wie kann ich mich abhärten? :/

16 Antworten

ich glaube, man kann sich nicht wirklich abhärten. Jeder ist so wie er ist. Entweder man ist ein emotionaler Mensch und nimmt sich schnell was zu Herzen oder nicht. Wie kommst Du darauf, dass es in der Ausbildung öfter mal "Motze" gibt. Das Deine family Dich ausgelacht hat finde ich blöd und tut mir Leid.

ausbildung als hotelfachfrau^^ da kriegt mans schon ab und zu mit unfreundlichen leuten zu tun :/

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Eine Ausbildung ist nicht nur dazu da dich in nem Beruf auszubilden, sie formt auch deinen Charakter. Mach dir keine Sorgen, was du bis dahin nicht kannst wirst du da lernen.

Es kann helfen, wenn du öfter mal deine Meinung sagst und dich auch nicht davor scheust, mal 'Nein' zu sagen. Vielleicht auch, wenn du deine Einstellung zu der Meinung anderer und deinem Leben etwas änderst. Das heißt nicht, dass du überhaupt nicht auf andere Menschen hören sollst. Wenn sie dich kritisieren, höre es dir an, überlege dir, ob es der Wahrheit entsprechen könnte und ob du etwas ändern könntest. Sieh das als Hilfe der anderen an. Aber wenn dich jemand grundlos beleidigt oder auslacht, lass dich davon nicht runterkriegen! Was dein Leben betrifft: Du hast nur eines. Und deswegen solltest du versuchen, das Beste daraus zu machen. Kritik ist da manchmal wirklich sehr hilfreich, auf den richtigen Weg zu kommen. Du darfst natürlich auch, wenn nötig, selbst Kritik üben. Ich denke, das ist wichtig. (Vielleicht hilft dir auch eine Sportart oder ein anderes Hobby. Das kann wirklich Mut machen.)

Verlernt zu lachen, Gefühle zu zeigen...?

Guten Tag,

ich würde mich freuen wenn ihr meine Frage euch ernsthaft durchliest.

Mein Leben läuft nicht ganz so rund. Ich bin jetzt 18 Jahre alt und so wirklich schöne Momente hab ich noch nicht erlebt bzw sie halten nicht lang an. Wie oben schon erwähnt kann ich wirklich nicht mehr richtig lachen... da kommen nur noch so komische Töne raus. Heulen kann ich auch nicht.. selbst wenn ich es wollte und es wirklich ein Traurigen Grund dafür gibt. Selbst als meine erste große Liebe mit mir Schluss machte konnte ich einfach nicht Heulen. Als ich mit ihr zusammen gekommen bin dachte ich das es doch noch schöne dinge im Leben gibt und als ich wirklich angefangen habe mit ihr zu Leben ging sie besoffen Fremd. Über meine Kindheit muss ich nicht wirklich viel sagen... meine Eltern gehen sich auch gegenseitig Fremd... mein Papa reißt sich den *rsch und geht Tagelang arbeiten und meine Mutter säuft das Geld weg. Ich wohne noch bei meinen Eltern habe mein Zimmer und wir leben einfach unter einem Dach mehr nicht. Das ich meine Eltern Lieb habe kann ich nicht sagen... sie sind halt meine Erzeuger und irgendwo muss ich sie ja mögen. Erzogen wurde ich eher durch meine Schwester, Schwager und durchs Internet. Wenn ich mit jemanden rede tue ich das ganz leise und monoton. Freunde hab ich schon aber keine denen ich was anvertrauen würde. In der Schule hab ich verkackt weil ich echt viel Stress zuhause hatte und jedes mal wenn ich nach Hause kam wurde ich wegen meinen Noten nur angemeckert und mir wurde gesagt das ich nichts kann und nie was auf die Reihe bekomme. Mädchen in meinem Alter kann ich auch nicht mehr vertrauen. Ich habe Angst eine Beziehung zu führen um danach doch wieder Enttäuscht zu werden. Ich hab auch wirklich viel Pech im leben. Warum bin ich nicht mit Eltern aufgewachsen die auch Weihnachten Feiern oder den Geburtstag des Sohnes? Einfach Eltern die auch für das Kind da sind? Aber trotz allem hab ich komischerweise Angst zu Sterben. Ich Rauche und Trinke nicht, mache viel Sport und Ernähre mich Gesund ich Ritze mich auch nicht oder mache andere komische dinge. Ich habe sehr Trockene Haut und ist damit auch sehr Empfindlich und mich Juckt es oft am Halts und Rücken und bekomme da wo es Juckt so rote Stellen. Auf der Brust bekomme ich schon kleine Pickel. Ich dachte das wäre eine Allergie aber mein Arzt konnte im Blut nichts finden. Kann es sein weil ich mich schon immer sehr unwohl fühle das ich dieses Jucken und die Pickel bekomme? Ich will wieder lachen können, wieder Gefühle zeigen können... einfach wieder Leben.

