur Exkummunikation führen (das heißt, Du wirst von der Teilnahme am Abendmahl ausgeschlossen, ebenso wie z.B. Geschiedene). Was Du aber nächtens im Bett tust, danach wird Dich in der katholischen Kirche niemand fragen.
Die evangelische Kirche dagegen akzeptiert homosexuelle oder transidente oder geschiedene Menschen. In der evangelischen Kirche Deutschlands gibt es sogar nicht wenige homosexuelle oder transidente oder geschiedene Pfarrer(innen), die ihre Veranlagung bzw. ihr Privatleben in keiner Weise vor ihren Gemeinden geheimhalten, sondern im Gegenteil bei Bedarf selbst seelische Stärkung und Fürbitte vonseiten ihrer Gemeinde bekommen. Niemand braucht sich oder sein So-sein verstecken. Die Gläubigen sind hier nur ihrem eigenen Gewissen vor Gott verpflichtet und daher angehalten, sich selbst Gedanken zu machen und selbständig in der Bibel zu lesen.
Das höchste christliche Gebot ist aber dieses: Du sollst Gott, Deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt, und Deinen Nächsten wie Dich selbst. - Ich bin mir ziemlich sicher, Du hast schon damit angefangen. Wenn Du Dich also weiterhin mitsamt all Deinem So-sein - auch wenn es das Schwulsein mit einschließen sollte - immer mehr dahin entwickelst, dass Du Gott und Deinen Nächsten und Dich (!) von Herzen liebhast, dann wirst Du mit dem Gott, den Du suchst und den Du liebst, noch ganz wunderbare Erfahrungen machen - egal, was Deine sexuelle Ausrichtung ist!

0
@jovetodimama

Die Bibel sagt also: Wer bis an sein Lebensende Jesu Angebot, mit Seinem Tod am Kreuz auch unsere Sünden vor Gott bereinigt zu haben, kennt und trotzdem mutwillig ausschlägt, der - nur der! - hat eine unvergebbare Sünde begangen.


Du scheinst dich recht gut mit dem Thema auszukennen, daher habe ich mal eine Frage: Welcher Sinn steckt dahinter? Welche Moral? Ich meine, da wird Mord, Vergewaltigung, die abartigsten und perversesten Verbrechen ja als total harmlos dargestellt. 

Außerdem sagt das ja im Grunde aus, das man leben kann wie ein Monster, Morden kann, klauen kann, alle beliebigen Sünden begehen kann, so lange man nur kurz vor dem Tod "Jesus Angebot" annimmt.

Wie kann "Eigenverantwortung für meine Taten übernehmen" eine Sünde sein? Warum ist es eine Sünde, wenn ich eben NICHT will, das ein anderer für mich leidet? und vor allem: Warum ist das eine größere Sünde, als Mord? 

Ein Massenmörder der an Gott glaubt, ist doch kein besserer Mensch, als ein Pazifistischer Atheist! 

1
@Deamonia

Du stellst gute Fragen, und Deine Einwände haben es in sich!

Doch offenbar hast Du die wahre Bedeutung von "an Gott glauben" und "Jesu Angebot der Sündenvergebung annehmen" noch nicht verstanden. Die Bibel meint damit nämlich wesentlich mehr als wir heute in unserem umgangssprachlichen Gebrauch.

Die Bibel meint "lebendigen" Glauben. "Lebendiger" Glaube verändert das Leben eines Menschen nachhaltig und sichtbar. Einen "toten" Glauben hat jemand, der mitsamt und trotz seines Glaubens noch (wissentlich) sündigt. Es kann also höchstens einen gewesenen Massenmörder geben, der glaubt. Aber wenn er trotz seines "Glaubens" an Jesus Christus weiter mordet, dann ist sein Glaube "tot". Ein Sünder mit einem "toten" Glauben ist ein größerer Sünder als ein Sünder mit gar keinem Glauben, der z.B. in einem Teil der Welt aufgewachsen ist, wo die Lehre von Jesus Christus noch unbekannt ist bzw. schlicht keine Rolle spielt.

