Wie kann ich mit diesen negativen Gedanke umgehen?

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4 Antworten

Das kenne ich sehr gut, ich bin auch ziemlich alleine, eben weil ich nicht viel rede und nicht gerne auf Menschen zugehe, und so fühle ich mich eigentlich auch am wohlsten. Das hat auch nichts damit zu tun dass du nicht liebenswert seist oder sonstiges. Wenn die Erzieherinnen sowas gesagt haben, dann sind doch diese die Personen von denen man sich am liebsten fern hält. 
Mir hilft Meditation in letzter Zeit sehr gut. Probier es einfach mal aus. Außerdem finde ich gesunde Ernährung hilfreich. Es ist eben eine Aufgabe die man sich selbst geben kann, gesund zu kochen und seiem Körper etwas gutes zu tun und man fühlt sich dann auch gleich viel besser.

Hier noch ein Link zur Anleitung der Meditation

http://www.selbstbewusstsein-staerken.net/meditation-lernen/

Hey :)

Ich kenne diese Gedanken sehr gut, habe aber gelernt damit umzugehen. Das größte Problem dabei ist, dass du (ich hoffe, ich darf duzen) keine Wunder erwarten darfst. Diese Gedanken nicht mehr aufkommen zu lassen braucht Zeit. 

Du redest von selbst verletzendem Verhalten, hast du schon einmal überlegt, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen? Psychiater oder Psychotherapeuten wissen oft genau, wie sie dir helfen können. Wenn du das nicht möchtest - hast du nicht eine Person, der du alles anvertrauen kannst? Eine Freundin, deine erwähnte Mutter ... Solche Gedanken machen dich kaputt und du musst lernen, sie zu ignorieren und sie zu 'unterdrücken'. Gerade dabei kann jemand professionelles dir am besten helfen. Ich weiß, es klingt alles sehr hohl und stumpf, aber einen Versuch wäre es, denke ich, wert!

Alles Gute!

Die Antwort, die ich geben möchte, besteht nur aus einem Wort: 

"Psychotherapie"

Aber das ist ohne Erklärung, warum ich das denke, nicht hilfreich. 

Also, warum:

Du hast Leidensdruck. In einer PT kannst du lernen, wie du mit den alten Verletzungen umgehen kannst.

Es ist nicht hilfreich, das "damals" eins zu eins aufs "heute" zu übertragen. Man neigt aber dazu, weil diese Verhaltensmuster sich so eingeprägt haben. Der Versuch, dich vor weiteren Verletzungen im "jetzt" zu schützen, macht dich für andere unnahbar und wirkt befremdlich.

Man braucht aber im Leben  Verbündete. Bei mir hat das angefangen mit Leuten, die ich in Psychiatrie und Psychotherapie kennengelernt habe. Da konnte ich soziales Verhalten üben. 

Meine Schwierigkeiten kommen auch aus der Kindheit, der Familie. Keiner mochte mich, weil ich "anders" war. Niemand verstand mich, alleine war alles viel besser. (war es natürlich nicht, aber wenigstens wurde ich nicht verletzt). 

Nach vielen Jahren PT komme ich mit den angeblich "Gesunden" Menschen ganz gut zurecht und bin auch am Arbeitsplatz gut integriert und gerne Ansprechpartner meiner Kollegen. 

Gerade im Berufsleben geht ohne Teamfähigkeit nix. Und man kann gar nicht komplett umschalten zwischen der Unnahbarkeit im Privaten und Teamfähigkeit. 

Es ist 0 deine Schuld, was bekloppte Kindergärtnerinnen damals zu dir gesagt haben. Lass nicht zu, dass dir sowas dein Leben vermiest. Soetwas über ein kleines Kind zu sagen ist einfach furchtbar, dumm und...merkwürdig. Vergiss es einfach. 

Du warst wahrscheinlich immer etwas verunsichert, weil du im Kindergarten schlechte Erfahrungen gemacht hast, und das haben ein paar kleine Grundschulpis**r ausgenutzt um dich zu mobben. Es hat nichts damit zu tun, dass du "schlecht" wärst, oder nicht liebenswert oder sonst was.

Da du ja schon selbstverletzedes Verhalten zeigst, empfehle ich dir ne Therapie, bevor es schlimmer wird. Dort kannst du das alles ansprechen und bekommst professionelle Hilfe.

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