Wie kann ich mir bei einem Verdacht auf Depressionen und ähnlichem Hilfe hohlen?

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5 Antworten

Als erstes würde ich mich mal über die genauen Diagnosekritieren einer Depression schlau machen: http://deprimed.de/depressionen/

Wenn du unter diesen Symptomen leidest sage es deinem Psychologen. Je früher psychische Krankheiten behandelt werden desto warscheinlicher wird eine Heilung.

Depressionen werden in erster Linie durch Psychotherapie behandelt. Da musste keine Angst haben. Psychotherapien haben keine Nebenwirkungen, dafür dauert es leider meist Monate, wenn nicht Jahre, bis eine Verbesserung eintritt.

Starke Depressionen werden -neben der Psychotherapie- mittels Medikamenten (vor allem Antidepressiva) behandelt. Diese Medikamente haben leider eine ganze Liste von Nebenwirkungen (die meisten Nebenwirkungen verschwinden dennoch mit der Zeit), dafür wirken sie schneller bzw. nach 2-4 Wochen täglicher Einnahme.

Jede fünfte Person erkrankt in ihrem Leben einmal an einer mehr oder weniger schweren Depression. Du bist also bei weitem nicht die Einzige mit diesem Problem.

Sicher ist es in unserer Gesellschaft schwierig zu einer psychischen Erkrankung zu stehen. Sie wird immer noch als Zeichen von Schwäche gedeutet, obwohl dies nichts mit Schwäche zu tun hat. Ich persönlich habe die beste Erfahrung damit gemacht, einfach zu meiner Krankheit zu stehen. Dies ist jedoch nicht bei allen gleich.

Ein Psychologe oder Arzt steht unter Schweigepflicht. Wenn du also deine Probleme dort ansprichst wird vorerst niemand davon was erfahren.

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Kommentar von Acera
25.09.2016, 18:16

Das Problem wird sein, dass ich mich überwinden muss, das jemandem zu sagen. 

Und Medizin werde ich niemals nehmen.

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Ich rate dir mal das Hörbuch "Gesundheit für Körper und Seele" von Louise L.Hay 

Es wird nicht auf dauer helfen aber es wird dir zumindest etwas die Augen öffnen. Nach einer Stunde sollte es dir bereits besser gehen und dann würde ich trotzdem mit den Eltern reden. Falls du Angst davor hast brauchst du jemanden der dir Hilft mit deinen Eltern zu sprechen. Schulpsychologe oder ein Vater deines Freundes der auch Kontakt zu deinen Eltern hat.

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Der erste Weg ist immer zum Arzt. Der kann dir weiterhelfen.

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Kommentar von Acera
25.09.2016, 18:01

Ich habe Angst vor allem, was mit Medizin zu tun hat. Und da ich im Oktober 13  werde, müssten das meine Eltern machen und die werden ganz sicher nicht begeistert sein und das auf gar keinen Fall machen.

 Und ich habe Angst, dass das jemand hört.

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Hallo,

schlimmer kann es gar nicht werden. Du musst unbedingt handeln. Schau, ob Deine Familie, Deine Schulkameraden und andere Personen dies abwerten, wenn Du Dich behandeln lässt, dann hilft Dir das nicht und Du könntest, wenn eine Depression unbehandelt ist, in den Suizid abrutschen.

Das geht auf keinen Fall, Du bist ein sensibler und ich glaube, intelligenter und lieber Mensch. Es wäre schade.

Geh einfach zu Deinem Hausarzt und sprich mit ihm. Du gehörst zu einem Psychotherapeuten, der Medikamente verabreicht und Gespräche anbietet. Falls dies nicht reicht, dann evtl. auch eine stat. Behandlung.

Wenn Du kein Vertrauen zu Deinem Hausarzt hast, such Dir einen neuen Arzt, vielleicht auch gleich zu einem Psychotherapeuten. Allerdings haben die bis zu 1/2 Jahr Wartezeiten. 

Es gibt immer einen Weg, Du wirst, wenn Du alles hinter Dir lassen kannst an schrecklichen Gefühlen, Ängsten, Depressionen ein froher Mensch sein, der seinen Weg geht. Aber bitte, tu etwas !!!!

Ich bin in Gedanken, wenngleich auch anonym, bei Dir.

Tschau

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Kommentar von Acera
25.09.2016, 20:34

Jeder weis selbst am besten, was gut für sich ist. Und was nicht gut für sich ist.

Ich werde bei meiner Meinung bleiben. Ich werde KEINE Medizin nehmen. Der Placebo Effekt tut s auch.

Ich habe gar keinen Hausarzt. Und wie soll ich mir MINDERJÄHRIG einen suchen???

Ich werde wahrscheinlich mal mit der Lehrerin reden.

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Moin. Die Angst bezwingen und ärztlichen Rat holen. Wenn, nicht's von allen Antworten zutrifft,  dann Gedanken sind frei.   OhneGewähr

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