"Jesu Angebot der Sündenvergebung annehmen" bedeutet ebenfalls viel mehr als die Vergebung einfach nur dankend in Anspruch zu nehmen. "Der Mensch kann dadurch die wahre und volle Vergebung seiner begangenen Sünden erlangen,", schreibt Jakob Lorber, "so er erstens seine Sünden als ein Unrecht gegen seine Nebenmenschen erkennt, sie bereut und nach Möglichkeit wiedergutmacht, und zweitens Gott um Vergebung bittet mit dem ernsten Vorsatz, die Sünden nicht mehr zu begehen und dem gemachten guten Vorsatz auch treu zu bleiben." Erst das aufrichtige Bereuen, das tatkräftige Wiedergutmachen des begangenen Unrechts und der ernste Vorsatz, nicht noch einmal Unrecht zu tun, bilden zusammen mit dem inbrünstigen Gebet um Vergebung und dem tief empfundenen Dank für Jesu Erlösungstat am Kreuz das, was "Jesu Angebot der Sündenvergebung annehmen" wirklich bedeutet.

Das ist kein Spaziergang, und es gibt wahrscheinlich nur wenige Christen, die eine so tiefe Beziehung zu Jesus Christus haben, dass sie tatsächlich ihr ganzes Leben von Ihm verändern lassen. Wenn aber ein gewesener Massenmörder oder Vergewaltiger oder Totschläger oder sonstiger Verbrecher diesen Weg des "lebendigen" Glaubens einschlägt, erhält er Gottes Vergebung in demselben vollen Ausmaß wie ein anderer Mensch mit "lebendigem" Glauben, der noch nie etwas richtig Schlimmes gemacht hat.

Das meinte wahrscheinlich auch Martin Luther, als er sagte: "Allein aus Glauben werden wir gerecht." (Gemeint ist der lebendige Glaube, der ohne eine Auswirkung auf all unser Tun nicht lebendig wäre, und "gerecht werden" bedeutet nichts anderes, als Gottes Vergebung zu erlangen.)

1
@jovetodimama

Erst einmal danke für deine Antwort. 

Du meinst also, man muss "Wirklich glauben" und ein Lippenbekenntnis reicht nicht. Was ist aber mit Glauben aus Angst? Man hört immer wieder von Menschen, die ihr ganzes Leben grausam waren, und Minuten bevor sie sterben, bekommen sie Angst, das es doch einen Gott geben könnte, "bereuen" ihre Sünden und bitten um Vergebung. Aber das ist ja in dem Moment reine Selbstsucht, und hat nichts mit Wiedergutmachung zu tun, oder?

Außerdem beantwortet das noch nicht die Frage, warum es eine größere Sünde ist, selbst für meine Taten einzustehen, als zu Morden.

Also ich meine das so: Ich glaube nicht an Gott, bin aber ein guter Mensch und führe ein gutes Leben. Nun sterbe ich irgendwann, und bin bis zu meinem Tod überzeugt das es keinen Gott/Jesus gibt. Nun habe ich eine unvergebbare Sünde begangen, weil ich nicht daran glaube, das vor hunderten von Jahren irgendwer ermordet wurde, und wieder auferstanden ist. 

Auf der anderen Seite steht der oben beschriebene grausame Mensch, der gemordet und vergewaltigt hat, und kurz vor seinem Tod aus Angst Reue empfunden hat, und sich Gott/Jesus zugewandt hat. 

Laut der Bibel, müsste ersterer nun in die Hölle, und der Mörder käme ins Paradies, soll das nun "Gerechtigkeit" sein? 

0
@Deamonia

In dem Buch "Heavenly Man, die atemberaubende Geschichte von Bruder Yun, aufgeschrieben von Paul Hattaway", auf den Seiten 154 bis 159, erzählt ein Christ aus China, der aufgrund seines christlichen Glaubens und seines Engagements in der chinesischen Erweckungsbewegung als "Staatsfeind“(!) und „meistgesuchter Verbrecher Chinas“(!) mehrmals inhaftiert und schwerst gefoltert wurde, bis er 1997 durch Gottes Hilfe fliehen konnte, folgendes aus seinem Leben:

