Wie kann ich meinen Kater davon abhalten SOVIELE Vögel zu töten?

5 Antworten

Eine Katze ist ein Raubtier.

Es ist eigentlich nur ein Tiger, Löwe usw in Klein.

Wäre die Katze 4-5x so groß wie sie aktuell ist, würden wir Menschen bzw, unsere kleinen Kinder zumindest, beginnen ins Beuteschema zu passen.

Dann gäbe es aber auch keine Katzen hier mehr bzw. würden wir sie mehr oder minder an die Grenze zu vom Aussterben bedroht bringen.

DIe Katze braucht das frische lebende bzw. eben verstorbene FLeisch. Das ist für sie die normale Nahrung sag ich mal.

Damit ist die Katze wie auch der Tiger im Dschungel absolut kerngesund und supi drauf. Katzenfutter ist im besten Falle besser als zu verhungern. Und wenn du ihr irgendwas an Wurst oder nur teilweise Fleisch gibst aus irgendwelchen Stücken, ist das kein Vergleich zum ganzen Vogel, Ratte Maus usw. Die Tiere brauchen alles, keine Teilstücke.

Der Mensch braucht auch eine gewisse Nahrung eigentlich und nicht irgendwas...Wir haben nur verlernt was besser für uns ist und was aus Profitgründen uns als gut angedreht wird, jedoch eher schlecht ist.

MfG

  • Hol ihn abends ins Haus.
  • Lass ihn erst mittags wieder hinaus.
  • Biete ihm viel Spielzeug, so dass er sich drinnen bereits etwas abreagiert.

Denn nachts sind Singvögel völlig hilflos.

Morgens hüpfen die flügge werdenden Küken aus den Nestern und flattern unbeholfen herum.

Erst nachmittags sind die Vögel weniger aktiv, können heran schleichende Katzen aber gut sehen.

Abends sehen die Vögel wieder schlechter, die Katze gehört also ins Haus.

Freigänger-Katzen sind übrigens die Ursache dafür, dass viele Vogelarten bereits ausgestorben sind. Eine anständig gehaltene Katze gehört mindestens von Abend mit Mittag ins Haus.

Katzen sind durchaus ein Grund warum bereits viele Singvögel ausgestorben sind und in Europa nicht mehr heimisch sind. Am besten du informierst dich beim Deutschen Bund. 

Das ist absoluter Quatsch !

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@NaniW

Ist es nicht. Wenn du dich besser informieren würdest wüsstest du das. Katzen fressen Singvögel weil die einfach zu fangen sind, darum sind sie beinahe ausgestorben. Sieh dir doch einfach mal die Liste bedrohter Arten an. ;) Dan sehen wir weiter. 

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@S7donie

Ich bin ausgezeichnet Informiert. Kannst ja mal meinen Beitrag hier lesen. Muss ja nicht alles doppelt schreiben :-)

Katzen greifen NICHT in das Ökosystem ein !! Das Hauptproblem ist der Mensch !!

LG

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@NaniW

Warum denken alle mehr zu wissen als der Deutsche Bund oder Peta? Katzen greifen in das Ökosystem ein! Das ist wissenschaftlich bewiesen, seit einem Jahrzehnt. Findet euch damit ab. Der Mensch tut der Rest, ist aber ausnahmsweise nicht allein schuld. Wenn ihr es nicht glaubt einfach an den Deutschen Bund, WWF oder Peta wenden, alle sagen das gleiche. 

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@S7donie

@S7donie

Schau mal hier: 
http://www.peta.de/katzenabschuss-durch-jaeger#.V2skKVSLQdU

(oder, wenn der Link nicht funktioniert, Google - dann Suchbegriffe "Peta Katzen Abschuss Jäger 2014" eingeben)

Ich zitiere mal aus dem Artikel (Stand 6/2014)

