Wie kann ich mir sicher sein dass Jesus wirklich existiert hat?

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19 Antworten

Richtige, naturwissenschaftliche Beweise gibt es nicht, aber es gibt ein paar Hinweise darauf, dass es jemanden gegeben hat, der sich von seinen Anhängern als "Christos" bezeichnen ließ. Tacitus hat eine Randnotiz, da heißt es "Sie nennen sich selbst Christosianer (so etwa übersetzt man es) und glauben, dass ein gewisser Christos sie retten wird."

Dazu kommt, dass die Zeit damals einfach gepasst hat, Menschen haben auf ihren politischen Messias gewartet, Jesus hat (wie viele andere in der Zeit übrigens auch) da einfach ins Raster gepasst. Dass wir heute alle Christen sind und nicht einen der anderen Heilsbringer glauben, hat wahrscheinlich auch viel mit Glück des Christentums zu tun.

Es kann auch sein, dass Jesus "mehrere Personen" ist, dass einfach Taten und Geschehnisse gesammelt wurden und alle unter einen Hut gebracht wurden. Sicher ist auf jeden Fall, dass nicht alles, was so im NT steht, wirklich so passiert ist, oft hat ein Evangelist auch ein bisschen geschummelt, um Jesus ins rechte Licht zu rücken und zu beweisen, dass er wirklich der Gesalbte, der Messias ist.

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Hallo KathuluZorba,

wenn Du die Frage stellen würdest: "Gab es Alexander den Großen?", so würde wohl kaum jemand seine Geschichtlichkeit in Frage ziehen. Bei den meisten historischen Persönlichkeiten zweifelt in der Regel niemand daran, dass sie gelebt haben. Warum nicht? Weil es historische Quellen gibt, die von der Existenz und dem Wirken dieser Personen Auskunft geben und die als zuverlässig eingestuft werden.

Wie sieht es im Fall von Jesus Christus aus? Gibt es auch für seine Existenz historische Belege? Der beste und umfangreichste geschichtliche Beleg ist die Bibel selbst. Sie ist durch eine große Anzahl alter Handschriften besser belegt, als die meisten anderen historischen Quellen. Es gibt jedoch auch zuverlässiges außerbiblisches Quellenmaterial.

Der geachtete römische Historiker Sueton (1.  Jh.), Plinius der Jüngere, Statthalter von Bithynien (frühes 2.  Jh.) und der jüdische Historiker Josephus berichten von Jesus als von einer Person, die tatsächlich gelebt hat. Und der Kirchenlehrer und Philosoph Justinus der Märtyrer schrieb Mitte des 2. Jahrhunderts mit Blick auf den Tod Jesu: "Daß das so geschehen ist, könnt ihr aus den unter Pontius Pilatus angefertigten Akten ersehen". Auch was die Wunder Jesu betrifft schrieb Justinus der Märtyrer: "Daß er das wirklich getan hat, könnt ihr aus den unter Pontius Pilatus aufgenommenen Akten ersehen" (Justinus der Märtyrer, Erste Apologie, Abschn.  35+48 (veröffentlicht in: Bibliothek der Kirchenväter, Bd.  1, 1913)). Der erwähnte Historiker Sueton, der auf die Vertreibung der Christen im 1. Jahrhundert Bezug nahm, schrieb:"Die Juden, welche, aufgehetzt von Chrestus, fortwährend Unruhen machten, vertrieb er aus Rom" (Sueton, Die zwölf Cäsaren, Buch  V, Kap. 25 (übersetzt von Adolf Stahr), 1922).

Das sind nur wenige Beispiele, die keinen Zweifel an der Geschichtlichkeit Jesu lassen. Das wurde auch in einem Leitartikel des Wall Street Journal (2002) bestätigt, wo es hieß: „Die Wissenschaft kann Jesus nicht ignorieren. Abgesehen von vereinzelten Atheisten akzeptieren die meisten Gelehrten Jesus von Nazareth als historische Persönlichkeit." Das im englischen Sprachraum sehr bedeutende Nachschlagewerk Encyclopædia Britannica (Ausgabe 2002) schrieb im Hinblick auf die überzeugenden historischen Zeugnisse:" Diese unabhängigen Berichte beweisen, dass in alter Zeit nicht einmal die Gegner des Christentums die Geschichtlichkeit Jesu bezweifelten, die erstmals und aus unzulänglichen Gründen Ende des 18., während des 19. und zu Beginn des 20.  Jahrhunderts in Zweifel gezogen wurde".

