Wie kann ich verbrauchten Strom in Tonnen CO2 umrechnen?

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3 Antworten

Warum soll das wichtig sein :-) ? Kennst Du die Wirkung von CO2 in der Atmosphär?

Um zu beurteilen, ob das CO2 diese Auswirkungen auf unser Klima haben kann, muss man sich mit der Molekül-Physik des CO2 beschäftigen. Ich spreche hier die CO2 spezifischen Resonanzstellen der EM-Absorption und EM-Emission an. Mit EM meine ich elektro- magnetische Strahlung, welche umgangssprachlich auch als Licht oder Wärmestrahlung bezeichnet werden.

Im Bezug auf unser Klima ist die CO2-Resonanzstelle bei 15 µm (= 15 000nm) von Relevanz (siehe Googel-Bilder „CO2 Spektrum“). Weiter muss man nun schauen, wie das EM-Spektrum der abgestrahlten EM-Strahlung unserer Erde aussieht. Das bestimmt man mit Satelliten, welche sich um unsere Erde bewegen und so das Abstrahlspektrum der Erde aufnehmen/analysieren können. Schaut man sich die Erd-Spektren an, liegt das Abstrahl-Maximum um 15 µm, also genau dort, wo das CO2-Molekühl eine Resonanz-Stelle hat. Betrachtet man jedoch das Erd-Abstrahl-Spektrum genau um 15 µm, wird man feststellen, dass dort ein Einbruch ist, welcher fast bis auf Null geht (schau einfach bei Googel-Bilder nach „atmosphärisches Fenster“, oder bei Wiki „atmosphärisches Fenster“). Man kann also sagen, dass bereits jetzt schon jegliche EM-Strahlung um 15 µm von unserer Atmosphäre absorbiert wird. Man nennt diesen Spektralbereich unserer Atmosphäre auch "atmosphärisches Fenster". Natürlich gibt es gewisse Streueffekte in den höheren Schichten der Erd-Atmosphäre, welche die Absorption um 15 µm nicht ganz auf Null gehen lassen.

Resultat:

Würde sich jetzt der CO2-Anteil in der Erd-Atmosphäre erhöhen, so wäre die Zusätzlich Absorption um 15 µm kaum feststellbar, da ja bereits jetzt schon die Erd-Atmosphäre um 15 µm nahezu alles absorbiert. Also kann man sagen, dass unsere Erd-Atmosphäre bezogen auf die 15 µm Resonanz bereits jetzt schon gesättigt ist und weiteres CO2 keine höhere Atmosphären-Absorption mehr einbringen würde. Diese Aussage ist jedoch nur für das CO2 gültig, da andere Moleküle (z.B. Methan,…) ihre Resonanz-Stellen bei anderen Wellenlängen/Energien haben. Man muss nun jedes in Frage kommende Molekül und seine speziellen Resonanzen mit der Absorptionseigenschaft unserer Atmosphäre überprüfen.

Also, noch mehr CO2 würde praktisch keinen Unterschied ausmachen, bezogen auf unsere Atmosphäre. Schöne Grüße :-)

PS.: Es gibt jedoch genügend Gründe gegen fossile Brennstoffe, auch ohne das CO2-Argument. Schau mal bei Wiki unter "Stromerzeugung -> Auswirkung auf die Gesundheit", "Saurer Regen", "Luftverschmutzung", " Kohlebrand ", "Liste von Ölkatastrophen", "Sondermülldeponie", "Liste von Unglücken im Bergbau", "Tagebau", "Asche","Kohlekraftwerk", "Müllverbrennung", "Waldsterben",... .

@ Automatik1: Danke für Deine Beurteilung :-)

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Wofür willst du das denn zeigen? Das hört sich sehr nach einer Hausarbeit bzw. Facharbeit an. Willst du dann als Quelle gutefrage.net angeben ?? :D

Da musst du dir die jeweiligen Faktoren schon selbst aus fachkundigen Büchern bzw Webseiten holen.

Ansonsten ist es einfach. Du entscheidest dich ob du die ganze Welt, oder z.B. nur Europa oder Deutschland betrachtest. Dann musst du herausfinden zu welchen Anteilen wir Strom aus Kohlekraft, Atomkraft, Windkraft, Wasserkraft etc. (der Rest ist eh zu gering um berücksichtigt werden zu müssen) beziehen. Dann berechnest du daraus den Durchschnitt an CO² der pro Stromeinheit erzeugt wird.... Fertig.

Schon eher freiwllige Hausarbeit... :D Man sieht immer wieder die Werbeslogans =>Dies uns jenes spart x Tonnen CO2. Das wollte ich mal um schlagen auf etwas was ich auch verstehe. Danke soweit

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Also mittlerweile bin ich viel schlauer. Wenn man einfach CO2 Rechner beim gugl oder so eingibt geht schon die Post ab. Beispiel: http://co2-rechner.wwf.de/wwf/

Und das Bundesamt für Umwelt gibt die Grundlagendaten dazu. Demnach muss ich 0.93 Bäume im Jahr pflanzen um Klimaneutral mein Haus zu heizen, weil ich mit Holz heize.

Wenn ich wieder auf Öl zurück steige sind es OJE ....erzähle ich es lieber erst gar nicht....

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Wenn Du für Solar- und Windenergie "0" nimmst, musst Du das auch für Atomstrom... Allerdings verbraucht die Herstellung aller solcher Energiequellen CO2, also darfst Du eigentlich für keine "0" rechnen, sondern musst Durchschnittswerte auf die KW/h errechnen.

Hallo Julchen.... Klar Atomstrom hatte ich nicht genannt ist ebenso null. Die Herstellung von Anlagen zur Energieerzeugung klammere ich elegant aus, weil die Hersteller bereits da sind und ich potentziellen Neubau welcher wegen meiner Einsparung nun nicht stattfindet wird weder beeinflußen kann.....diese Werte wären zu gering.

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