Katzen sind keine Bedrohung für die Artenvielfalt

Katzen stellen keine Bedrohung für die Artenvielfalt in unserer Vogelwelt dar. Laut einer Studie der „Gesellschaft für Säugetiere“ bestand die Beute der untersuchten 986 Katzen zu 68,6 Prozent aus Säugetieren, darunter hauptsächlich Nager. (1) Dass freilaufende Katzen gelegentlich auch Vögel erbeuten, ist nicht abzustreiten. Hierbei handelt es sich allerdings hauptsächlich um weit verbreitete Arten, wie Amsel, Rotkehlchen, Haussperling, Meisen und Finken. (1) (2) Dem vom Bundesamt für Naturschutz, vom Dachverband Deutscher Avifaunisten und von der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten herausgegeben Expertenbericht „Vögel in Deutschland“ (2008) zufolge sind Buchfink, Haussperling, Amsel und Kohlmeise die vier häufigsten Brutvögel Deutschlands. (3) In einem Bericht von 2012 weisen die Experten zudem darauf hin, dass gegenwärtige Populationsrückgänge, wie die des Haussperlings, überwiegend auf Nahrungsmangel und verringerte Brutmöglichkeiten zurückzuführen sind. Populationen der meisten Garten- und Siedlungsvögel hingegen sind weitgehend stabil. (4) Bei einer näheren Untersuchung der Populationsentwicklung einer Vogelart in Gebieten mit hoher Katzendichte konnte kein nennenswerter Einfluss festgestellt werden. (5) Auch die renommierte Zoologin Sarah Niemann von der britischen Königlichen Gesellschaft für Vogelschutz (RSPB) unterstreicht, dass es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass Katzen eine ernsthafte Bedrohung für Gartenvogelpopulationen darstellen. (2)

Desweiteren wird darauf hingewiesen, dass ein Populationsrückgang genau dort stattfindet, wo intensive Landwirtschaft betrieben wird. ...usw.

Wenn man schon solche Organisationen wie Peta hier zitiert, dann sollte man es mit Quelle/ Link unterlegen, sonst passiert halt so etwas - dass jemand genau auf die Seite der von dir zitierten Organisation geht und mit geringstem Aufwand etwas ganz anderes findet ...

Es ist ja okay, wenn deine Meinung sehr von der anderer Schreiber abweicht. Das ist völlig legitim. 
Ich persönlich finde es allerdings billig, wenn man einer kompetenten und renommierten Organisation mit Bekanntheitsgrad einfach etwas im wahrsten Sinne "unterjubelt" , nur um der eigenen Meinung mehr Gewicht zu geben.

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Dann reden wir aber von den Tausenden verwilderter herrenloser Katzen, welche sich unkontrolliert vermehren und sich ausschließlich als Selbstversorger ernähren. 

Eine Katze, die zwar Freigänger ist, aber ein Zuhause hat und sich dort auch noch eine Futterration abholt, wird sicher dem einen oder anderen Singvogel hinterherjagen, aber die sind nicht das Hauptproblem.

Das sind immer noch WIR

Solange Singvögel in der Stadt wegen der nächtlichen Lichtverschmutzung und der Lärmemission mit ihrem Biorhythmus
derart durcheinander kommen, dass sie nicht mehr brüten

... solange wir auf den landwirtschaftlichen Flächen derart viel Insektizide  ausbringen, dass wir damit nicht nur Fress-schädlinge, sondern auch gleich deren Fressfeinde, also die Singvögel, vergiften

...  solange wir noch immer Windschutzstreifen abholzen oder Feldraingehölze, welche - da oft stachlige Arten - wunderbar katzensichere Nistmöglichkeiten (bzw. überhaupt irgendwelche  Nistmöglichkeiten) für Boden- und Heckenbrüter bieten würden ...

... solange die Kleingärtner ihre Baum- und Gehölzschnittabfälle eher als Gartenabfall zur Stadtwirtschaft verbringen, statt eine naturnahe Benjes-(Reisig-)hecke daraus zu machen ... 

... solange brauchen wir nicht über den prozentual kleinen Anteil der Katzen am Verschwinden von Singvogelarten zu diskutieren.

In meiner vielleicht 7m langen und etwa 1,5 m hohen Benjushecke im Garten "wohnt" derzeit ein Igel (letztes Jahr war es eine Igelin mit vier Jungen), derzeit "piept" es an drei Stellen, vielleicht haben sich ja mehrere Vogelpaare das Reisighotel geteilt. 
Ich bin jetzt kein bekennender Grüner -  dass wir selbst unseren Planeten nach und nach zerstören, dass erkennt man auch ohne tiefergehende ökologische Kenntnisse.

Und da brauchen wir auch keine Katzen als Schuldige - das schaffen wir ganz alleine.

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