wie kann ich meinen 17-jährigen, von Drogen abhängigen Sohn in Therapie anweisen?

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8 Antworten

Also ich kann sagen: "Je schneller desto besser". Er muss es natürlich auch selbst einsehen, was sehr sehr schwer sein kann, vll. wirst du garnicht wirklich zu ihm durchdringen (ich war mal in der Position des Sohnes).

Der Drogenkonsum ist meistens nicht der Auslöser, aber er begünnstigt die schelchte Situation, aber in der Regel beginnt die Drogensucht wegen anderen Problemen, nur wenn man dann ständig Stoned ist und auf Droge, hindert es einem auch, etwas gegen die Probleme zu tuhen.

Dein Sohn müsste folgendes machen: 1. er muss einsehen, dass das was er macht, falsch ist. 2. er muss den Willen haben, etwas zu ändern. 3. er müsste seine Kontakte aufgeben d.h. seinen Freundeskreis aufgeben und 4. er müsste eine Therapie machen, zumindestens in der Anfangszeit ne Drogentherapie, das wären schonmal die wichtigsten Schritte. Wenn er jetzt bald damit anfängt, wäre es noch nicht so schwierig, sein Leben noch auf die Reihe zu kriegen, wartet er zu lange, wird es schwieriger.

Gut, dein Problem ist es: Du wirst deinen Sohn nicht mit Gewalt überzeugen können, dennoch solltest du mit einer Drogenberatung reden, es gibt auch Selbsthilfegruppen für Angehörige von Drogensüchtigen b.z.w von Problemkindern. Aber, vll. kannst du versuchen, zu verstehen warum dein Sohn das macht?

Also ich weiss nicht wie derzeit euer Verhältniss ist, du meist ja, es gibt keine Kommunikation, aber wie war es denn die Phase davor, wie war er da, war er auch aggresiv, hattet ihr ein gutes Verhältniss? Es ist schwierig, aber was du wohl vermeiden solltest, sind erstmal Beschuldigungen, also nehemn wir mal an er kommt nahause und dann: "Wo warst du wieder, warst du wieder bei deinen Freunden, habt ihr wieder Graß geraucht, ich merke das doch". Also sowas wäre ne nachvollziehbare Reaktion, kann aber bei manschen Kindern nach hinten losgehen.

Es ist schwierig, dazu muss man, wie gesagt, die Situation genau kennen, jedes Kind ist ja auch anders, aber letzendlich solltest du es so betrachten: Es ist dein Sohn, aufgeben solltest du ihn also nie, aber! Er wird langam ein eigenständiger Mensch, der für seine Taten immer mehr selbst verantwortlich ist. Was er tut, das er macht, tut er zunehmends aus eigener Verantwortung, irgendwann, kann eine Mutter, egal wie gut sie war, egal wie perfekt ihre Erzhiehung war, einfach nix mehr machen. Du kannst ihm Hilfe anbieten, ihm anbieten ihn verstehen zu wollen e.c.t und halt wie gesagt, selbst bei so ner Drogenberatung anrufen, einmal um ihn zu helfen, aber vorallem auch um dich selbst zu schützen, aber die Zeit in der du wirklich was befehlen kannst, die ist vorbei.

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eggenberg1 28.03.2016, 11:31

scheint nicht so schwerwiegend zu sein,  denn sonst würde  die mutter= FS  auf  diesen kommentar auch mal eingehen !.viel  redet sie aber auch  nihct  gerne  ,was natürlich auch nicht zur  konfliktlösung beiträgt

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Hallo,

Man hätte viel früher durchgreifen müssen. Jetzt ist es zu spät und sie haben den Draht zu ihrem Sohn verloren. Sie haben es zugelassen, dass er den Respekt ihnen gegenüber verliert.
Wenn reden nicht hilft, müssen sie sich anders Hilfe suchen. An Freunde oder Beratungsstellen wenden. Irgendwer muss ihn da wieder rausholen, da er es selbst wahrscheinlich nicht mehr schaffen wird.
Wenn er immer so spät nach Hause kommt brauchen sie Konsequenzen. Handy weg, Computer weg. Irgendetwas, wo er merkt: bis hier und nicht weiter.

LG imakeyourday

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das ist eine sehr schwierige situation in der ihr beiden da gerade steckt... er ist teenager und jz sowiso nicht mehr in dem alter woer auf seine mutter hört..:/

mein tipp also.

rede mit ihm und versuch garnicht erst ihm des canabis zu verbieten das klappt eh nicht so leicht...

besser ist es wenn ihr eine lösung findet wenn du mit ihm z.B.ein kompromiss eingehst in dem er weiter konsomieren darf wenn sich seine noten in der schule verbessern und er einmal die woche mit einen familien ausflug oder ähnliches unternimmt..

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Wenn du Argumente für Fremd- oder Selbstgefährdung hast, kannst du vom Gericht eine geschlossene Unterbringung beantragen.

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Der braucht fachärztliche Betreuung. Der Arzt kann ihm eine Entzugstherapie verordnen. Besser Du machst was in der Richtung bevor es restlos zu spät ist.

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Ankah111 27.03.2016, 14:03

Hausarzt, oder muss ich zum Psychologe?

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extrapilot350 27.03.2016, 14:59
@Ankah111

Der Hausarzt gibt Dir eine Überweisung zum Psychologen/Psychiater. Die entscheiden dann die Entzugstherapie.

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aXXLJ 28.03.2016, 11:52
@extrapilot350

"Entzugstherapien" geschehen auf freiwilliger Basis. Ärzte können keine Zwangseinweisungen veranlassen.

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extrapilot350 28.03.2016, 12:03
@aXXLJ

Ah ein schlauer, sobald er unter drogen steht kann ihn jeder notarzt einweisen ob er will oder nicht. Zudem können ärzte eigen- oder fremdgefährdung attestieren dann geht er auch ab

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in erster linie  mußt  DUUUU    für  DICH  hilfe holen-- du  trägst  viel zum verhalten deines sohne bei und  das muß herausgefunden werden ,was das ist  und warum das so ist.

-- wo ist  er vater  des kindes ? -- hat  dein sohn kontakt zu dem? - viel. fehlte ihm  in der vergangenheit  der männliche part in der  erziehung  und den sucht er sich jetzt bei den kumpels

also  mach du  für dich einen termin bei einer  drogenberatung  für angehörige, denn du bist   coabhänig und brauchst  als erstes hilfe, damit du mit  der abhänigkeit  deines sohnens überhaupt lernst  umzugenen .erst  dann kannst du ihm auch wirklich helfen.

ich kann ja verstehen,dass du dir irrsinnige sorgen machst  . aber  der zug ist  für deinen sohn fast abgefahren  .du kannst nur  auf eine weitere  gute  zusammenarbeit  hoffen und dadurch bei ihm eine erkenntnis erreichen  wollen,  die ihn  selber  zur einsicht  bringt, dass ein leben so nicht weiter gehen kann  ,und er hilfe  braucht , das kann aber nur  von  seiner seite kommen .

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Jemanden als "drogenabhängig" zu bezeichnen, wenn er Cannabis konsumiert, ist als wenn man jemanden als drogenabhängig betitelt, wenn er regelmäßig Kaffee oder Tee trinkt.

Wende Dich an eine professionelle Drogen- und Lebensberatung, um zu versuchen Deine (Erziehungs-)Probleme abzumildern.

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