Wie kann ich meinen gekauften PC auf 3 Jahre "abschreiben"? Muss ich Summe X % 3 Jahre teilen?

3 Antworten

Im Prinzip liegst Du richtig: Du nimmst den Preis des PCs samt Zubehör (sog. Anschaffungs- und Herstellungskosten, AHK) und teilst die Summe durch die Anzahl der Jahre. Zu beachten ist aber, dass die Abschreibung
a) monatsgenau erfolgen muss (bei Kauf im Dezember also nur 1/12 in dem betreffenden Jahr abgeschrieben werden kann), und
b) die jeweils geltenden Wertgrenzen im Steuerjahr der Anschaffung entscheidend sind für die Verbuchung.
War die Anschaffung noch in 2009, dann gelten die Grenzen des GWG-Pools (alles zwischen netto € 150.-- und € 1000.-- muss in den Pool und wird linear über 5 Jahre abgeschrieben). Erfolgte der Kauf hingegen in 2010 (geänderte Regelung), dann kann der PC (falls Kosten > € 410.--) wieder wie vor 2008 über 3 Jahre abgeschrieben werden.

du liegst schon richtig, mit der Bescheinigung weist du auch einen Heimarbeitsplatz nach und kannst weitere Kosten absetzen wie anteilige Heizkosten, Raumkosten, Reinigung, Schreibtisch, Stuhl, die ganze Einrichtung, falls du dafür ein eigenes Zimmer nutzt,sogar bei der Eigenheimnutzung kannst du anteilig rausrechnen wie Finanzierungskosten usw. Ansonsten rechnest du über genutzte Quadratmeter auf der der Schreibtisch steht z.B. 6 qm viel Spass !

Vorsicht, wohl kaum... Arbeitszimmer: Die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sind nur noch abzugsfähig, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit bildet....

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Korrekt, du musst den Anschaffungspreis durch drei teilen und kannst diesen Betrag in den Einkommenssteuererklärungen der drei Jahre dann einsetzen.

Ein PC steuerlich geltend zu machen ist aber nur dann möglich, wenn du eine Bestätigung vom Arbeitgeber vorlegen kannst, dass du den PC auch wirklich für die Arbeit brauchst und auch hauptsächlich beruflich einsetzt.

Brauch ich auch eine Bescheinigung vom Arbeitgeber wenn es direkt aus meinem Berufsbezeichnung hervorgeht? Ich arbeite als Netzwerkadministrator?

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Vielen Dank schon einmal im Voraus und verurteilt mich nicht, wenn das jetzt für jeden anderen einleuchtend ist nur für mich nicht.. bin einfach nur verunsichert.

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Abschreibung von Grundsteuer und Amtsgericht-gebühren in Verbindung mit der Aufteilung von Grund und Boden zum Gebäude?

hallo,

ich habe mal eine frage zum immobilienerwerb und abschreibung.

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nehmen wir mal an der kaufpreis wäre 90.000 €. zusätzlich fallen grunderwerbssteuer und gerichtsgebühren (eigentümereintragung) i.h.v 10.000 €.
somit ist der anschaffungspreis 100.000 €.
bei aufteilung von 20 % auf gund und boden, könnten so 80.000 € in 50 jahren abgeschrieben werden. bei 2% sind das 1.600 € pro jahr.

nun meine frag: in diesem vereinfachten beispiel, hat man ja steuern und gebühren i.h.v. 10.000 € bezahlt. kann davon aber auch nur 80% als nur 8.000 € über die laufzeit abschreiben.

ist das korrekt?

und wenn ja ist das nicht logisch etwas falsch? klar, grund und boden kann man nicht abschreiben, aber sollte man nicht die anfallenden grundsteuer zu 100% und nicht nur zu 80% abschrieben dürfen? die steuern usw. sind ja eigentlich sofort "weg" und zwar "komplett". ist ja dann ungerecht, wenn man nur 80% davon absetzten darf. oder sehe ich da etwas falsch?

danke.

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