Wie kann ich meiner freundin helfen / sie ünzerstützen?

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4 Antworten

Hallo Cookie,

ich denke, wenn man nicht sehr gläubig ist, dann findet man keinen Trost für diese schlimme Situation. Im Augenblick hilft meines Erachtens nur, sich völlig auf die Wirklichkeiten zu konzentrieren.

1. So oft es geht, sich um die Mutter kümmern. Dazu Hilfe suchen, von wo es nur geht: Verwandte aktivieren, Seelsorger und Sozialstelle im Krankenhaus/ in der Gemeinde informieren, usw. Und du lässt sie nie allein, sondern gehst jeden Weg mit ihr. Gemeinsam seid ihr nicht allein!

2. Sich um sein eigenes Weiterleben kümmern. Wo bleibe ich, wo werde ich leben? Mögliche Hilfe und Beratung gibt es beim Jugendamt, beim Familiengericht (die haben berufliche und auch ehrenamtliche Helfer für alle Fälle), beim Bürgermeisteramt, evtl. bei kirchlichen Einrichtungen. Da geht man am besten persönlich hin, und du wirst sie ja hoffentlich begleiten. Das wird deine Freundin und dich stark machen, dass ihr euch um eure Angelegenheiten kümmert und nicht nur verzweifelt abwartet! 

3. Geht höflich und freundlich zu ALLEN Menschen, Verwandten und Behörden, die euch eventuell helfen können. Das gibt eine Kraft, die sich untereinander fortpflanzt.

4. Fangt jetzt schon damit an, damit ihr das Wissen habt, dass ihr nicht nur hilflos ausgeliefert seid! Und dann geht ihr gemeinsam durch das Schwere...

Gegen eure Schmerzen, Angst und Trauer helfen kaum Ratschläge und Trost, denn ich habe für mich auch nie welchen gefunden, obwohl ich das schon vielfach erlebt habe. Da muss man irgendwie durch, überleben und wissen, dass die Zeit auch diese Wunde heilen wird.

Ich wünsche dir, deiner Freundin und ihrer Mutter für das Kommende viel Kraft.

Deine Elster

   

In jedem größeren Ort gibt es eine "Krebsberatungsstelle". Dort sitzen Menschen, die genau für so eine Situation ausgebildet sind.

Auf Deine Freundin stürzt gerade viel ein. Erkundige Dich bitte telefonisch in Eurer nächsten Krebsberatungsstelle, was Du tun kannst.

Wenn deine Freundin noch jüngere Geschwister hat, steht ihr womöglich eine Familienpflegerin / Dorfhelferin zu. Auskunft gibt die Krankenkasse.

In einer günstigen Situation kannst Du der Mutter auch zu verstehen geben, dass Du für die Freundin da bist. Und sein wirst.

In vielen Städten gibt es auch eine sog. Trauerbegleitung. Trauer ist ein überwältigendes Gefühl, welches wir ausnahmslos Alle erleben und erleben werden. Es gibt Menschen, die uns dann begleiten können. Trauer setzt nicht unbedingt mit dem Todesfall ein, manchmal auch schon erheblich früher. Adressen nennt dir auch der örtliche Pastor. zum Pastor kannst Du auch hingehen, wenn Du oder auch Deine Freundin keiner Kirche angehörst.

Wir sprechen hier von einer langen Zeit, einer langen Phase. Es ist wichtig, dass Du Dich abgrenzen kannst und gut für Dich sorgt. Hast Du einen Menschen, möglichst einen Erwachsenen, der DICH unterstützt? Einen Lehrer, Trainer? Pfarrer? Ich meine es ganz ernst! So eine Situation ist auch für Dich als Freundin sehr belastend und manchmal erschöpfend.

Ich wünsche Euch Mut und Kraft. Glauben und Vertrauen! Belladonna

versuche sie zu trösten und aufzubauen sag ihr das alles gut ist und wenn sie weinen will lass sie es tut machmal sehr gut zu einen und hilft loszulassen mein tipp an dich sei einfch für sie da

Wenn du nicht weißt wie du ihr helfen kannst dann lass es lieber sonst kommt das alles sehr komisch rüber.

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