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Kann und sollte ich mich bei meinem Lehrer bedanken? Was kann ich ihm alles erzählen?

Hallo liebe Community (:

Ich fang einfach mal vorn an: Wann genau meine Stimmungsschwankungen und Suizidgedanken angefangen habe, kann ich gar nicht mehr sagen. In meinem Tagebuch habe ich die ersten Einträge darüber geschrieben, als ich zwölf war. Jetzt bin ich 15. Mir war eigentlich schon klar, dass mein Zustund nicht unbedingt normal ist. Dieser Wechsel aus unbeschreiblicher Wut, die einfach so da war und dem vollständigen Isolieren und Weinen in meinem Zimmer. Aber irgendwie war ich bis jetzt unfähig, etwas zu 'unternehmen'. Ich behielt alles geheim, für mich.

Vor gut einem Jahr habe ich mich mit Mühe dazu gezwungen, mich für ein Austauschprogramm anzumelden. So werde ich mich selber dazu zwingen, aus meinem Zimmer raus zu kommen. Im Sommer soll es losgehen, für 10 Monate in die USA. Ich bin davon ausgegangen, dass es dort besser werden würde.

Aber: Mir wurde von meinem Arzt davon abgeraten. An dieser Stelle kommt mein Lehrer ins Spiel. Er ist ein unglaublich netter, verständnisvoller Mensch. Der ideale Lehrer! Er kümmert sich um seine Schüler. Und so war er auf mich zugekommen. Drei Mal ist es dieses Jahr bei den Notenbesprechungen, die er vor dem Klassenzimmer unter vier Augen macht, vorgekommen, dass er mich darauf angesprochen hat. Ich sähe aus, als würde ich versuchen, mich zu isolieren. Ich würde einen traurigen und gedrückten Eindruck machen.

Bis zu diesem Schuljahr habe ich es wunderbar hinbekommen, meine Gefühle für mich zu behalten und mich nicht irgendwie komisch zu verhalten. Allerdings ist irgendwas passiert - ich kann nichts mehr zurück halten. Wenn mir zum Weinen ist, weine ich. Ganz öffentlich. So ist das mit allen Emotionen. Deshalb ist er darauf aufmerksam geworden.

Hätte er nichts gesagt, hätte ich mich wahrscheinlich nie dazu aufraffen können, zum Arzt zu gehen. Er hat aber nicht locker gelassen - also war ich da. Der Arzt hat mir davon abgeraten, das Austauschjahr zu machen. Ich solle am besten eine Auszeit von der Schule nehmen und eine Therapie beginnen. Wegen den Selbstmordgedanken sieht er sich eigentlich schon dazu gezwungen, mich zu der Therapie zu zwingen. Aber da es nun schon drei Jahre so geht, 'drückt er ein Auge zu'. Seine Diagnose ist trotzdem schwere Depression.

Nun meine Frage. Ich werde in den nächsten Wochen noch eine Notenbesprechung mit diesem Lehrer haben. Er war der Einzige, der sich irgendwie für mich interessiert und der sich Sorgen gemacht hat. Ich würde ihm gerne bei dieser Besprechung danken. Aber was soll ich ihm sagen? Was darf er wissen und was interessiert ihn vlt gar nicht? Ich weiß nicht, ob es zu weit ginge, wenn er am Ende von meinen Suizidgedanken weiß. Vor allem weiß niemand, dass ich beim Arzt war. Ich war sozusagen heimlich da, um mir Rat zu holen. Sollte ich es ihm also sagen?

Vielen Dank für das Lesen von dem doch etwas lang geratenen Text und danke für Meinungen und Vorschläge!!

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