Eines Morgens ließ mich der Gefängnisdirektor in sein Büro kommen. Er sagte zu mir: „Yun, ich weiß, dass du an Jesus glaubst. Heute habe ich beschlossen, dir eine besondere Aufgabe zu übertragen. In der Zelle Nummer neun ist ein Mörder namens Huang. Jeden Tag versucht er, sich selbst zu töten. Er ist verrückt und versucht, die anderen Gefangenen zu beißen. Wir haben beschlossen, ihn in deine Zelle zu verlegen. Von jetzt an bis zu dem Tag seiner Hinrichtung sollst du auf ihn aufpassen und dafür sorgen, dass er sich und den anderen Gefangenen nichts antut. Wenn du nicht Acht gibst und er sich umbringt, werden wir dich voll und ganz dafür verantwortlich machen.“
Ich berichtete meinen Zellengenossen von dem Auftrag. Als alle ihren Protest kundgetan hatten, wartete ich einen Augenblick und sagte dann: „Brüder, bevor wir an Jesus glaubten, waren wir wie er. Aber Jesus hat uns alle gerettet, als unsere Seelen zu sterben drohten. Wir müssen Erbarmen mit diesem Mann haben und ihn so behandeln, als sei er Jesus selbst.“
Als Huang am folgenden Morgen in unsere Zelle gebracht wurde, dachte ich, er sei wie der Mann, der von einer Legion Dämonen besessen war, wie es im 5. Kapitel des Markusevangeliums berichtet wird. In der Zelle Nummer neun hatten die Mitgefangenen ihn wie ein Tier behandelt, ihn getreten und geschlagen. Tagelang hatten sie sich geweigert, ihn zu füttern. Stattdessen hatten sie ihn verspottet, indem sie sein Essen über ihm ausschütteten.
In dem Augenblick, als Huang unsere Zelle betrat, wusste er, dass hier etwas anders war. Alle kamen ihm mit Liebe und Zuneigung entgegen. Wir hießen ihn mit offenen Armen willkommen und legten seine Habseligkeiten ordentlich neben sein Bett. Er hatte sich viele Tage lang nicht mehr gewaschen, weil er in Ketten lag, und er stank fürchterlich. Doch weil wir die Liebe Gottes in unseren Herzen hatten, liebten wir Huang.
Ich bat alle, Huang von ihrem kostbaren Trinkwasser abzugeben. Wir füllten es in eine Schüssel und trugen sie zu Huang. Ich riss mir ein Stück von meinem Hemd ab und tauchte es ins Wasser Dann wusch ich ihm behutsam den Schmutz und das vertrocknete Blut von Gesicht und Mund.
Nachdem ich sein Gesicht abgetrocknet hatte, riss ich ein Stück von meiner Decke ab und reinigte die Schnitte, die er sich durch die Handschellen und Fußketten zugefügt hatte. Ich nahm ein wenig Zahnpasta, um die offenen Wunden zu desinfizieren, und verband sie dann sorgfältig.
Huang sagte kein Wort. Er saß nur mit weit geöffneten Augen da und starrte alle an. Ich wusste, das der HERR bereits sein Herz angerührt hatte.
Zur Mittagszeit gaben wir jeder ein wenig von unserem Reis an unseren neuen Zellengenossen ab. Dann sprachen wir alle das Vaterunser und begannen zu essen. Ich fütterte Huang mit einem Löffel, denn seine Hände waren ja gefesselt.
An diesem Abend bekamen wir zum Essen gerade unser wöchentliches (…) Brötchen, das bei den Gefangenen so begehrt war. Ich fütterte zuerst Huang und dann aß ich selbst.
Als ich abbiss, hatte ich das Gefühl, als müsse ich weinen. Eine sanfte Stimme stieg in mir auf und sagte: „Wie kannst du mir zeigen, dass du mich liebst? Wenn ich hungrig und durstig bin und im Gefängnis sitze, tust du mir etwas Gutes, wenn du dem geringsten meiner Brüder hilfst.“
Sogleich war mir klar, was Gott von mir wollte. Ich sagte: „Herr, ich bin auch am Verhungern.“ Da kam mir ein Bibelwort in den Sinn: „Was also könnte uns von Christus und seiner Liebe trennen?“ (Röm. 8, 35)
Ich wickelte den Rest meines Brötchens in ein Taschentuch, versteckte es in meiner Kleidung und hob es für Huang auf. Sofort wurde ich wieder von Friede und Freude erfüllt.
Das Frühstück am nächsten Morgen bestand aus einer wässerigen Nudelsuppe, in der nur wenige Nudeln schwammen. Wir alle teilten unsere Portion mit Huang, doch er war auch mit seiner größeren Portion nicht zufrieden und rief dem Wärter zu: Ich werde ohnehin sterben! Warum gibst du mir nicht eine ordentliche Mahlzeit? Versuchst du, mich verhungern zu lassen, bevor ich hingerichtet werde?“
(Fortsetzung folgt)