Es geht jedoch nicht nur darum, dass es Jesus Christust überhaupt gegeben hat. Es geht auch darum, in welchem Umfang er Menschen beeinflusst hat. Hierzu die Stimmen einiger bedeutender Persönlichkeiten und Historiker:

"„Man müsste schon ausgesprochen abwegig argumentieren, wollte man bestreiten, dass die einflussreichste Einzelperson  — nicht nur der letzten zwei Jahrtausende, sondern der gesamten Menschheitsgeschichte  — Jesus von Nazareth gewesen ist“ (Reynolds Price, amerikanischer Autor und Bibelgelehrter).


„Ein völlig unschuldiger Mann opferte sein Leben zugunsten seiner Mitmenschen, einschließlich seiner Feinde, und erlöste die ganze Welt  — eine unerreicht edle Tat“ (Mohandas K.  Gandhi, politischer und religiöser Führer Indiens).


„Als Kind erhielt ich sowohl Unterweisung in der Bibel als auch im Talmud. Ich bin Jude, aber ich bin von der Lichtgestalt des Nazareners gefesselt“ (Albert Einstein, deutscher Wissenschaftler).


„Für mich ist Jesus Christus  — als Gottessohn wie auch als Menschensohn  — die herausragende Persönlichkeit der Geschichte. Alles, was er je sagte oder tat, ist für uns heute wertvoll, und das lässt sich von keinem anderen Menschen aus Geschichte oder Gegenwart behaupten“ (Schalom Asch, jüdischer Schriftsteller, zitiert aus Christian Herald; Kursivschrift vom Verfasser).

„Ich habe fünfundfünfzig Jahre in der Welt gelebt, und von diesen habe ich .  .   fünfunddreißig als Nihilist gelebt, und zwar in der wahren Bedeutung des Wortes .  .  . Vor fünf Jahren kam mir der Glaube an die Lehre Christi  — und mein Leben änderte sich plötzlich ganz und gar“ (Leo Graf Tolstoi, russischer Schriftsteller und Philosoph)."
(Quelle: Der Wachtturm, 01.12.2008, Seite 3).



Man überlege einmal: Könnte eine erfundene Gestalt die Welt wohl so nachhaltig prägen, wie das Jesus Christus ohne Zweifel getan hat? In dem Werk The Historians’ History of the World wird hierzu angemerkt: "Das historische Ergebnis der Tätigkeit [Jesu] war von größerer Tragweite — sogar von einem streng weltlichen Standpunkt aus gesehen — als die Taten irgendeiner anderen Gestalt der Geschichte. Die hauptsächlichen Zivilisationen der Welt erkennen die mit seiner Geburt beginnende neue Zeitrechnung an".

LG Philipp


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Kommentar von Hooks
21.04.2016, 12:40

Gut zusamnengetragen, danke!

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Es gibt kaum Menschen, die anzweifeln, dass Jesus gelebt hat, denn dafür gibt es genügend Hinweise und überlieferte Informationen, die das bestätigen. Anders ist es mit der Frage, ob dieser Mensch Jesus auch der Messias war. Da gibt es tatsächlich eine beachtliche Zahl von Menschen, die das anzweifeln. Schließlich lässt sich das nicht beweisen sondern ist eine Glaubensfrage. Die Christen glauben, dass Jesus der Messias und Gottes Sohn war (und natürlich noch immer ist).

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Kommentar von Hooks
21.04.2016, 12:14

Die Juden damals wußten es haargenau. Schließlich kannten sie die Verheißungen im AT und ihre Überlieferung in bezug auf messianische Wunder.

