Wie kann ich meinen Glauben zu Gott stärken?

45 Antworten

Es sind die persönlichen Erfahrungen, die uns als Christen immer wieder von der Realität der unsichtbaren Wirklichkeit überzeugen. Vor allem durch das, was wir an uns selbst erleben und erkennen. Das ist mitunter ernüchternd und enttäuschend. Aber es bestätigt die Aussagen der Bibel ungemein: Das Fleisch versteht nichts vom Glauben (1. Korinther 2,14)! Das ist eine geistliche, biblisch bestätigte Tatsache. Sicherlich besteht bei allen Nachfolgern Jesu die Gefahr des ''Dahinplätscherns'' und auch des ''Müßiggangs''. In Epheser 4, 22-23 schreibt uns Paulus in dieser Hinsicht etwas Erhellendes: ''Legt also eure frühere Lebensweise ab! Ja, legt den ganzen alten Menschen ab, der seinen Begierden folgt! Die betrügen ihn nur und führen ihn ins Verderben. Lasst euch in eurem Denken erneuern durch den Geist, der euch geschenkt ist''. Wer hat das als Christ nicht auch schon am eigenen Leibe so erlebt und gespürt und erfahren? Das Fleisch ist triebgesteuert. Das ist nicht zwangsläufig immer negativ, weil wir uns ja auch ernähren, pflegen und körperlich fit halten müssen und wollen - Epheser 5,29: ''Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst; sondern er nährt und pflegt es...''. Aber der Glaube lebt nicht vom Fleisch, und es gibt Triebe, die schaden der Seele und betrüben den in den Gläubigen wohnenden Heiligen Geist. Die Seele des Glaubens können wir nicht gesund und munter halten durch körperliche Befriedigung, sondern nur durch geistliche Nahrung. Wir brauchen aber tatsächlich auch körperliche Disziplin in geistlichen Dingen. Auf diese Weise (durch Gebet, Gemeinschaft, Austausch, Stille und Bibellesen...) redet Gott zu uns. Das sollen wir nicht vernachlässigen wie uns in Hebräer 10, 23-25 ins Gewissen gesprochen wird: ''Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht''.

Gottes Willen für unser Leben erfahren wir durch praktische Glaubensschritte die wir durch das Fleisch (als Mittel zum Zweck) für den Geist umsetzen sollen. Gott will, daß wir ihm vertrauen - in allem. Das dies mitunter in einer Welt, die einen fortlaufend betrügt, versklavt, übervorteilt, nicht ernst nimmt, belächelt und enttäuscht, als Christ nicht immer einfach ist, macht es nicht weniger nötig, daß wir trotzdem (oder gerade deshalb) Gott vertrauen. Wir sollten es tun, wir dürfen es, und es lohnt sich, weil Gott des Vertrauens würdig ist. Das dürfen wir uns untereinander auch zusprechen. Es ist wichtig das wir das tun. Es ist die Wahrheit. In Römer 8, 12-15 steht (Hoffnung für alle): ''Darum, liebe Brüder und Schwestern, sind wir nicht mehr unserer alten menschlichen Natur verpflichtet und müssen nicht länger ihren Wünschen und ihrem Verlangen folgen. Denn wer ihr folgt, ist dem Tod ausgeliefert. Wenn ihr aber mit der Kraft des Geistes eure selbstsüchtigen Wünsche tötet, werdet ihr leben. Alle, die sich vom Geist Gottes regieren lassen, sind Kinder Gottes. Denn der Geist Gottes, den ihr empfangen habt, führt euch nicht in eine neue Sklaverei, in der ihr wieder Angst haben müsstet. Er macht euch vielmehr zu Gottes Kindern''. Der Geist hat Kraft. Es ist nicht unsere Kraft, sondern Gottes Kraft, die alles was Gott feindlich und misstrauisch gegenüber steht überwindet (1. Johannes 5,14). Nicht nur diese Welt, Tod und Teufel, sondern auch unser Fleisch, dem natürlichen Feind des Geistes (Galater 5,17). Machen wir uns doch bitte die Mühe Gott zu vertrauen, ganz konkret, personen- und sachbezogen, ohne Zweifel, abwartend und nach vorne schauend, hoffnungsfroh, nach Gottes Willen fragend, glaubend, dankbar und jeden Tag neu. Alles Gute.