1
@jovetodimama

Mit dem Rücken zu Huang brach ich das Brot und legte die Stücke in seine Suppenschale. Da brach Huangs hartes Herz. Er fiel von seinem Stuhl, kniete auf dem Boden nieder und weinte. Er sagte: „Warum liebst du mich so? Warum hast du gestern Abend dein Brötchen nicht gegessen? Ich bin ein Mörder, der von allen Menschen gehasst wird. Selbst meine Eltern, mein Bruder meine Schwester und meine Verlobte haben mich verstoßen.
Warum liebst du mich so sehr?“
So sagte ich zu Huang: „Wir behandeln dich gut, weil Jesus dich liebt. Wenn wir nicht an ihn glauben würden, hätten wir dich ebenso behandelt wie die Männer in Zelle neun. Du solltest Gott für seinen Sohn Jesus Christus danken.“ Sogleich sagte Huang: „Herr, ich danke dir, dass du einen Sünder wie mich liebst.“ So nahm dieser innerlich verhärtete Verbrecher die Liebe Jesu unter Tränen
in sein Herz auf und wurde von seiner Sündenlast befreit.

Zwei Tage später wurde Huang hingerichtet. Bruder Yun schreibt, Huang starb friedlich duldend und durfte in den Himmel eingehen. - Das ist das einzige authentische Beispiel unserer Zeit für einen Mörder, der kurz vor seinem Tod noch zum christlichen Glauben kam, das ich kenne.

Für das andere Szenario, nämlich den guten Menschen, der nicht an Jesus glaubt und dann irgendwann oder auch plötzlich stirbt, kenne ich mehrere Geschichten. Sie alle haben gemeinsam, dass der nicht an Jesus glaubende Mensch noch im Augenblick des Todes Gottes persönliches Eingreifen erlebt. Es sind das alles Geschichten von Menschen, die nach einem Beinahe-Tod noch einmal ins Leben zurückkehren durften. Ich nehme aber an, dass wohl auch diejenigen, die tatsächlich sterben, eine solche Begegnung haben. Hier ist eine dieser Geschichten, entnommen aus https://www.youtube.com/watch?v=lL5sz3O8hY4