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Die Auferstehung ist ein sehr wesentlicher Teil des christlichen
Glaubens. Jesus selbst hat vorausgesagt, dass er am dritten Tag von den
Toten auferweckt würde. Wenn Jesus aber wirklich von den Toten
auferweckt wurde, so müssen wir annehmen, dass alles, was er gesagt hat,
wahr ist, und wir können auch mit Sicherheit wissen, dass es ein Leben
nach dem Tod gibt. Es existiert viel Beweismaterial für die
Auferstehung. Einige dieser Gründe möchte ich hier aufführen:

1. Jesus hat selber seinen Tod und seine Auferstehung vorausgesagt, und alles geschah genauso, wie er es gesagt hatte (vgl. Johannes 2,19-21; Johannes 10,17; Matthäus 16,21; Lukas 18,31-33)2. Das Geschehnis ist von verschiedenen zuverlässigen Historikern dokumentiert worden.Verschiedene
Historiker, die z. T. keine Christen waren, z.B. Josephus (ca. 37-110
AD), Ignatius (ca. 50-115 AD), Justin Martyr (ca. 100-165 AD) und
Tertullian (ca. 160-220 AD) waren davon überzeugt, dass die Auferstehung
tatsächlich geschehen ist. Ihre Schriften bestätigen die Aussagen der 4
Evangelien. Auch andere Historiker des 1. und 2. Jahrhunderts, darunter
Tacitus, Sueton, Plinius und Lucian von Samosata, schrieben über den
Einfluss, der die Auferstehung auf die Menschen ihrer Zeit hatte. 

3. Das Grab war leer - die Auferstehung ist die einzige gute Erklärung dafür.
Der große Stein vor dem Eingang zum Grab war von den Römern versiegelt
worden, doch drei Tage nach der Kreuzigung war es leer. Die jüdischen
Führer hätten sicher gerne die Auferstehung abgestritten, und hätten
dies erfolgreich tun können, wenn sie einfach nur die Leiche hätten
zeigen können - aber sie konnten keine Leiche zeigen, weil es keine gab.
Die gern vertretene These des „Leichenraubs“ durch die Jünger ist wenig
überzeugend, denn das Grab wurde von Soldaten bewacht. Auch die
Theorie, die Wachen seien eingeschlafen, ist absurd, wenn man das
damalige römische Militärwesen kennt: So weist der Historiker George
Currie darauf hin, dass auf das Verlassen des Postens oder Einschlafen
während der Wache die Todesstrafe stand. 

4. Mehrere Menschen waren Augenzeugen der Auferstehung. Nach
seiner Auferstehung erschien Jesus mindestens zehnmal den Menschen.
Paulus verweist zum Beispiel auf mehr als 500 Personen, denen der
auferstandene Christus leibhaftig erschienen ist (1. Kor 15).
Stichhaltig zeigt sich dieses Argument vor allem deshalb, weil die
meisten dieser Augenzeugen zu diesem Zeitpunkt (ca. 55 n. Chr.) noch
lebten und über die Ereignisse hätten befragt werden können. Diese
Erscheinungen waren keine Halluzinationen, denn Jesus hat bei diesen
Gelegenheiten mit seinen Nachfolgern gesprochen und gegessen, und sie
haben seinen Körper berührt.  

5. Auferstehung als Erklärung für den Anfang der christlichen Gemeinde.
Nach Jesu Tod waren die Jünger eine völlig mutlose und verängstigte
Gruppe von Männern und Frauen, denn als Anhänger des „Staatsfeindes“
Jesus mussten sie selbst mit dem Tod rechnen. Erst als der Auferstandene
ihnen begegnete, wurden aus verängstigten Menschen mutige Zeugen. Sie
verbreiteten die Botschaft vom Sterben und Auferstehen Christi, erst in
Jerusalem und später in der ganzen Welt. Viele von ihnen wurden verfolgt
und bezahlten ihren Glauben mit ihrem Leben – wer würde so etwas für
eine selbst erfundene Geschichte tun?  

6. Die herausfordernde Botschaft.
Die Jünger selbst glaubten zunächst nicht an die Auferstehung, denn sie
teilten das Denken des damaligen Judentums: Die Auferstehungshoffnung
der Pharisäer beschränkte sich auf „die Auferstehung der Gerechten“ am
jüngsten Tag, nicht aber auf eine leibliche Auferstehung im Hier und
Jetzt; die Sadduzäer leugneten die Möglichkeit der Aufstehung sogar
völlig. Die Auferstehungslehre zu vertreten war also nicht nur
„lächerlich“, sondern auch gefährlich – es sei denn, sie war tatsächlich
passiert. 

