Wie kann ich möglichst günstig eine strassenzulassung für einen eigenbau buggy erhalten?

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3 Antworten

Ich würde gerade bei den sicherheitrelevannten beisp Fahrwerksteilen auf Serienbautiele setzen die bereits bei anderen Fahrzeugen erprobt sind.. Dieses macht das ganze leichter . Einzelabnahmen bekommt man leichter indem man sich einen TüV ingenieur sucht und den schon in die Planung einbindet und der das Teil dann auch abnimmt. Prototypenzulassungen haben den Nachteil das die Firma die den Prototyp baut oder erprobt für alle Schäden haftet die dadurch entstehen. Es dürfte Schwierig werden einen versicherer zu finden der dieses Risiko zu akzeptablen preisen versichert.. Sondergenehmigungen werden vom Zuständigen Regierungspräsidium sowie dem Bundesministerium für Verkehr.. ausgestellt und das auch nicht umsonst und nur für Erprobungszwecke...Joachim

Dazu muss man Fahrzeughersteller oder Zulieferer sein und vom Regierungspräsidium eine entsprechende Genehmigung haben. Für "Hobby-Hersteller" nicht zu bekommen. Also eine Einzelgenehmigung: Zum TÜV (Alte Bundesländer) oder DEKRA (Neue Bundesländer) gehen und sich beraten lassen. Je mehr Originalteile man von einem Serienfahrzeug verwendet, um so besser. Wobei alte Fahrzeuge als Grundlage nichts nützen, da die gesetzlichen Anforderungen (Abgas, Geräusch, EMV etc.) stark gestiegen sind. Entweder man bringt viel Geld mit, oder man kann damit nicht im öffentlichen Verkehr fahren. Der Gesetzgeber will durch diese Hürden erreichen, dass möglichst keine "Bastlerautos" in den Straßenverkehr kommen. Viel Erfolg.

Geh zum TÜV und binde einen Ingenieur (am besten den, der dann mal die Einzelabnahme macht) von Anfang an mit ein. Der sagt dir dann auch, auf was er Wert legt, damit du nicht zig mal vorfahren mußt. Das dürfte die Kosten relativ gering halten.

Eine Prototypengenehmigung scheint mir etwas übertrieben, da du doch nicht in Serie gehen willst? Eine Einzelabnahme tut's doch genauso gut und dürfte günstiger sein.

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