Wie kann ich meinen Eltern sagen, dass ich Bulimie habe?

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6 Antworten

Um eine Therapie zu machen, musst du erstmal gar nicht unbedingt mit deinen Eltern sprechen. In allen großen Städten gibt es Beratungsstellen, oft vom Jugendamt, an die du dich wenden kannst und die ganz annonym schnelle Hilfe anbieten. Vielleicht kannst du auch erstmal dort alleine hingehen und dort mit jemandem darüber sprechen, wie du das am besten deinen Eltern erzählen kannst. Du kannst das einfach mal googlen.

Ich finde es aber seeeehr gut, das du mit deinen Eltern sprechen möchtest, denn sie können dir helfen, gesund zu werden :) Vielleicht it es für dich einfacher, wenn du das nicht beim Essen machst, sondern wenn du einfach mal mit deinen Eltern einen Spaziergang machst und dann einfach erzählst das du Probleme mit dem Essen hast. Sag einfach ganz direkt, was mit dir los ist und das du hilfe brauchst.

Ich hab auch Bulimie und kämpfe gerade dagegen an und das ist manchmal schwer, aber es war ganz sicher die richtige Entscheidung, mit meiner Eltern zu sprechen und eine Therapie zu machen. Wenn du willst, kannst du mir gerne eine Pn schreiben :) Ich wünsche dir alles alles Gute und pass auf dich auf!

Erst einmal ein Lob dafür das du dich entscheidest zur Therapie zu gehen. und nun zu deiner Frage : Setzt euch an einen Tisch und bring es ihnen langsam aber direkt bei. ich wünsche dir viel Glück und ich hoffe du schaffst die Therapie !!

Hallo! Ich finde es sehr gut von dir das du es ihnen erzählen möchtest..... Also ich würde zu deinen Eltern gehen und sie fragen ob sie mit dir einen Kaffe/Kakao trinken gehen. Dann setzt du dich mit ihnen an einen Tisch und redest mit ihnen. VErsuche ganz langsam anzu fangen.Mit Z.B ,,Ich muss euch etwas erzählen"..... Dann versuchst du es ihnen langsam zu erklären..... Aber du kannst es ihnen auch wo anders versuchen zu erklären wie z.b im Wohnzimmer. Viel glück,das schaffst du schon.;)

Bereite sie darauf vor dass du sie wegen einer wichtigen angelegenheit sprechen musst und dann setzt ihr euch ins WohnZimmer mit kafee und kuchen und besprecht die Sache ganz in Ruhe.Gut dass du den Schritt wagst.deine Eltern helfen dir bestimmt gerne dabei eine therapie zu machen .

Sag ess Ihnen am Abend, wenn ihr alle zusammen im Wohnzimmer oder am Esstisch sitzt, dass du ein Problem mit dem Essen. Sag Ihnen einfach, was du Ihnen sagen willst. Nehm deinen Mut zusammen und erklaere es ihnen, viel Glueck!

Folgende Fragen solltest du dir stellen: 1.) Warum fühle ich mich danach, mich verletzen zu müssen? Was hat mich zu diesem Punkt gebracht? 2.) War ich schon einmal an diesem Punkt? Womit hatte es zu tun? Wie fühlte ich mich dann? 3.) Was tat ich bisher um dieses ungute Gefühl zu erleichtern (anstelle von mich verletzen)? 4.) Wie fühle ich mich jetzt in diesem Moment? 5.) Wie werde ich mich fühlen, wenn ich mich verletze? 6.) Wie werde ich mich nach dem SVV fühlen? 7.) Kann ich diesem Stress ausweichen oder mit ihm in Zukunft besser umgehen? 8.) Muss ich mich selbst verletzen?

Skills:

  • auf Kissen, Matratzen schlagen
  • Sport machen
  • alte Zeitungen o.ä. zerreisen
  • laut schreien
  • Gummiband am Arm schnippen lassen
  • Eiswuerfel lutsch oder auf die Haut druecken
  • mit Igelball spielen
  • Spazieren gehen
  • laut Musik hoeren
  • Fernsehen
  • etwas scharfes/saures essen
  • Entspannungsuebungen machen
  • mit Stolltier kuscheln/schlafen
  • ausdruecken, was einen beschaeftigt (z.B. zeichnen, Gedichte schreiben)
  • einen Freund anrufen, chatten oder einen Freund besuchen
  • einzelne Minuten aufzaehlen, die man ohne SVV aushaelt
  • putzen oder aufraeumen
  • Kinderbuecher lesen oder Kassette hoeren
  • heiss oder kalt duschen bzw. Wechseldusche
  • Brief an eine vertraute Person schreiben (muss man nicht abgeben) / Tagebuch schreiben
  • Raeucherstaebchen oder Lavalampe beobachten
  • zaehlen, komplizierte Rechenaufgaben loessen
  • auf ein Papier mit Druck kritzeln
  • kochen, neue Rezepte ausprobieren
  • mit dem Haustier spielen, mit Hund laufen gehen (Tierheim)
  • Bodypanting
  • auf dem Arm mit roter Farbe malen (dauert lang es wieder abzukriegen)
  • Ziele, für die man kaempft aufschreiben und neben die Klingen legen
  • Kissen oder Kuscheltiere durchs Zimmer schmeissen
  • viel Wasser trinken
  • nähen -> muss man sich konzentrieren
  • shoppen
  • Seifenblasen machen
  • sich selbst fotografieren
  • ein neues Hobby suchen
  • auf den Atem konzentrieren
  • neue Sachen anfangen und auch zu Ende führen- Handarbeiten
  • basteln
  • chinesische Zeichen abzeichnen und auswendig lernen / Gedichte abschreiben und auswendig lernen
  • schminken
  • Arm mit Klebeband einbinden
  • daran denken, wie schoen es ist im Sommer kurzaermlig rumzulaufen
  • auf etwas stark konzentrieren
  • etwas aus Lego bauen und wieder zerstoeren / Knetfiguren bauen und wieder zerstoeren
  • ermal eine rauchen (zur Ruhe kommen)
  • Hompage basteln
  • Kerzenwachs uebern Arm laufen lassen
  • alleine sein vermeiden
  • Narben eincremen -> sich verwoehnen
  • in Bibliothek gehen und lesen
  • Kaugummi kauen
  • nachts sich so lang wie moeglich beschaeftigen, bis einem die Augen zufallen
  • ein paar Seiten im Buch lesen und sich eine Fortsetzung ausdenken
  • Uhr beim Ticken beobachten (wird muede)
  • Luftballon aufblasen und durch die Gegend werfen / Luftballon anmalen
  • Bild von einer geliebten Person neben die Klingen legen, denen ein Rueckfall sehr weh tut
  • puzzeln
  • Klinge wegschmeissen (z.B. in See, einen Ort, wo man sich nicht wiederholen kann)
  • Liedtexte / Gedichte interpretieren
  • Roehrchen heiss machen und ineinander stecken (aufpassen, dass nichts anbrennt)

Was hat Bulimie mit selbstverletzendem Verhalten zu tun?

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