Wie kann ich mich gegen so einen Arzt wehren?

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14 Antworten

3 Jahre Tillidin ist schon heftig, auch der plötzlich Wechsel nebenbei auf Diclo nicht gerade die korrekte Art und Weise dich abzuspeisen.

Ich empfehle dir einen Arzt (oder Schmerztherapeuten) zu suchen der sich auf Schmerztherpie spezialisiert hat. Diese Mediziner haben wesendlich mehr und bessere Erfahrung im Umgang mit Schmerzen, Schmerzmitteln und Alternativen. 

Dein Hausarzt kann dich überweisen. 

Alles gute dir. 

Moin.

Strafanzeige, Ärztekammer? Nein.

Was in diesem Fall der Weg sein sollte, ist Dich mit Deiner Krankenversicherung in Verbindung zu setzen.

Da die Krankenversicherung letztlich den Arzt bezahlt, haben die sehr gute Möglichkeiten auf ihn einzuwirken. Und während er seine Entscheidung Dir gegenüber nur bedingt zu begründen braucht, muss er der Krankenversicherung gegenüber Rede und Antwort stehen.

Und wenn aus Sicht der Krankenversicherung eine Alternativmedikation keinen Sinn macht und diese sich mit dem Arzt darüber nicht einig wird, kann sie Dir einen alternativen Arzt benennen.

Ich habe mit diesem Weg die besten Erfahrungen gemacht, wenn es darum geht, einem Arzt auf die Finger zu klopfen.

ASRvw de André

Gehe einfach zu einem anderen Arzt.

Das mit der Ärztekammer kannst Du Dir aus meiner persönlichen Erfahrung sparen.

Dein Arzt ist dewegen nicht inkompetent - er hat das so entschieden. Manchmal dürfen Ärzte ein bestimmtes Medikament nicht mehr verschreiben - beispielsweise, wenn es Deine Krankenkasse nicht mehr übernimmt.

Tilidin ist ein sehr starkes Schmerzmittel. Seit einiger Zeit dürfen Tilidin-Tropfen z. B. nur noch auf einem BTM (Betäubungsmittelgesetz)-Rezept ausgestellt werden. Manche Ärzte dürfen das nicht.

Wie bei allen anderen Medis tritt auch bei Tilidin eine Gewöhnung ein, das ist bei Diclofenac aber auch nicht anders. Abgesehen davon ist es NOCH schädlicher für Leber und Nieren als Tilidin.

Ich befürchte, Du wirst Dir einen anderen Arzt suchen müssen. Verschreiben muß er Dir gar nichts, und ob Du an die Ärztekammer schreibst oder in Hamburg ein Kirchturm gesprengt wird, interessiert niemanden. Über eine Strafanzeige würden sich Gerichte vermutlich vor Lachen auf die Schenkel klopfen.

Such dir einen Arzt, der sich auf Schmerztherapie spezialisiert hat. Mit dieser Vorgeschichte bist du Schmerzpatient. Da bist du dann an der richtigen Stelle. Alles Gute B.

Ok danke für den Tipp, aber kann ich mich auch irgendwie rechtlich gegen sowas wehren?

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@KnockinHeaven

Wieso auch? Es ist seine Entscheidung (und am Ende auch seine Verantwortung) dir ein Medikament zu verschreiben (oder eben nicht).

In Deutschland besteht freie Arztwahl, wenn du mit ihm nicht zufrieden bist, solltest du ihn wechseln, das ist dein Recht. Es ist aber auch Recht des Arztes, nach seinem höchstpersönlichen Ermessen zu handeln.

Lieben Gruß und alles Gute

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Lass dich doch mal von einem anderen Arzt beraten. Müsste eigentlich gehen. Vielleicht verschreibt er dir ja das Medikament wieder. Oder hat was anderes für dich, was eventuell auch besser ist?! Gute Besserung und viel Glück. An sich weiß der Arzt aber eigentlich immer was gut für einen ist. Hat bestimmt schon seinen Grund warum er es dir nicht mehr verschreiben will. Aber jeder Arzt hat nochmal andere Ansichten. Also einfach bei einem neuen probieren :)

das ist ein Opioid für starke Schmerzen und geht übers BtM-Gesetz ab 2013.

