wie kann ich mich noch selber helfen (nicht auszuhaltende Schmerzen)?

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5 Antworten

Hallo!

Auch ich habe, beim Lesen deiner Frage sofort an Fibromyalgie gedacht! Leider ist die Krankheit nicht leicht zu diagnostizieren und wird oft von Ärzten ignoriert und es gibt jede Menge schlechte oder mittelmäßige Rheumatologen.

Ich kann dir nur raten nochmal zu einem anderen Rheumatologen zu gehen!

Auf der Seite Rheuma-online.de gibt es eine Liste empfehlenswerter Rheumatologen, die von Betroffenen selbst erstellt wurde und auch laufend erweitert wird.

https://www.rheuma-online.de/aerzteliste/

Die Seite wurde von einem namhaften düsseldorfer Rheumatologen ins Leben gerufen und hat eine sehr große Datenbank zu fast allen rheumatischen Erkrankungen und ein tolles Forum mit riesiger Community aus allen Ländern. Die Leser dort haben mich nach meiner Erkrankung aufgefangen und sind mit mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

Ich hoffe, du findest dort einen guten Rheumatologen in deiner Nähe!

Achte mal darauf ob deine Gelenke morgens steifer sind und dann durch die Bewegung besser werden. Oder schau ob schmerzende Gelenke vielleicht ein wenig wärmer sind. Das wären dann Hinweise auf ein entzündliches Rheuma und nicht auf Fibromyalgie. Es gibt übrigens auch entzündliches Rheuma ohne Entzündungswerte im Blut. Man nennt das seronegativ.

Jeder Hinweis und jeder Beobachtung von dir kann dem Arzt helfen eine Diagnose zu stellen.

Ich wünsche dir baldige Besserung und noch viele, schmerzfreie Tage!

Lg Lirin

Leibniz1999 27.07.2016, 03:09

Soweit ich noch weiß, denk ich auch an etwas anderes als Fibromyalgie. Denn ich weiß noch 3 Jahren kurz vor diesen Beschwerden, etwa 2 Wochen davor, würde ich von eine Zecke gebissen, diese Zecke hat erst nach paar Wochen mir Flecken gegeben, Gelenkscjmerzen oder sonst was, waren noch nicht da. Und ich als ich mit meiner Mutter ins Krankenhaus gegangen bin, und sich ein Arzt dies angeschaut hat, sagte ich erst direkt, dass könnte doch wahrscheinlich eine Borreliose sein, aber er sagte komischerweise, dies sehen aus wie Schuppenflechte, also eine Autoimmunkrankheit in Verbindung mit Rheuma. Es war so, soweit ich mich noch erinnern kann, erstmal bekam ich weiße/rote, trockene Flecken, sind nicht gar nicht so groß, sind nur ein paar gewesen, sind jetzt schon einige so weg. Dennoch wussten leider die Ärzte nicht in Heilbronn, was genau mit mir ist, im Ultraschall hätten sie nix gefunden, und ein Stück von diesen Flecken haben sie auch von mir entnommen, und wussten es weiterhin nicht, nichtsdestotrotz stand als Resultat: Psoriasisarthritis. Ich hab dann nur noch gedacht, das kann doch einfach net sein, einfach unfassbar. Somit habe ich danach eine Empfehlung erhalten, dass ich in das Universitätsklinikum Würzburg gehen solle, um dort einen glaubwürdigeren Resultat zu erhalten, aber leider war es da auch nicht besser. Ich bekam 2mal Ultraschall, nix gefunden, kein Erguss im Gelenk, Röntgen, nix, MRT, auch nix. Nun zur Haut, eine Hautärztin überprüfte auch mein Haut, wobei das kann man auch nicht mal als richtige Überprüfung bezeichnen, wenn ein Patient nach paar Sekunden mit seiner Haut betrachtet wird, und man sagt "ach das ist nur trockene Haut" ich hab mich ja auch wahnsinnig gefreut, das wenigstens das nicht so schlimm ist, aber meine Gelenke tuen einfach weh, ich wollte eher wissen, was mit denen ist. Aber leider bleib ich unwissend und traurig. Jetzt bleibt mir nur noch eine Möglichkeit, entweder könnte es sich um eine Fibromyalgie handeln, was ich aber etwas zweifel oder eher die Lyme-Borreliose, die sich chronisch entwickelt hat, und genau das dürfte das Problem sein, eine Lyme-Borreliose ist sowas dann noch zu heilen bzw. gut zu behandeln, ich weiß, ich hätte die letzten 2 Jahre nicht aufgeben sollen, aber ich war so am Ende, sodass ich keine Lust mehr hatte, noch zu einen irgend anderen verdammten Arzt zu gehen und mich sinnlos beraten lasse, aber das war ein Fehler, vielleicht muss ich jetzt mit dieser chronischen Erkrankung leben, wenn es sich wirklich um die Lyme-Borreliose handelt.