"Die Erfüllung habe ich nicht gefunden, ich habe halt weiter gesucht.
Ich bin dann vom Heroin-Konsum in den Opium-Konsum reingeschlittert.
Geholfen hat mir ein Unfall, den ich hatte. Der Unfall hat diese Lebenswende gebracht.
Ich bin abends rausgegangen und habe Haschisch geraucht, mittlerweile war es Nacht geworden, auf dem Weg zurück bin ich gegen einen Felsen gestoßen und dann mit dem Kopf zuerst in einem 4 Meter tiefen Brunnen gelandet. Während ich da gefallen bin, hatte ich ein sehr eindrückliches Erlebnis. Ich hatte eine Angst, wie ich sie noch nie vorher in meinem Leben hatte. Mein Leben lief wie ein Film vor meinen Augen ab. Ich hatte so eine Panik, dass ich dachte, wenn ich jetzt sterbe, bin ich verloren. Ich habe also ein Verlorenheitsbewusstsein gehabt, wie ich es noch nie vorher in meinem Leben hatte. Ich habe dann halb schwimmend, halb stehend in diesem Brunnen gestanden – das Wasser stand mir im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Hals – und dann kam mir das Bild der betenden Hände von Albrecht Dürer in den Sinn. Ich habe dann gespürt, wie diese Hände groß werden, sich um mich herumlegen und mich aus dem Brunnen herausheben. Ich muss sagen, ich konnte mir damals nicht erklären, wie ich aus diesem Brunnen herausgekommen bin, zumal ich kein Freeclimber war und auch noch drei gebrochene Zehen hatte. Für mich war klar, dass es ein Wunder war, dass ich überlebt habe. Als ich aus diesem Brunnen draußen war, habe ich gebetet: Gott, ich weiß, dass es dich gibt, aber hilf mir, dass ich an Dich glauben kann, und fülle das Loch, das Drogen in mein Herz gefressen haben, mit der Liebe Jesu. - Ich bin dann zurückgegangen und habe mich versorgen lassen. Danach habe ich angefangen zu beten, habe andere Christen kennengelernt, habe auch gelernt, in der Bibel zu lesen, und habe Stück für Stück gelernt, eine Beziehung mit Gott zu leben und da zu investeiren. Ich habe einfach erlebt, dass das so eine Wärme und so eine Annahme war, dass Gott, dass Jesus da ist, und so bin ich da weiter reingewachsen."

Nach allem, was ich bisher gehört, erfahren und gelesen habe, denke ich also, dass Gottvater auf jeden Fall einer ist, der jeden Menschen liebt - ich habe noch keine anderen Geschichten gehört, höchstens den Unglauben von Menschen, die noch gar keine solche Geschichte selbst erlebt haben - und dass Gott jeden Menschen genau kennt - denn jede dieser Geschichten ist so unglaublich anders und individuell auf genau den Menschen, der sie erlebt hat, "zugeschnitten" - und dass wir es Gott auf jeden Fall zutrauen können, dass Er eine vollkommene Gerechtigkeit walten lässt.

Das ist nun so meine Meinung, liebe Deamonia.

1
@jovetodimama

Danke für deine lange, ausführliche Antwort, ich finde es wirklich interessant über solche Dinge zu reden. Leider hast du den Vergleich den ich oben angestrebt habe, völlig außer Acht gelassen: Warum ist ein Mörder der an Gott glaubt "besser" als ein guter Mensch, der nicht an Gott glaubt? 

Auch bei deiner ersten Geschichte, dreht sich mir regelrecht der Magen um, weil ich den Gedanken furchtbar finde, das Menschen nur dann gute Menschen sein können, wenn sie an Gott glauben. 

Ich hätte den Mörder auch "nett" behandelt, allein schon weil ich mich IMMER für den einsetze auf dem alle rumhacken, das ist einfach meine persönliche Einstellung, und das obwohl ich keineswegs an Gott glaube. 

Zu deiner zweiten Geschichte: Das hört man immer wieder, das in Notsituationen plötzlich unglaubliches vollbracht, und das hinterher Gott zugeschrieben wird. Hier bin ich der festen Überzeugung, das sich diese Menschen einfach nicht zutrauen, das sie es ganz alleine geschafft haben. "Gott" ist in meinen Augen ein Phantasiewesen, das Menschen immer dann "nutzen" wenn sie verzweifelt sind, wenn das Rationale Denken aussetzt, oder man sich die eigenen Kräfte nicht erklären kann. 

0
@Deamonia

Liebe Deamonia, auch ich finde es interessant und wichtig, über solche Dinge zu reden.

Deine Frage "Warum ist ein Mörder, der an Gott glaubt, "besser" als ein guter Mensch, der nicht an Gott glaubt?" musste ich leider außer Acht lassen, denn so, wie Du sie gestellt hast, weiß ich keine Antwort darauf.

Wenn Du die Frage ohne Warum stellst, klingt sie so: "Ist ein Mörder, der an Gott glaubt, "besser" als ein guter Mensch, der nicht an Gott glaubt?" Diese Frage kann ich aus meinem Herzen heraus klar beantworten, und zwar mit einem lauten "Nein!"