7. Durch die Geschichte hindurch und bis zum
heutigen Tage, glaubten die meisten Wissenschaftler, die sich mit den
Umständen der Auferstehung auseinander-gesetzt haben, dass Jesus
wirklich lebt.
Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in
Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die
Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also
war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd
hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn
sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“
Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu
glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der
ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer
Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein
überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder
intelligenten Jury der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die
Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem
Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen
Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

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Die Existenz von Jesus wird von nichtchristlichen Zeugen im ersten Jahrhundert belegt vom Historiker Flavius Josephus im Jahre 90, der von "Jesus, der Christus genannt wird", spricht. Auch römische Schriftsteller erwähnen ihn, so z.B. der römische Kaiserbiograph Sueton um 120, dem historisches Aktenmaterial zur Verfügung stand.

Tatsächlich wird eine Judenverfolgung unter Kaiser Claudius auch in der Apostelgeschichte erwähnt. Sueton erwähnt in der Darstellung des Kaiser Nero nochmals die Christen "Todesstrafen trafen die Chrestianer, eine Sekte von einem neuen schädlichen Aberglauben".

Ein anderer Römer namens Tacitus berichtet in seinen Annalen über die Christenverfolgung unter Kaiser Nero in Rom, dass "der Begründer des Namens Christus unter der Regierung des Tiberius durch den Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden ist".

Eine weitere Erwähnung stammt vom Statthalter Plinius, der erstmals die religiöse Verehrung des Christus "wie ein Gott" bezeugt. Aus diesen Quellen wird die historische Existenz Jesu klar bezeugt. Sein Tod am Kreuz wird genau datiert und die Auswirkung seiner Bewegung auf das römische Reich vermerkt.

Millionen von Menschen glauben nicht auf Grund eines geschichtlichen Nachweises der Existenz Jesu Christi, sondern sie glauben den Zeugnissen derer, die Jesus Christus als Messias und Sohn Gottes persönlich erlebt haben und ihren Nachfolgern durch die Jahrhunderte. Sie glauben den Heiligen der Kirchengeschichte, den Märtyrern, die alle Erfahrungen mit dem auferstandenen Jesus bezeugen. Sie glauben letztlich auch ihren eigenen Glaubenserfahrungen  und den Wundern, die der Auferstandene gewirkt hat und wirkt.


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Kommentar von Abahatchi
10.04.2016, 20:19

belegt vom Historiker Flavius Josephus

Von Falvius Josephus wird nicht die Existenz eines Jesus belegt, er hat nur dazu nieder geschrieben, was er erst Jahrzehnte nach dem angeblichen Tot eines sogenannten Jesus von maximal Dritten aufschnappte. 

Es gibt keinen einzigen historischen Beleg für die Existenz eines Jesus.

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Nein, es gibt keinen Beweis.
Es wird auch keinen Beweis geben.

Die reine Existenz eines Menschen Jesus ist zwar sehr wahrscheinlich.

Dass er der versprochene Messias ist, ist eine Frage des Glaubens, für die es halt keine Beweise geben kann.
Du kannst den Menschen, die ihren Glauben an ihn bezeugt haben, vertrauen. Ich mache das auch. Aber es ist eine Sache des begründeten Vertrauens, kein zwingender Beweis.

Wenn man sich das einmal klar gemacht hat, kann man auch erkennen, was davon der Vorteil ist:

Es bleibt Deine eigene Angelegenheit. Du musst Dich entscheiden, ob Du Dich drauf einlässt oder nicht. Du kannst diese Entscheidung nicht z.B. an einen Historiker oder irgend jemand anderen abgeben.

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Aufgrund von überschneidenden religösen Schriften, und historischen römischen Überlieferungen und Schriften kann man davon ausgehen, dass Jesus keine fiktive Person ist, sondern tatsächlich gelebt hat.

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Kommentar von Mark1616
10.04.2016, 22:01

Man sollte diese Frage viel eher nach den angeblichen Wundern stellen, die von einem Jesus vollbracht worden sein sollen.

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Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden.

Auch habe ich mich im Internet informiert, auf bekannten oder vertrauenswürdigen Seiten, und man ist der Meinung, dass es Jesus wirklich gibt.

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Kommentar von Abahatchi
10.04.2016, 20:17

Kein seriöser Historiker kann auch nur einen einzigen Beleg vorweisen, dasz es einen Jesus gab. 

Falls es überhaupt jemanden gab, der auf die Mythen des Jesus aus der Bibel zurück zu führen ist, dann nur ein armseliger Wanderprediger, der meinte, er sei der Jesus, den man damals schon aus uralten Mythen kannte. 

