Wie kann ich mich schwerer in den Sattel setzen?

6 Antworten

Hallo Schokolade1811, ich finde es immer hilfreich mir Lektionen vom Boden aus zu erarbeiten. Gerade Tempoübergänge / Halten lässt sich so super üben. [Das was jetzt kommt ist ein ganz grobe Beschreibung]

Verbinde die Übung die dein Pferd verstehen soll am Anfang mit einer Eindeutigen Körperbewegung (deutliche Vorwärtsbewegung....daraus deutliches zurücknehmen bzw. deutliches Halten - z.B. durch Oberkörper aufrichten, ausatmen, den letzten Schritt zum Halt fest Richtung Boden treten) und mit einem bestimmten Kommando [ggf. Optische Hilfe durch Gerte]. Hat dein Pferd verstanden was es soll grenzt du die Hilfengebung immer weiter ein. Irgendwann reicht das Stimmenkommando oder ein einfaches Handzeichen. (Alternativ funktioniert Doppellongenarbeit auch super gut, gerade bei vielleicht noch nicht so gut ausbalancierten und bemuskelten Pferden.)

Ich habe dass was ich mir am Boden erarbeitet habe, dann bei meinem (damals jungen) Pferd mit in den Sattel übernommen-erst mit deutlichen Hilfen verbunden + Stimmenkommando. Als das gut funktioniert hat sind meine Hilfen immer feiner und leichter geworden.

Inzwischen reicht es wenn ich mich schwer mache um das Tempo zurück zu nehmen und leichter zu werden um wieder ein fleißigeres Tempo zu erhalten.

Das ist aber nicht alles was du für einen sauberen Tempowechsel/Übergang/Halten brauchst, dir jetzt die gesamte korrekte Hilfengebung mit auf den Weg zu geben würde den Rahmen sprengen. Zumal beim reiten oftmals Reaktionen in Sekundenbruchteilen erfolgen müssen und Situationen immer variieren (ergo starr nach Lehrbuch funktioniert nicht immer). Damit du und dein Pferd das alles korrekt lernen, bitte einen fachkundigen Reitlehrer mit hinzuziehen. Dein Reitlehrer sieht was du auf deinem Pferd machst und wie dein Pferd reagiert und kann dich dann entsprechend korrigieren. (Auch für die korrekte Ausführung vom Boden aus, gerne einen fachkundigen Reitlehrer hinzuziehen.)

Bei vielen, die ein Problem mit dem Einsitzen haben, trifft eines von zwei Dingen zu:

  1. Der Sattel passt dem Reiter nicht oder liegt nicht ordentlich im Schwerpunkt, was ein Fall von passt dem Pferd nicht wäre. Etwas, was vor allem für Reiter von Fremdpferden blöd ist, weil nicht so leicht behebbar wie mit dem eigenen. Mit dem eigenen ist es nur eine Kostenfrage, den vorhandenen Sattel gegen einen passenden zu ersetzen, der eben Reiter UND Pferd passt. Reiter von Fremdpferden haben da nur eine Chance: Mit eigenen körperlichen Fähigkeiten kompensieren, was nicht passt.
  2. Die körperlichen Fähigkeiten sind eingeschränkt. Das kann durch viel sitzende Tätigkeit sein, durch Verletzung, durch Verschleiß oder auch durch fehlende anatomische Begünstigung. Je nachdem, woher es kommt, lässt es sich möglicherweise durch Physiotherapie oder Sporttraining mehr oder weniger verbessern. Es gibt auch eine Menge Ansätze, das direkt am Pferd zu verbessern, also direkt dem Reiter Hilfsmittel oder Übungsansätze zu geben, die es ihm leichter machen. Wer sich für Dinge interessiert, die ich nach 37 Jahren reiten und seh vieles ausprobieren für recht zielführend halte, kann mal die Literatur von Sibylle Wiemer lesen bzw. ihre Veröffentlichungen - auch im Social Media - ansehen.

Wenn man richtig gut im Sattel sitzt, eben auch nicht verkippt, sodass die Fähigkeiten des eigenen Beckens wirklich zur Verfügung stehen und diese auch noch durch Körperschulung einsetzen kann (da sind die Sibylle Wiemer Ansätze Gold wert), dann denkt man plötzlich nicht mehr drüber nach ;-)

Ich finde, dass das Mental am besten zu lösen ist. Stelle dir vor, du bist ein Luftballon, dem langsam die Luft ausgeht. Sprich du sinkst immer weiter in den Sattel, atmest tief aus, nimmst komplett das Gewicht von den Steigbügeln und setzt sich tief rein. Dabei aber gerade bleiben. (Stell dir vor,du bist eine Marionette, die an Schnüren gerade gehalten wird)

Gleichzeitig bzw. etwas zeitversetzt lässt du die Hand stehen und gibst erst nach, wenn das Pferd eine Reaktion gezeigt hat.

Dabei darfst du aber nicht aufhören zu treiben, damit das Pferd nicht auf die Vorhand kommt.

Mit ein bisschen Übung bekommst du das schon hin. Gegebenfalls kannst du ja zusätzlich noch deine Stimme benutzen.

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