Wie kann ich um dieses Erbe kämpfen?

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Wie gehe ich jetzt am Besten vor?

Grunsätzlich wäre in einen solchen Fall ein notarielles Testament zu empfehlen. In diesen Fall muß der Notar sich natürlich von der Testierfähigkeit des älteren Herrn überzeugen.

Alternativ wäre zunächstmal ein eigenhändiges Testament sinnvoll. Dies ist nicht optimal, aber besser als nix. Das Testament muß von ihm mit der Hand geschrieben und unterschrieben werden um gültig zu sein. Ferner sollte es Ort und Datum der Errichtung enthalten.

Problematisch ist hier die Frage der Testtierfähigkeit. Von massiv praktischer Bedeutung ist hierbei, ob und welche gesetzlichen Erben es gibt, wer also durch das Testament benachteiligt wird. Die mangelde Testierfähigkeit macht das Testament nicht a priori unwirksam aber anfechtbar.

Kann der Betreuer mir einen Strich durch die Rechnung machen?

Von einen handschriftlichen Testament würde der Betreuer u.U. zu Lebzeiten nichtmal etwas mitbekommen. Bei einen Notariellen würde er etwas mitbekommen, wenn er die Rechnung begleicht, aber machen kann der Beteuer gegen das Testament in der Regel ohnehin Nichts. Anfechten kann nur wer durch das Testament unmittelbar betroffen ist.

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2080.html

Die Andere Frage ist natürlich, ob es überhaupt etwas zu erben gibt.

Das Testament, das sein Testierunfähiger errichtet hat, ist a priori unwirksam. So dürfte es hier ermutlich auch sein.

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@erbrechtler1

Das Testament, das sein Testierunfähiger errichtet hat, ist a priori unwirksam.

Da haben sie Recht. Allerdings gilt die Testierfähigkeit als der Normalfall, d.h. das Nachlassgericht geht erstmal von der Testierfähigkeit aus, solange nicht schon Testament selbst Zweifel erweckt.

Moralisch, rechtlich und praktisch relevant ist aber, wer durch das Testament enterbt wird.

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Machst du das um das Erbe zu bekommen oder um dem Mann Gesellschaft zu leisten? Du wirst das Erbe nicht bekommen, es sei denn es gibt ein schriftliches Dokument dazu, das nachweislich in vollem Bewusstsein dieses Mannes geschrieben wurde, das heißt eigentlich müsste der Betreuer auch unterschreiben. Wenn es direkte Verwandte gibt werden sie erben.

es ist ein reiner Besuchsdienst. Mein Auftraggeber ist der gesetzliche Betreuer. Wir haben ein gutes Verhältnis.

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ohne die Einwilligung des Betreuers geht garnichts. Er kann sagen was er will, aber es hat keine Geltung, deswegen hat er ja einen Betreuer.

Falsch - ein Testament ist eine einseitige Willenserklärung und kein Geschäftsvorgang, der der Zustimmung des Betreuers bedurfte. Sofern hier nicht lebzeitig Schenkungen vorgenommen werden, darf er das machen - es wäre nur unwirksam, wenn ihm dafür die erforderliche Einsichtsfähigkeit in die Verfügung mangelt.

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@imager761

Deine Antwort ist leider totaler Blödsinn, denn gerade für solche Erbsachen ist ein Betreuer zuständig. Er wird durch einen Anwalt oder den medizinischen Dienst bestimmt, damit eben solche Dinge nicht ohne seine Einwilligung von statten gehen können

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@steefi

Ein Testament ist etwas höchstpersönliches.

denn gerade für solche Erbsachen ist ein Betreuer zuständig.

Eben nicht.

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2064.html

Das wäre ja noch schöner, wenn ein Betreuer einfach Testamente schreiben könnte. Und mit den Tod des Erblasser endet die Beteuung.

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