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Kommentar von comhb3mpqy
12.04.2016, 22:27

viele Jünger von Jesus sind verfolgt worden, welches Interesse sollten Sie haben, sich die Religion auszudenken? Und wieso schreiben Sie hier von 20 Jahren?

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Kommentar von comhb3mpqy
14.04.2016, 07:36

wann die Evangelien entstanden sind habe ich auch mal im Religionsunterricht gehört. Ihre 20 Jahre sind aber nicht richtig, denn Jesus Jünger haben nicht erst 20 Jahre nachdem Jesus gestorben und auferstanden war angefangen das anderen zu erzählen.

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Die Meinungen der Historiker Spalten sich, aber offiziell ist angenommen, dass es ihn gab 

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Also ich gehe einmal davon aus, daß wir hier vom Menschen namens Jesus reden, und nicht vom Sohn Gottes. Der fällt in den Bereich der Mythologie und es erübrigt sich von daher jegliche seriöse Debatte darüber.

Also wie kann man sich sicher sein, daß der Mensch Jesus wirklich existiert hat? Überhaupt nicht. Man kann sich auch nicht sicher sein, daß Sokrates wirklich existiert hat. Aber im Gegensatz zu Jesus ist es ganz allgemein betrachtet relativ uninterresant, ob Sokrates existiert hat oder nicht. Da Sokrates nichts Übernatürliches angedichtet wurde, um daraus eine Religion zu formen. Bei Jesus steht etwas auf dem Spiel, denn das Kartenhaus darf ja nicht zusammenfallen. Also sagt man mal lieber, er hätte eindeutig existiert, obwohl man diesbezüglich nichts Eindeutiges vorzuweisen hat.

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Kommentar von Chichiri
10.04.2016, 17:41

Sogar die meisten Atheisten und Religionskritiker gehen davon aus, dass es einen Jesus von Nazareth gegeben hat. Und die hätten doch ein starkes Interesse daran, das "Kartenhaus" zusammenfallen zu lassen.

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Kommentar von waldfrosch64
10.04.2016, 19:07



___________Der fällt in den Bereich der Mythologie und es erübrigt sich von daher jegliche seriöse Debatte darüber.___________

:  )

Sinnlose Polemik hast du genug ,an wissen hapert es reichlich ...seriös ..?



Der fällt in den Bereich der Mythologie und es erübrigt sich von daher jegliche seriöse Debatte darüber.

Sinnlose Polemik hast du genug ,an wissen hapert es reichlich ...seriös ..?


se·ri·ö̱sAdjektiv



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Es gibt Leute, die seine Existenz anzweifeln.

Die meisten zweiifeln seine Existenz nicht an.

Bloß über seine Rolle gibt es unterschiedliche Meinungen. Für die Juden war er nicht der Messias, für die Christen ist er der Messias, für die Moslems war er einer der Propheten. Für die Atheisten war er ein fortschrittlicher Mensch.

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Kommentar von JustNature
10.04.2016, 19:51

Für die Atheisten war er definitiv kein "fortschrittlicher Mensch". Vieles in Jesus Lehre ist furchtbar altbacken und ungebildet. Z.B. hat er öfters Dämonen ausgetrieben und er führte ständig die Drohung vor der Hölle im Mund. Er propagierte den "Gottesstaat" der uns heute als das größte Übel vorkommt (man denke an die Mullah-Regime usw.). Er predigte, KEINE Daseinsvorsorge zu betreiben ("der Herr ernährt euch") und seine Sozialbotschaften waren peinlich stümperhaft: "Gebt den Armen (womit er seine Bettlertruppe meinte), verschenkt alles, was ihr habt, der Herr wird Euch lohnen.

Kritische Menschen sagen dasselbe wie Nietzsche: "Jesus war ein Idiot".

2

Indem Du die alten Texte liest. Wenn Du das nicht kannst, lies Bücher von Menschen, die es getan haben.

Verlage mit passenden Bücher sind Bethanien, CSV, Bühne leseplatz, CV, Oncken,  Hänssler, Brockhaus. Findest Du auch bei booklooker.de oder amazon, dort auch Rezensionen.