Auch die folgende Frage würde ich mit einem glatten "Nein!" beantworten: "Können Menschen nur gute Menschen sein, wenn sie an Gott glauben?" Denn der Umkehrschluss hieße sonst: "Wer nicht an Gott glaubt, ist ein schlechter Mensch.", und spätestens bei diesem Satz dreht sich auch mir der Magen um!

Vielleicht müsste man eher so fragen: "Warum kommen auch schlechte Menschen in den Himmel, nur weil sie an Gott glauben und Seine Vergebung annehmen?" Wir Menschen würden gewiss anders handeln und z.B. einen, der von Kindheit an von sich aus Gutes getan hat, höher belohnen als einen anderen, der sein ganzes Leben lang Mist gebaut hat und kurz vor seinem Tod zum Glauben findet, ohne überhaupt noch die Gelegenheit zu haben, jetzt wenigstens etwas Gutes zu tun.

Vielleicht steckt die Antwort darauf in folgendem Gleichnis, das Jesus erzählt haben soll:

Das Himmelreich ist gleich einem Hausvater, der am Morgen ausging, Arbeiter zu mieten in seinen Weinberg. Und da er mit den Arbeitern eins ward um einen Groschen zum Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg. Und ging aus um die dritte Stunde und sah andere an dem Markte müßig stehen und sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist.

Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und die neunte Stunde und tat gleichalso. Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere müßig stehen und sprach zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig? Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand gedingt. Er sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg, und was recht sein wird, soll euch werden. Da es nun Abend ward, sprach der Herr des Weinberges zu seinem Schaffner: Rufe die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und heb an an den Letzten bis zu den Ersten. Da kamen, die um die elfte Stunde gedingt waren, und empfing ein jeglicher seinen Groschen.

Da aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen auch ein jeglicher seinen Groschen. Und da sie den empfingen, murrten sie wider den Hausvater und sprachen: Diese haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir des Tages Last und die Hitze getragen haben. Er antwortete aber und sagte zu einem unter ihnen: Mein Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir eins geworden für einen Groschen? Nimm, was dein ist, und gehe hin! Ich will aber diesem letzten geben gleich wie dir.

Oder habe ich nicht Macht, zu tun, was ich will, mit dem Meinen? Siehst du darum so scheel, daß ich so gütig bin? (Mt. 20, 1-15

)

 

"Darum, dass ich so gütig bin." - Wenn wir also dem Matthäus-Evangelium glauben wollen, dann dürfen wir also annehmen, dass es deshalb so ist, weil Gott so gütig ist.

Dann fragt man sich natürlich: "Was ist denn dann mit den anderen, den Guten, die nicht glauben?" Wegen dieser Frage schrieb ich die zweite Geschichte. Sie bietet die Möglichkeit an, zu glauben, dass gute Menschen, die nicht glauben, spätestens im Augenblick des Todes Gott auf eine Art und Weise erleben, dass sie sich - sei es Phantasie oder Realität - persönlich ganz sicher sind, dass es Gott gibt. Das würde bedeuten, dass Gott auf diese Weise dafür sorgt, dass es gar keine guten Menschen gibt, die sterben, ohne zu glauben. 

1
@jovetodimama

Also das Gleichnis empfinde ich als sehr unfair, wahrscheinlich weil ich es grundsätzlich nicht leiden kann, wenn die Faulen genauso belohnt werden wie die fleißigen.

Schon in der Schule konnte ich die "Abschreiber" nicht leiden..

Allerdings finde ich den letzten Abschnitt sehr interessant, denn ich finde der befreit einen vollständig von den "Zwängen" des Glaubens. 

Denn wenn jemand einfach ein guter Mensch ist, ist es egal ob er an Gott glaubt oder nicht, falls es einen gibt, wird er sich schon "rechtzeitig" zu erkennen geben (mal so lapidar dahingesagt).

Danke auf jeden Fall für die Zeit die du dir genommen hast :) 

0

Mach dir doch darüber keine Gedanken. auch Schwule Menschen sind nicht besser oder schlechter als andere. Wenn du dich eben zu Männern hin gezogen fühlst, las es zu. Sonst wirst du nie dein schönes Leben führen. Vielleicht wird es dann so, das du dich deswegen sogar selbst später umbringen wirst. Das ist die größte Sünde die man begehen kann. Also bleib du selbst. ((Es geht kein Mensch über die Erde, den Gott nicht liebt.))

