Wie kann ich richtig meditieren lernen?

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6 Antworten

Das ist doch nicht so schwierig. Setz dich irgendwo hin, wo du ungestört bist und keine Ablenkung herrscht. Von der Uhrzeit am besten nachdem du alles erledigt hast, also Schule, Sport, Hausaufgaben, Einkäufe, usw.., aber noch bevor der Feierabend richtig beginnt und du anfängst völlig zu relaxen und müde zu werden. Am besten ist die Zeit auch dann, wenn du am wengsten vorrausschaust und dich mit der Zukunft beschäftigst, bzw. zurück denkst und.über die Vergangenheit brütest. Wichtig ist auch, dass du nicht hungrig bist, keinem Ärger hast, nicht total zappelig bist, aber auch nicht matt und schläfrig.

Dann kanns losgehen. Du schließt die Augen und beobachtest ein einzelnes Ding. Meistens nehmen die Leute den Atem. Aber im Prinzip kann das allesmögliche sein. Ich nehme gerne den Berührungspunkt zwischen Daumen und Zeigefinger. Wenn man den Atem nimmt, dann beobachtet man z.B. das Gefühl am äußeren Rand der Nasenlöcher, wo man die Luft vorbeistreichen spürt. Diesen Punkt lässt man fortan nicht mehr unbeobachtet. Man versucht also ununterbrochen beim Meditationsobjekt (den Nasenrändern) zu bleiben. Das ist eigentlich schon alles.

Wenn die Gedanken abschweifen, was am Anfang ganz normal ist kehrt man sanft und ohne Ärger wieder zum Meditationsobjekt zurück. Wenn man glaubt gleich einzuschlafen bricht man die Meditation ab und probiert es 10 Minuten später nochmal. 

Das Ganze braucht auch etwas Zeit um es zu lernen. So etwa wie Fahrradfahren. Starte mit 5 Minuten täglich in der ersten Woche. Dann erhöhst du auf 10 Minuten für die nächstem 4 Wochen. Und dann erhöhst du weiter so wie es dir am besten gelingt. Die Regel könnte lauten: Wenn du stolz bist darauf wie lange du meditiert hast, dann war es schon zu lange. Wenn du frustriert bist, darüber wie kurz du meditiert hast, dann war es zu kurz. Meditiere so, dass du weder stolz noch frustriert bist. Später, wenn du etwas Übung hast, dann solltest du mindestens 45 Minuten meditieren können.

Wie weiß ich dass ich es richtig gemacht habe? Wenn du spürst, dass da ein leichter  geistiger Widerstand ist, wenn du aufhören/aufstehen möchtest, dann isses richtig. Wenn du das Gefühl hast, du könntest ewig so sitzen. Wenn du trotz langen Sitzens hinterher frisch bist und ohne Anlaufprobleme wieder aufstehen kannst. Wenn sich eine leise Freude einstellt. Wenn hinterher, nach der Meditation alles besser läuft ( für ne halbe Stunde, oder so). Wenn dir die Beine nicht einschlafen, oder weniger einschlafen als wenn du nicht auf diese Weise meditiert hättest.

Gibt es noch einen Trick oder besonderen Rat zum Erfolg? Ja. Meditiere mit lockerem Fleiß, also nicht mit Verbissenheit. Ziel ist es ununterbrochen auf dem Meditationsobjekt zu bleiben. Und - ganz wichtig - meditiere ohne Erwartungen. Also ohne Erwartungen an ein tolles Erlebnis oder hyper galaktische Zustände. Die Erwartung verhindert ein Vorankommen.

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AhsokaT 03.07.2017, 17:59

Vielen Dank, das ist ja mal eine hilfreiche Antwort!:)

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Tipps dazu findest Du hier.

https://ich-will-meditieren.de/

Klar - Meditation kann zur Entspannung beitragen, solange man sie anwendet indem die Stresshormone blockiert werden.  Allerdings ist für die dauerhafte Entspannung von Muskeln, Nerven und Gefässen, bzw. des Körpers der Mineralstoff Magnesium zuständig.

http://www.wasser-und-salz.org/blog/magnesium-das-salz-der-inneren-ruhe/

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Warum fragst Du nicht einfach den besagten Lehrer, ob er Dir da weiterhelfen kann? Von irgendwelchen Anleitungen bei Youtube würde ich ehrlich gesagt abraten. Da wäre es schon besser, wenn Du Dir ein Buch besorgst, in welchem das gut beschrieben steht. Da wird Dir Dein Lehrer mit Sicherheit auch weiterhelfen können. Frag ihn doch einfach, wie er es gelernt hat oder ob er es Dir beibringen würde.

Eine andere Möglichkeit wäre, wenn Du Dich bei der Volkshochschule in Deiner Nähe erkundigen würdest, ob dort Meditationskurse angeboten werden, welche auch für Dich in Frage kommen.

Ich wünsche Dir alles Gute

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AhsokaT 03.07.2017, 11:01

Vielen Dank für deine Antwort! Der Lehrer ist leider nicht mehr an unserer Schule, drum kann ich ihn nicht fragen.

Aber das mit dem Volkshochschulkurs werde ich mal in Betracht ziehen :)

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Sternenmami 03.07.2017, 11:03
@AhsokaT

Frage doch mal im Sekretariat nach, ob diese den besagten Lehrer fragen könnten, ob er mit Dir wegen der Meditation in Kontakt treten möchte. Wenn der Lehrer nicht mehr an der Schule ist, dann besteht ja auch kein Lehrer-Schüler-Verhältnis mehr und Du kannst Dich ganz normal privat mit ihm treffen bzw. mit ihm wegen der Meditation kommunizieren.

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Sternenmami 03.07.2017, 11:05
@Sternenmami

Ich kenne mich mit Meditation nicht aus, aber diese Seite klingt ganz seriös. Aber wie gesagt ... ich für mich würde die Meditation lieber mit persönlicher Anleitung lernen, eben z.B. in einem Volkshochschulkurs oder direkt von diesem besagten Lehrer.

http://seelen-nahrung.com/meditation-lernen/

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es gibt viele verschiedene Meditationsarten

probier das mal aus

setzt die bequem & aufrecht hin und versuche an nichts zu denken für ca. 10 Min. - das funktioniert natürlich nicht deine Gedanken werden abschweifen aber versuche immer wieder in den Zustand des Nichtsdenken zu kommen

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Richtiges Meditieren ist langes Training und immer wieder Progression bei den einzelnen Einheiten.

Google mal nach Tim Ferriss. ich finde, er stellt einen sehr guten und leicht nachovllziehbaren Einstieg da. 

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Informiere dich über den Buddhismus. Suche im App Store nach Meditations-Apps. Es gibt viele Kurse wo man es auch lernen kann. Ansonsten einfach mal auf den Boden setzen, Augen zu, alles aus (Handy, Computer), auf den Atem konzentrieren. 4 Sekunden ein Atmen und 6 Sekunden aus reichen für den Anfang. Am Ende sollen es 8 Sekunden ein und 16 aus sein. Erst in den Bauch atmen, dann in die Seiten und dann in die Brust und umgekehrt wieder ausatmen. Oder den ganzen Körper mal gedanklich durchgehen und spüren.

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AhsokaT 03.07.2017, 13:15

Vielen Dank :)

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