Ich habe hier gerade ein Buch von JoshMcDowell und Bill Wilson über "Jesus von Nazareth", edition c bei hänssler

Oder  Erwin Lutzer, CV, "7Gründe, warum ich der Bibel vertrauen kann"

Oder von John R. Cross "Bist du der einzige, der nicht weiß, was geschehen ist?" Goodseed über CMV

Oder Frank Morison, "Wer wälzte den Stein?"  Schwengeler

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Ich empfehle Dir das Lehrbuch von Pastor Johannes Greber:

"Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes - seine Gesetze und sein Zweck"

Dort wirst Du auch fündig bezüglich der Jesusfrage.

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Die Antworten die es bisher gab sind alle falsch. Ob es Jesus als Messias gab darüber kann man sich streiten. Aber sicher es das es den Wanderprediger jesus von Nazareth gab. 

Genaueres findest du in dem Bericht, ist zwar ziemlich lang aber ich würde mir den durchlesen da wird es genau erklärt.

http://m.focus.de/wissen/mensch/religion/tid-28490/auf-den-spuren-des-heilands-wanderprediger-religionsstifter-messias-wer-jesus-wirklich-war_aid_876442.html

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Aus dem alten Judäa sind zahlreiche Wanderprediger mit Namen "Erlöser", "Messias" und dergl. bekannt geworden. Der biblische Jesus ist vermutlich eine Fantasiegestalt, in der diese Prediger alle mehr oder weniger in einer Person verdichtet eingegangen sind.

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Kommentar von Chichiri
10.04.2016, 16:42

Mit "vermutlich" meinst du aber wahrscheinlich eher DEINE Vermutung und nicht die geschichtswissenschaftlichen Erkenntnisse.

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Ein bekannter Theologe pflegte zu sagen :

Sinngemäß,wer die Existenz des Jesus von Nazaret leugnet der verdient schlicht und einfach keine Antwort von uns .

Ob Jesus nun der Christus war oder nicht ,das zeigt uns die Biblische Selbst Offenbarung Gottes auf ,welche in Jesus Christus gipfelt  .

Aber genau das ist dann eben  der Umstand des Glaubens : 

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Kommentar von Abahatchi
10.04.2016, 20:56

Sinngemäß,wer die Existenz des Jesus von Nazaret leugnet der verdient schlicht und einfach keine Antwort von uns .

Nun, was bleibt ihm auch anders übrig, denn so wie früher auf dem Scheiterhaufen verbrennen geht ja nicht. Es ist aber typisch für Religionen, jeder Form der Beweislast durch Totschweigen zu verhindern. So ist das eben, wenn man die Existenz eines Jesus gar nicht belegen kann, dann stellt man einfach jene, die so einen Jesus in Frage stellen ins Abseits. 

Die Mythen über einen Jesus mit 12 Jüngern sind schon wesentlich älter als das sogenannte "Neue" Testament. Da hatten nur ein paar Langweiler auf schon vor 2000 Jahren alte Mythen zurück gegriffen. Auch wären die ersten Christen schon fast als bedeutungslose Randerscheinung vergessen gewesen, wenn nicht ein Herrscher aus reinem Kalkül das Christentum zu Staatsreligion erhoben hätten. 

Grusz Abahatchi

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jesus als mensch hat sicher gelebt, der rest jedoch ist nur aberglaube, sind mythen und erfindungen von gläubigen.............:)

heute weiß man z.b. das jesus anführer einer weltuntergangssekte war, die ihre thesen radikal und mit gewaltandrohung vertrat, den täglichen weltuntergang hervorsagte, der jedoch nie eintraf und das christentum kam erst durch seinen tod zu dem, was es heute darstellt............

nach heutigen gesichtspunkten war jesus ein terrorist und seine vom judentum abgesprengte glaubensgruppe wäre eine sekte..........:)

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Kommentar von Abahatchi
10.04.2016, 20:49

heute weiß man z.b. das jesus anführer einer weltuntergangssekte war,

Noch nicht einmal dies weis man, man vermutet es nur! Es gibt wesentlich älter Mythen als das Neue Testament in denen schon lange vor dem Jesus des Neuen Testamentes von einem Jesus, seinen Wundern und den 12 Jüngern die Rede ist. 

Altes Geschwätz von Aposteln in einem "Neuen" Testament neu aufgewärmt. Alles alter kalter Kaffee.

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Ausserbiblische Quellen zu Jesus Christus

Dass Jesus von Nazareth vor 2000 Jahren gelebt hat, ist auch durch ausserbiblische Quellen belegt. Die meisten Autoren, die ihn erwähnten, hatten nichts für den Mann übrig, der in der unruhigen Randprovinz Menschen um sich geschart hatte.

