Wie kann ich Statistiken und Studien die in Büchern genannt wurden als Quellen richtig angeben?

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3 Antworten

Wenn du die Original-Studien nicht selbst in der Hand hast, diese aber explizit zitierst, dann musst du angeben, dass du diese über ein anderes Buch zitierst. Nur so kannst du verhindern, dass eventuelle Übertragungsfehler aus der Original-Studie nicht dir angelastet werden.

Dabei gehst du folgendermaßen vor:

Autor, Titel, in: Zeitschrift xyz, Nummer (Jahr), Seite, zitiert nach: Autor, Titel, Jahr, Seite.

Wenn du das aber oft machst, geht es zu Lasten der Wissenschaftlichkeit. Über eine Uni-Bibliothek sind auch die Einzelstudien in der Regel zugänglich und dass man das, was man zitiert, auch mal eingesehen hat, gehört zum wissenschaftlichen Arbeiten dazu.

Die verwendeten Studien müssen dann, wenn du sie im Text zitierst, auch einzeln mit ins Literaturverzeichnis aufgenommen werden. Hier auch wieder mit dem Hinweis "zitiert nach".

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In der Regel werden Primärquellen erwartet. Heißt also, wenn du diese Studien nie gesehen hast, bist du zunächst in der Verantwortung, diese zu recherchieren und dir zugänglich zu machen.

Manchmal ist das aber nicht möglich. Dann zitierst du die benannten Studien in deinem Zitierstil immer mit einem Zusatz, z. B. "[Originalquelle], zitiert nach Oechse (2009, S. 24f)", sowohl im Kurzverweis als auch im Literaturverzeichnis. Wie sowas im Genauen an deiner Uni auszusehen hat, kann dir sicherlich auch dein Betreuer verraten.

Solche Sekundärzitate solltest du allerdings extrem sparsam und wirklich nur dann verwenden, wenn die betreffenden Studien tatsächlich nicht über "normale" Uni-Bibliothekenquellen (ggf. auch Fernleihe) oder online zu beschaffen sind. Bequemlichkeit ist da z. B. keine Ausrede, eine wissenschaftliche Arbeit erfordert in der Regel die Kenntnis aller zitierten Quellen.

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Die Fußnotenfunktion solltest du schon beherrschen, wenn du eine Diplomarbeit schreibst.

Sonst geht es dir wie Herrn Freiherrn von und zu Guttenberg.

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