sehr schön zusammengefasst♡

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Nie zweifel das ist schwierig. Du kannst in ein Christliches Lager gehen. Ich weiss nich wo du wohnst aber in der Schweiz gibt es 2018 in Basel wieder ein Praisecamp. Es ist wirklich klasse! Solche Camps oder Lager haben meinen Glauben total gestärkt. ;)

Ich bin nun fast 30 Jahre Christ...trotz aller Tiefen in meinem Leben, hatte ich nie Zweifel an Gott und Seine Existenz auch wenn ich das Handeln Gottes oft nicht verstand... Immer wieder habe ich mich gefragt, woran das liegt, dass Gläubige in Glaubenskrisen kommen...

Die Erfahrung aus Gesprächen und aus dem, was ich darüber von diesen Christen las, war ausschließlich, dass sie sich mit vielen andern Dingen, die nicht zu einem Gläubigen passen, beschäftigen haben. Auch stellte ich fest, dass Zweifler sich zu wenig in der Nähe des Herrn aufhielten und in Kontakt mit "Christen" waren, die das Wort Gottes solange verdreht haben, bis es ihren Wünschen entsprach..

Da wo Gottes Wort nicht wirklich angenommen wird, da halte dich fern...Gibst du dem Teufel einen Finger - gibt er keine Ruhe, bis er deine ganze Hand hat...Und glaube nicht, dass du das gleich merkst und dagegen steuern kannst. Er tarnt sich oft als Engels des Lichts .. Es ist dein Verlust, wenn du vom Weg abkommst..

Ein Christ braucht das Wort Gottes täglich - wir essen und trinken ja auch täglich, damit der Körper ausreichend Energie hat und wir den Tag meistern können. So ist es auch mit unserer Seele, sie braucht täglich geistliche Nahrung. Und je mehr du dich mit IHM dem Herrn Jesus beschäftigst, je inniger wird dein Verhältnis zu Ihm und du wirst wunderbare Erfahrungen mit Ihm machen, auch in dunklen Tagen. Dann hat der Feind auch keine Macht mehr über deine Empfindungen. Was du allerdings bleiben lassen sollst...keine Diskussionen in Foren, wo Ungläubige alles versuchen werden, dich davon abzubringen. Je mehr Raum der Teufel hat, je schneller wird ein junger Gläubiger ins Wanken kommen. Wir sind nur Menschen und unterliegen deshalb immer wieder Gefühlsschwankungen durch mancherlei Umstände und oft können wir den Dingen, die uns negativ beeinflussen wollen, nicht aus dem Weg gehen. Wir leben in der Welt und sind daher täglich mit ihr konfrontiert. Schon in den Schulen werden Dinge gelehrt, dich sich gegen Gott und Seine Existenz stellen...Draum ist es auch wichtig, dass du mit vielen alten und jungen Gläubigen Kontakt hast. Deinen Freizeit mit ihnen verbringst...auch Urlaub und Hobbys teilst...

Du darfst auf den Herrn vertrauen, denn Er wird dich an die Hand nehmen, wenn du Ihn lässt. Und solltest du doch mal in eine Situation kommen, die dich von Ihm wegziehen möchte, dann halte dich nocht fester an Ihn und Seinem Wort fest. Mir hat die Tatsache immer geholfen, dass ich, wenn ich innerlichen und äußerlichen Angriffen ausgesetzt war, auf Seine Verheißungen vertraut habe. Aus Erfahrung wußte ich, dass ich auf Sein Wort vertrauen konnte, auch wenn ich im Moment nicht in der Lage war, zu beten, weil das Leid mich so fest im Griff hatte, dass ich nur noch die Hände falten konnte. Meine stummen Gebeten wurde erhört...immer! Ich bekam Trost und Halt...und stand wieder auf, weil Gott mein Glauben gestärkt hat. Doch dazu muß du Gottes Wort auch kennen.

Loben zieht nach oben - Danken hilft vor Wanken

Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand. Ps. 73, 23

lg K

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