Man kann homosexuell nicht werden. Entweder man ist es (dann schon von Geburt an) oder man ist es nicht. Homosexualität ist keine Krankheit, die man sich erwerben kann und demzufolge kann man sich das dann auch nicht "abgewöhnen", wenn man homosexuell wäre. Wenn dich auch Mädchen interessieren, selbst wenn dieses Interesse nicht überwiegt, dann bist du auch nicht homosexuell, sondern wahrscheinlich bi-sexuell, wie sehr viele Menschen, allerdings wissen das die wenigsten, weil sie entweder nie Gelegenheit hatte das zu erfahren oder sie haben den Gedanken daran verdrängt. Wenn das der Fall ist, so kann dein sexuelle "Hauptinteresse" irgendwann in eine bestimmte Richtung gehen. Darüber würde ich mir heute noch keine Gedanken machen. Du bist so wie du bist und das musst du akzeptieren und lernen damit zu leben.

Aber ich will das nicht ich will nicht Schwul sein,

..man sagt zwar..Wille kann Berge versetzen aber..in diesem Fall bist du machtlos. Die Tatsache, wenn es denn so ist wie es ist, dagegen kann ein noch so stakrer Wille nichts ausrichten.!

Es ist so, du mußt dich damit arrangieren, wenn dein Leben friedlich und geruhsam für dich, verlaufen soll!

Religion hin oder her, wir leben im 21. Jahrhundert und auch der Glaube sollte mittlerweile begreifen, vor allen Dingen auch Verständnis dafür aufbringen, daß ein jeder Mensch ein Recht darauf hat, sein Leben nach seinen Interessen und Neigungen leben zu dürfen.

Ich wünsche dir alles Gute und um normal zu werden..was ist denn unnormal? 

Ein Sünder bist du trotzallem nicht..nicht in vieler Menschen Augen!

Hi.

Die Sache ist doch ganz einfach: Wenn in beiden Religionen Homosexualität "Sünde" ist, dann solltest du diese Religionen meiden wie der Teufel das Weihwasser.

Religionen sind für den Menschen da, nicht umgekehrt.

Hinweis: Homosexualität ist nicht "im Christentum" als "Sünde" angesehen, sondern nur in erzkonservativen Ausprägungen des Christentums. 

So ist zum Beispiel die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) keineswegs der Auffassung, daß Homosexualität Sünde sei.

Und, falls dies keine Aufmischfrage war: Du BIST "normal". 

Gruß, earnest

Gar nicht. Wenn du homosexuell bist, bist du ja nicht unnormal.

Homosexualität ist normal in dem Sinne, dass sie wie jedes individuelle Charakteristikum nunmal unter Menschen vorkommt. Da Homosexualität also normal ist, muss sie auch nicht "geheilt" werden.

Ansonsten sind sexuelle Orientierungen allem bisherigen Wissen nach genetisch veranlagungsbedingt und daher auch insofern "unheilbar".

Unnormal und widernatürlich sind allenfalls Religionen, die Homosexualität diskriminieren. Vielleicht sollte man mal in Erwägung ziehen, kirchliche Homosexuellendiskriminierung unter Strafandrohung zu stellen und mit höheren Schadensersatzansprüchen auszustatten...

hi atzef...sehr guter Vorschlag : kirchliche Homosexuellendiskriminierung unter Strafe stellen...wäre das ein Vorschlag eines Politikers...du hättest direkt meine Stimme......ich bin schwul und das ist auch gut so...diese Worte von Wowereit (ehemaliger Bürgermeister in Berlin) kommen mir wieder in den Sinn, es war mutig als Politiker, das so zu sagen und absolut zutreffend...liebe Grüße

1
@Projektplaner13

Ja, Wowereit war ein richtiger Eisbrecher mit seinem mutigen Outing und hat viel losgetreten in Richtung gesellschaftlicher Akzeptanz von Homosexualität.