Aber was dein Arzt jetzt hier macht ohne das Medikament langsam auszuschleichen ist verantwortungslos,da du dieses Medikament schon viel zu lange genommen hast und die Abhängigkeit ist hier sehr groß.

Ich würde da noch einmal hingehen und das direkte Gespräch mit dem Arzt suchen und ihn fragen,ob er die Verantwortung übernehmen kann ohne das Medikament langsam auszuschleichen?

Ich denke du wirst dann dein Rezept  bekommen.

Wenn nicht wäre das wahrhaft etwas für die Ärztekammer,denn ist echt verantwortungslos,da der Entzug eines solchen Mittel sehr schlimme Entzugserscheinungen zu Folge haben können bis zum Kreislaufkollaps.

Viel Erfolg und Diclo ist übrigens auch sehr umstritten mit sehr schlimmen Nebenwirkungen. 

 

Da ich davon ausgehe, daß du eine Tropfenkombi mit Naloxon bekommen hast, sollte es zumindest keine Abhängigkeitsprobleme geben.

Du solltest deinen Arzt noch mal um ein Gespräch bitten, warum er dir das Medikament jetzt nicht mehr verschreiben will.

Du kannst nichts machen! Er ist nicht verpflichtet, dir dein Wunschmedikament zu verschreiben.

Was eine sinnvolle Therapie ist entscheidet der Arzt, weil du das als Patient nicht entscheiden kannst.

Natürlich kann es sein, dass du Diclo schon genommen hast und es dir nichts brachte, dann muss man nach weiteren Alternativen suchen. Aber Tilidin auf Dauer zu nehmen, ist nicht verantwortlich.

Da Tilidin zu Abhängigkeit führt, frage ich mich schon, ob du es nach 3 Jahren wirklich nur für deine Schmerzen brauchst???

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Arzt einfach mal so, auf diese Weise reagiert. Hat er dich nicht schon vorher versucht, auf ein anderes Schmerzmitte umzustellen???

Wahrscheinlich hat er es länger verschrieben, als er es wirklich mit gutem Gewissen verantworten kann. Ein anderer Arzt hätte es dir wahrscheinlich schon viel früher "weggenommen".

Es gibt gute Alternativen, ohne Suchtpotential! Du musst also nicht mit Schmerzen durchs Leben gehen.

Das steht dazu in der Fachinfo:

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bei Arzneimitteln mit Wirkung auf das ZNS besteht grundsätzlich die Gefahr der missbräuchlichen Verwendung. Vor der Verschreibung von Tilidin AL comp. an Patienten, die bereits von einem Pharmakon abhängig sind oder es waren, oder die zu Arzneimittelmissbrauch neigen, sollte deshalb die Indikationsst- ellung sorgfältig geprüft und die Verabreichung von Tilidin ALcomp. gewissenhaft überwacht werden


Eins noch......allerdings hätte er das Medikament ausschleichen sollen.

Bleibt aber die Frage, ob du dich dann auch an die reduzierten Dosierungen hältst......

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Er muss dir gar nichts verschreiben wenn er dies nicht für nötig hält. Gegen ihn kannst du jedenfalls nichts machen.
Am besten gehst du zu einem anderen Arzt, erklärst ihm deine Krankengeschuchte und holst dir eine zweite Meinung ein.

Absolut gar nichts. Ist seine Entscheidung und die wird schon irgendeinen (besseren oder schlechteren) Grund haben. 
Wenns dir so wichtig ist, kannst du nur zu einem anderen Arzt gehen

Es ist seine Meinung und Du kannst Dir einen anderen suchen. Fehler hat er keine gemacht. 

die Frage ist was können Ärzt gegen so inkompetente Patienten machen die sie gleich verklagen wollen weil sie ihnen nicht mehr ihre Drogen verschreiben.

Es wird wohl nen Grund haben warun dir dein Arzt nicht mehr das Medikament verschreibt welches unters BTMG fällt.....

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