-Tut mir leid, fürs viele Schreiben

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Leibniz1999 27.07.2016, 03:10
@Leibniz1999

Es ist einfach eine sehr kuriose Geschichte mit meiner Gesundheit und das Problem mit den Ärzten.

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Lirin 27.07.2016, 12:29
@Leibniz1999

Da bleibt nur nochmal ein guter Rheumatologe, schau auf die Seite mit der Liste! Es muss jede Möglichkeit überprüft werden oder ausgeschlossen werden und das kann nur ein guter Facharzt.

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Das Ganze scheint mir eher auf Übersäuerung hin zu deuten. viele Menschen sind davon betroffen, doch die offizielle Medizin will diesen Begriff nicht kennen.

In der alternativen Medizin ist dieser Zustand bekannt. Übersäuerung tritt ein durch Stress, Streit, zu viel Sport, oder durch falsches Essen.

Fleisch, Kaffee, Alkohol und anderes hat viel Säure drin. Sie gelangt in den Körper und jetzt hast du das Problem, dass der Körper diese Säure nur langsam wieder ausscheidet. Den Rest verstaut er schnell ins Fettgewebe, oder sonst wo es ihm günstig erscheint. Auch Gelenke können davon betroffen werden. Das besondere daran ist, dass der Körper diese Säure- Lager immer mal wieder umschichtet und sie an einer anderen Stelle wieder deponiert.

Die Säure Depots werden mit der Zeit echt schmerzhaft. Bin mir sicher, dass das alles für dich zutrifft.

Für dich gibt' s Hoffnung. Meide eine Zeitlang alle Lebensmittel und Getränke, die Säure drin haben. Cola und Kohlensäure in den Getränken unbedingt meiden.

Unten ist ein Link, der dir weiter helfen kann.

Das Gute ist, dass sich deine Schmerzen bald verringern werden. Jeden Tag wird etwas von der schmerzenden Säure abgebaut. Bald wird es dir wieder besser gehen. Ich kenne deine Schmerzen auch von früher.

Gib bei Google: Übersäuerung ein.

http://www.hoesle.ch/saeure-basen-check




Spontan fällt mir da was ein, was auch von Ärzten gerne mal übersehen wird: Die Borreliose. Kann es sein, dass du mal von einer Zecke gebissen wurdest? Lebst du in Süddeutschland? Du schreibst ja, du warst in Würzburg in der Klinik. Gerade im Süden können Zecken die Borreliose übertragen. Es kann sein, dass du den Zeckenbiss gar nicht bemerkt hast.

Borreliose kann sich in starken Gelenkschmerzen äussern. Auch die schmerzfreie Zeit zwischendurch wäre typisch.

Ich bin kein Medizinmann, also geh btte zu einem Arzt und lass dich noch mal untersuchen. Hab Vertrauen, beim ersten mal hast du wohl keine gute Ärztin erwischt.

Leibniz1999 26.07.2016, 10:00

Ach Mist, hab ganz vergessen das noch zu schreiben, ich hatte vor den Schmerzen 2 Wochen davor nen Zeckenbiss gehabt, doch leider wurde gesagt, dass es sich um rheumatische Erkrankungen handeln könnte, statt Borreliose. Ich denke auch es könnte sich um eine Borreliose handeln, bei der Fibromyalgie ist es halt so, die Beschwendern mit den Gekennzeichneten Punkten liegen genau richtig, deshalb weiß ich auch nicht ob es bei der Borreliose auch so sein könnte, und wenn es auch Borreliose ist, kann man diese gut behandeln bzw. heilen? Dürfte aber wohl jetzt leider chronisch sein.

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was du nun hast, wird dir hier keiner sagen können. 

das einzige, was ich dir wirklich empfehlen würde, ist, zum arzt (vielleicht als erstes zum orthopäden) zu gehen. kommt natürlich darauf n, wo du lebst - aber ich würde einen anderen arzt als letztes mal nehmen. 

befunde (also rheuma, gicht, arthrose, wasauchimmer) können sich im laufe der zeit auch verschlechtern. wenn es vor zwei jahren noch "grenzwertig" war, kann es jetzt schlimm sein.

also: arzt! befunde beschreiben! dran bleiben! druck machen! (auch wenn es schwer fällt) nicht von deiner umwelt beeinflussen (beeindrucken) lassen

Fibromyalgie wäre auch meine Idee gewesen. Es gibt sie in unterschiedlichsten Ausprägungen.

Gute Besserung!

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