Wie kann ich sinnvoll die Betriebszeit einer Brauchwasser bzw. Warmwasser-Wärmepumpe berechnen (personenabhängig)?

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2 Antworten

Einem Laien dürfte das kaum gelingen.

Hierzu ist der tatsächliche WW-Energiebedarf, die benötigte Leistung sowie die Temperatur der Quelle erforderlich.

WW-WP schalten sich bedarfsmäßig ein. Die Laufzeit ist von o.g. Faktoren abhängig.

"sinnvoll die Betriebszeit" ???

8760 Stunden/Jahr minus Wartung und Sommerurlaub?

"personenabhängig" ???

Ist das eine Frage zur Aufteilung der Betriebskosten (WG, ETG, Studentenwohnheim, etc.)?

Deine IP-Adresse will keiner wissen, aber ein paar sachdienliche Informationen könnten helfen.

Gruß Dietmar Bakel

Hey Dietmar, habe ein paar weitere Infos angegeben. Evtl. kannst du mir nun weiter helfen? :)

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@raphage

Hi (jetzt erst gelesen),

in Deiner ursprünglichen Frage stand ja "sinnvoll".

Dazu am Rande: Warmwasser mit 65°C über eine WP (egal ob Erdwärme oder Luft) herzustellen ist von "sinnvoll" ziemlich weit entfernt.

Das macht man sinnig (kostengünstiger) anders. Ggf. direkt über Elektrodurchlauferhitzer oder Elektro-Speicherwassererwärmer. Weitaus Kostengünstiger ist es, dass Warmwasser z.B. über eine Gastherme im Durchlaufverfahren aufzubereiten.

Zu Deinem Thema zurück:

Je kleiner die WP desto preiswerter im Invest.

Den Tagesbedarf ermitteln. 30/40/50 Liter pro Person. 4 Personen. (Macht bei 40 Liter dann 160 Liter am Tag.)

Jetzt wird es kompliziert. Wann ist die Entnahme? (Morgens die Hälfte und abends die andere? Kontinuierlich über den ganzen Tag? [wohl kaum])

Da gibt es Kennlinien (statistisch) - kaum brauchbar für den Einzelfall. 

Du kannst also für die Tagesleistung bevorraten, oder nur für die Spitzenleistung. In der Praxis würde ich Dir zu einem Speicher von 120 Litern raten (der hat Reserve - Sparfüchse gehen auf 80 Liter).

Eine Vollbevorratung ist unwirtschaftlich. (Bei Solarstrom muss man ganz anders an die Sache herangehen.)

Größe der WP: Tagesarbeit (160 Liter etwa 10,5 kWh)  plus Anlagenverluste von ca. 10-15% gleich etwa 12 kWh.

Wahrscheinlich kommst Du also mit der kleinsten WP (1,65 kW) aus.

Wenn die 1,65 kW die Nennleistung der WP sein sollte, dann musst Du das selbstverständlich auf Deine realen Temperaturen hin überprüfen.

Hierbei sei vorsichtig und schaue dreimal genau hin.

Danach ergibt sich die theoretische Betriebszeit von allein.

Nicht die Betriebszeit entscheidet über die Wirtschaftlichkeit. Der Stromzähler am Jahresende sagt es Dir.

Gruß Dietmar Bakel

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