Wie kann ich meiner Oma bzw. ihrem Lebensgefährten helfen?

9 Antworten

Solange der "Opa" nicht selbst einsieht, dass er ein Problem hat, ist ihm wohl nicht zu helfen.

Bei meinem Cousin war es genau das Gleiche! Er war Typ-1-Diabetiker und Alkoholiker. Erst nachdem man ihm ein Bein amputierte und er in ein Pflegeheim kam, wollte er Hilfe. Fuhr ihn dann zu den Treffen der Anonymen Alkoholiker. Er hat es dann tatsächlich noch ganz gut in den Griff bekommen.

Such mal nach Offenen Meetings von denen bei Dir in der Nähe, da kann man sich als Angehöriger eines Alkoholikers beraten lassen.

Ich denke, da wirst du kaum etwas daran ändern können. Er ist nicht physisch Gewalttätig, höchstens mal etwas verbal, ist ab und zu sternhagelvoll und kann kaum mehr laufen, ansonsten recht nett und freundlich, da wird ein Arzt soweit kaum gross eingreifen. Und du kannst auch nicht viel tun. Keine Ahnung wie alt du bist, aber natürlich kannst du der Oma etwas unter die Arme greiffen, wenn sie dich braucht. Ansonsten sei nett und freundlich, und lass ihn und deine Oma ihr Leben leben. Alkoholiker, 77, Diabetiker, kann sein, dass er plötzlich pflegebedürftig wird, oder schlichtwegs stirbt. Aber das ist wieder eine andere Sache. Viel Kraft und alles Gute! Patrickson

Der beste Rat wäre, dass Deine Oma ihn verläßt, da sie - genauso wie er - dem Alkohol gegenüber machtlos ist.

Solange er nicht von sich aus aufhören möchte, können Angehörige nicht helfen.

Da Deine Oma aber sicher diesen Mann nicht verlieren will, bleibt Dir nichts anderes übrig, als da zu sein, wenn sie Hilfe braucht.

Solltest Du in der Lage sein, sachlich mit ihm zu sprechen, dann tu das.

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