Römische Autoren

PUBLIUS CORNELIUS TACITUS

Publius Cornelius Tacitus (55-ca.117 n. Chr.), der bedeutendste Historiker des römischen Kaiserreichs, Senator, Prokonsul und Statthalter über Kleinasien, erläutert in seinen Annalen XV.44, wo er den Brand Roms im Jahr 68 behandelt, den Begriff ‚Christen’:
„Dieser Name stammt von Christus, der unter Tiberius vom Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden war. Dieser verderbliche Aberglaube war für den Augenblick unterdrückt worden, trat aber später wieder hervor und verbreitete sich nicht nur in Judäa, wo er aufgekommen war, sondern auch in Rom, wo alle Greuel und Abscheulichkeiten der Welt zusammenströmen und geübt werden…"

GAIUS TRANQUILLUS SUETON

Gaius Tranquillus Sueton (69-ca.122 n. Chr.), Kanzleichef Hadrians und Verfasser von Kaiserbiographien, weiss von einem Chrestos, der die Ursache von Streitigkeiten unter Juden war:
"Da die Juden unter ihrem Anführer Chrestos [Christus] beständig Unruhe stiften, vertrieb er [Claudius] sie aus Rom." (Leben der Cäsaren, Claudius, 25.4)

Chrestos war ein gebräuchlicher Sklavenname, der wie Christos ausgesprochen wurde. Das Edikt erliess Claudius im Jahr 49; die Folge ist in Apostelgeschichte 18,2 erwähnt.

Gajus Plinius Caecilius Secundus (61-113 n. Chr.), amtet nach 110 als Prokonsul der Provinzen Bithynien und Pontus (heute Türkei). Der berühmte Autor beschreibt Christen, die in ihren Gottesdiensten vor Sonnenaufgang Christus als Gott besingen.
Plinius erbittet von Kaiser Trajan Anweisungen, wie er die Christen behandeln soll. In einem langen Brief (X,96) beschreibt er ausführlich die Verhöre, die regelmässig einen „perversen Aberglauben“ an den Tag brachten. Plinius erläutert, dass er Männer wie Frauen, Jungen wie Mädchen hat töten lassen. Es wurden so viele hingerichtet, dass er sich fragt, ob er weiterhin jeden töten soll, der als Christ entdeckt wird. Wer der Kaiserstatue und den römischen Göttern huldigte und Christus verfluchte, wurde freigelassen.

Jüdische Autoren

FLAVIUS JOSEPHUS

Flavius Josephus (37-100 n. Chr.) war ein Pharisäer, der im Jüdischen Krieg im Jahr 67 gefangengenommen wurde und sich fortan als Historiker betätigte. Er schreibt in seinen Jüdischen Altertümern (XVIII.3.3):

"Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Taten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Er war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorher verkündigt hatten. Und noch bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort."

Hegesippus, ein judenchristlicher Schriftsteller des 2. Jahrhunderts, berichtet ausführlich vom Tode Jakobus’ des Gerechten, wie der Bruder Jesu genannt wurde (zitiert von Eusebius, Kirchengeschichte, 2.23.4-19a). Der Bericht des Josephus ist deshalb besonders wichtig, weil er Jakobus den "Bruder Jesu, des so genannten Christus", nennt. Dies geschieht in einer Weise, dass man annehmen muss, er habe Jesus bereits vorher einige Male erwähnt.

Andere Autoren

Lukian von Samosata (120-180 n. Chr.) war ein griechischer Satiriker. Er beschreibt das Lebensende des Peregrinus:
"Übrigens verehrten diese Leute den bekannten Magus, der in Palästina deswegen gekreuzigt wurde, weil er diese neuen Mysterien in die Welt eingeführt hatte... Denn diese armen Leute haben sich in den Kopf gesetzt, dass sie mit Leib und Seele unsterblich werden und in alle Ewigkeit leben würden: Daher kommt es dann, dass sie den Tod verachten und viele von ihnen ihm sogar freiwillig in die Hände laufen. Überdies hat ihnen ihr erster Gesetzgeber beigebracht, dass sie untereinander alle Brüder würden, sobald sie den grossen Schritt getan hätten, die griechischen Götter zu verleugnen, ihre Knie vor jenem gekreuzigten Sophisten zu beugen und nach seinen Gesetzen zu leben" (De morte Peregrini, 11).

