Wie kann ich nicht so viel bei Aufsätzen schreiben?

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3 Antworten

Mir ging es genauso. Mein Tipp, hat bei mir super geholfen: Mach dir vorher in 2 min schnell eine übersicht was du schreiben willst, plane für jeden Teil eine bestimmte anzahl von wörtern ein und zähl dann beim schreiben nach jedem Satz mit und mach dir eine Kopfzahl. Dann hast du am ende maximal 20 wörter oder so mehr und das ist voll im Rahmen. Und achte drauf dass du wenig umgangssprache benutzt sondern schnell auf den Punkt kommst

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Kenn ich. xD Mein Rekord lag bei "Schreibt eine Geschichte mit 200 Wörtern" - es wurden 3600 :DD

Tu das, was schulzzrene gesagt hat, das hat mir immer sehr geholfen.
UND: Lies am Ende nochmal drüber, wenn du zu viele hast, und streich weg, was geht und kürze ab.

Zum Beispiel kann ein "Unter Umständen" zu einem "Gegebenenfalls" werden und schon hast du ein Wort weniger. Machst du das ein paar Mal, sind's schnell mal 20.

Dann frage dich bei Geschichten, ob dieses oder jenes Adjektiv denn wirklich nötig ist - wenn nicht, weg damit. Es ist zwar öfter mal ein wenig schade drum, weil's anders schöner klänge, aber es sind ja nur Sprachschularbeiten, da gucken sie noch nicht mal in der 8. Klasse soooo extrem streng auf den Ausdruck. Außerdem kommt man mit der Zeit in Übung und schafft's auch, dass es nach der Streichung nicht mehr holprig klingt.

Bei Erörterungen lohnt es sich, zwei Argumente in den selben Satz zu bringen.
z.B.: "Schon im Jahre 1939 war abzusehen, dass der Krieg diese Entwicklung nehmen würde. Später kam es zur Wirtschaftskrise." könnte man zu "Die schon 1939 abzusehende Entwicklung, die der Krieg nahm, führte letztlich zur Wirtschaftskrise."
Ist gleich viel kürzer.

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Nimm ein Blatt Papier und mach einen Plan für die Punkte, die unbedingt darin stehen müssen. Für jeden Pukt ein paar Zeilen Platz lassen. Setze nun die wichtigsten Aspekte als Stichworte unter die Punkte. Schreibe dann nur, was auch zu deinen Stichworten, deinem "Inhaltsverzeichnis" gehört, so schweisft du nicht ab.

Steigst du "zu weit vorne" in die Geschichte ein? Ist dein Anfang nur reines informations-Dumping für den Leser, damit er das später folgende verstehen soll. Oft kann der Inhalt des Anfangs viel kürzer im späteren Text einfließen?

Adjektive und Adverbien durch treffendere Subjektive bzw. Objekteive und Verben überflüssig machen.

Erklärst du zu viel, gehst zu sehr ins Detail? Nirgendwo wird z.B. beschreiben, wie jemand auf den Pott geht oder duscht. Wie das geht weiß jeder, muss nicht ausgewalzt werden. Ganau so kann man für jeden selbstverständliche Abläufe oft kürzer fassen.

Sätze mit ... um zu werden lang, kann man vermeiden. Passiv-Sätze sind länger als Aktiv-Sätze. 

Hast du unnötige Füllworter darin? einige, wahrscheinlich, etwas, viele, ziemlich. bloß. Die kann man einfach streichen, weil sie das geschreibene nur abschwächen, de Text aber aufblähen.

Schreibst du manches mehrmals, nur auf andere Weise, mit anderen Worten? Soche Doppelmoppel kann man streichen.

Hat ein Satz mehr als drei Kommas, mach zwei draus.

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