Noch einmal nachgedacht würde ich nicht nur kirchliche, sondern generell Homosexuellendiskriminierung unter Strafandrohung stellen. :-)

Ich wiederum bin nicht schwul und das ist auch nicht sooo schlecht und werde mich wohl anfangen, in und für die SPD zu engagieren. :-)

2
@atzef

hi atzef, zum "heiligen Vatertag" .-))...sehr richtig, solche Politker müßte es viel mehr geben...aber immerhin...Wowereit war darin schon echt weltoffen, eine echte Kraft, für so manch einen Homosexuellen, denke ich, daher auch das große Lob für ihn...... bin ja selbst schwul - und das ist auch gut so -  

dafür, lieber atzef, daß du nicht schwul bist, hast du mehr als einen gesunden Menschenverstand, auch von deiner Sorte Menschen müßte es mehr geben, mit der SPD kommst du mir auch entgegen...vor langen Jahren habe ich da auch mal was gemacht...( Willi wählen - Zeit ), die christliche Meinung der CDU kommt noch immer zu sehr zum Vorschein, das färbt auch bei Angela Merkel ab, wäre sie in bestimmten Punkten politisch neutraler ( z.B. bei der Homosexualität ) oder gar Befürworterin, könnte man sagen : sie hat nur das falsche Parteibuch :-))) liebe Grüße

0

Die sogenannten "Vorgaben" die die Religionen für Menschen haben, wie er leben muss usw. dienen nur dazu dass man ihren Glauben nicht in Frage stellt und sie ihre Machtposition behalten.

Wenn du wirklich so ein religiöser Mensch bist, dann solltest du dich mal mit der sumerischen Kultur und Keilschrifttafeln beschäftigen. Beispielsweise ist die Form der Bibel als sie endgültig festgelegt wurde im Jahre 343 n. Chr entstanden. Ebenso finanziert die Kirche viele archäologische Ausgrabungen, legte aber zudem fest dass sie nur entscheiden konnte wo gegräbt wird.

In der sumerischen Kultur wurden Abraham und Noah auch erwähnt. Auch der Gott der mit Abraham in der Wüste sprach wird dort erwähnt auf Keilschrifttafeln der Stadt Ur. Der Gott der damals mit ihm gesprochen hat, hat aber laut sumerischen Tafeln Geschwister gehabt.

Beispielsweise gibt es auch die ein oder andere Sache die die Kirche ausgelassen hat. Es existiert auch ein über 400 Mio. Jahre altes Zahnrad welches in Petersburg untersucht wurde. 

Wenn du homosexuell veranlagt bist, kannst du nichts dagegen machen, dann ist das so. Alle Versuche, das zu Heilen, sind bislang kläglich gescheitert. Es gelingt lediglich, die Veranlagung zu unterdrücken, aber dann kannst du kein glückliches Leben mehr führen.

Wenn du aber ein glückliches und zufriedenes Leben führen willst, musst du dich mit deiner Veranlagung abfinden. Die kannst du nicht wählen, deine Religion aber schon. 

Und wenn du kein Sünder sein willst, darfst du dir eben keine Religion auswählen, die Homosexualität zur Sünde macht, so einfach ist das.

Als ob man entscheiden könnte was wahr und was falsch ist. Es gibt kein "entscheiden". Die Erde ist irgendwie entstanden. Es gibt nicht zwei Wahrheiten. Du nimmst es auf die leichte Schulter. Naiv.

2
@0nlyLife

Hier geht es weniger um richtig oder falsch bzw. wahr oder unwahr, hier geht es m.E. eher um sinnvoll oder weniger sinnvoll. Was sinnvoll ist, muss aus dem Ziel abgeleitet werden.

1
@0nlyLife

Was meinst du damit? Er sprach von der Wahl der Religion, nicht von der Wahl einer Wahrheit.

1
@Hater4Life

Ich meine, er hat die Wahl so zu leben, wie es der Veranlagung entspricht, die ihm sein Schöpfer mitgegeben hat oder ob er  nach  Regeln aus der Antike leben will, die nicht von Jesus stammen, und dass er seine Veranlagung unterdrückt. 

2

Was möchtest Du wissen?