MARA BAR-SERAPION

Der syrische Stoiker Mara Bar-Serapion schrieb aus dem Gefängnis (frühestens im Jahr 73) an seinen Sohn Serapion einen Brief mit dem folgenden Abschnitt:
"Welchen Vorteil hatten die Athener davon, dass sie Sokrates zum Tode verurteilten? Hunger und Seuchen kamen über sie als Strafe für ihr Verbrechen. Welchen Vorteil hatten die Männer von Samos davon, dass sie Pythagoras verbrannten? In einem Augenblick wurde ihr Land von Sand zugedeckt. Was hatten die Juden davon, dass sie ihren weisen König umbrachten? Ganz kurze Zeit darauf wurde ihr Königtum abgeschafft. Gott rächte diese drei Weisen: die Athener starben Hungers; die Bewohner von Samos wurden vom Meer überwältigt und die Juden aus ihrem Land vertrieben, nachdem es zerstört worden war. Danach lebten sie in vollständiger Zerstreuung. Doch Sokrates starb nicht umsonst. Er lebt fort in den Lehren des Plato; auch Pythagoras starb nicht umsonst, er lebt fort in der Statue der Hera. Und auch der weise König der Juden starb nicht umsonst; er lebt weiter in der Lehre, die er verkündet hat."

Was zeigen diese Belege?

JULIUS CÄSAR

Frederick F. Bruce, Professor für Theologie an der Universität Manchester, gehörte zu den besten Kennern des 1. Jahrhunderts. Er schlussfolgerte: "Die Geschichtlichkeit Jesu ist für einen unvoreingenommenen Historiker ebenso unumstösslich wie die Historizität Julius Cäsars. Wer von einem Christus-Mythos spricht, ist kein Historiker."


Quelle :http://www.jesus.ch/magazin/kultur/film/da_vinci_code/fakten_und_fiktion/128731-ausserbiblische_quellen_zu_jesus_christus.html
  • über Flavius Josefus wird gestritten den Rest kann keiner von Tisch fegen,denn eher noch müsstest du dann Sokrates anzweifeln das ist die Quellenlage viel dürftiger .tust du das denn auch ?

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Kommentar von Abahatchi
10.04.2016, 20:33

Dass Jesus von Nazareth vor 2000 Jahren gelebt hat, ist auch durch ausserbiblische Quellen belegt.

Es gibt keinen einzige historischen Beleg für die Existenz eines sogenannten Jesus. Alle frühesten Berichte stammen nur von einer kleinen Clique von 12 Leuten, der erstmalig Jahrzehnte nach dem angeblichen Tot eines angeblichen Jesus behaupteten, es hätte diese Person vor Jahrzehnten gegeben. Alles weitere an Deinen "Belegen" geht auf die Behauptungen dieser Clique zurück. 

Es gibt nichts, was unabhängig von dieser Clique die Existenz eines Jesus bestätigt. Weder zur Zeit seines Todes noch zu seinen Lebzeiten und dies, obwohl er ja angeblich ein Leben geführt haben soll, dasz hatte aufhorchen lassen müssen. Komisch nur, dasz in dem Bürokraten Staat seiner Zeit, keine Sau was davon bemerkte noch vermerkte. 

Selbst die Clique der 12 hatte ein recht schlechtes Gedächtnis, was die jüngere Vergangenheit betraf. legten sie nämlich die Geburt von Jesus so, dasz zu Jesu Geburt Staatsbekannte Personen etwas getan haben sollen, obwohl sie zu Jesus unterstellter Geburt entweder nicht mehr im Amt waren oder noch nicht. 

Vielmehr deutet alles darauf hin, dasz die Clique der 12 sich den Jesus nur ausgedacht hatten bzw. den Jesus nur von viel viel älteren Mythen übernommen hatten. Jesus ist nämlich genau genommen ein noch viel älterer Hut, als der angebliche Jesus der Bibel.

Grusz Abahatchi

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Du kannst Dir sicher, dass er nicht wirklich als Person existiert hat. Denn Jesus ist ein Symbol für die Sonne.

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Kommentar von waldfrosch64
10.04.2016, 19:09

immer diese naiven  Behauptungen ! 

Bring bitte mal eine Quelle für deine stetige Behauptung ! 

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