Wie kann ich meinem Vater mehr Liebe zeigen / Wie kann ich meinem Vater näher kommen?

7 Antworten

Wenn Du Deinem Vater

weder durch Umarmungen Deine Liebe zeigen noch sie äußern

kannst, dann schreibe es ihm in einem handschriftlichen (das ist weit liebevoller und persönlicher) Brief.

Decke mal ganz toll den Frühstücks- oder Abendbrotstisch, ruhig auch mit Blumen und deiner Flasche Sekt (Frühstück) oder Wein (Abendessen) und lehne den an ihn gerichteten Brief, indem Du all das, was Du hier schriebst (und vielleicht noch einiges mehr) schreibst, an die Vase oder Flasche.

Falls Dir, wenn Du mit ihm sprichst, die Worte fehlen, dann ziehe Dich jedes mal, wenn Du ihn angeschrieen hast, in Dein Zimmer zurück und schreibe Deine Gedanken, wie in einem Tagebuch, auf. Dass es nicht an ihm lag, dass Du eigentlich nur unsicher und wütend auf Dich selbst warst. Dass Du oft nur voller Zorn auf manche Ungerechtigkeit des Lebens, oft auch einfach voller Angst bist.

Ebenso aber auch, dass Du sehr wohl weißt, was Dein Vater alles für Dich tat und tut, wieviel Liebe und Kraft er Dir gab und gibt und Dir die Worte fehlen, diese Wertschätzung und Deine tiefe Liebe zu ihm auszudrücken.

Damit hast Du eine gute Basis.

Oder Du nimmst gleich diese "gesammelten Werke" und gibst sie, je mit Datum versehen in einen Umschlag, den Du ihm, wie oben beschrieben, hinstellt.

Das hätte mehrere Vorteile:

Du

  1. redest Dir selbst viel von der Seele.
  2. wirst selbst in vielem klarer sehen.
  3. wirst künftig auch live leichter auch ihm direkt gegenüber die richtigen Worte finden, wenn Du Dich erst einmal derart gedanklich damit auseinander Gesetz hast
  4. gibst damit Deinem Vater etwas unendlich Wertvolles in die Hand - Deine innigsten Gedanken und Beweggründe
  5. hast damit Deinem Vater etwas weit Größeres geschenkt als ein einfaches "hab Dich lieb".

Es wird auch ihm Kraft und Stärke geben, es wird ihn stolz auf Dich machen. Denn er weiß ganz offensichtlich längst, dass es nicht unmännlich ist, einem andern Menschen uneingeschränkt seine Gefühle zu zeigen, sondern dass genau dazu Rückgrat, Selbstbewusstsein und Stärke gehören.

Alles Gute Euch Beiden in jeder Hinsicht.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Wahrscheinlich hast du manchmal den inneren Impuls ihn umarmen zu wollen aber irgendetwas bremst dich, vielleicht unbewusste Angst... Überwinde dieses blockierende Gefühl, es ist unbezahlbar wie sich so etwas anfühlt
Desweiteren solltest du dir bewusst werden daß dein Vater sehr krank ist und du nun ( leider) sehr schnell erwachsen werden solltest um ihn zu unterstützen.
Allerdings solltest du dir Hilfe holen, Familie, Freunde usw. evtl auch Seelsorge.
Sollte dein Vater viel im Krankenhaus sein Frage nach dem Psychoonkologischen Dienst oder der Seelsorge... Die begleiten ganz toll ( auch wenn die Erkrankung nicht das schlimmste befürchten lässt).
Ich wünsche dir ganz viel Kraft.
Und hab kein schlechtes Gewissen wegen dem was war, das was zählt ist das was du heute machst.

Hallo!

Warum zeigst du ihm nicht einfach das, was du eben hier geschrieben hast?

Er wird dir diese Frage ganz sicher am allerbesten beantworten können und du hast zugleich den ersten Schritt getan.

Alles Gute für euch!

Was soll der Vater an der Situation ändern? Anscheinend gehen die Probleme von ihm selbst aus. Er muss etwas an seinem Verhalten ändern, sonst wird das nichts.

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@Kriegsbemalung

Meinst du mich mit der Frage? Wieso stellst du mir die? Wo schreibe ich, dass der Vater etwas ändern soll??

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@Allyluna

Warum zeigst du ihm nicht einfach das, was du eben hier geschrieben hast?

Was sollte das ändern? Der Fragesteller muss sein Verhalten ändern, nicht umgekehrt.

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@Kriegsbemalung

Was das ändern sollte? Bestenfalls eine Menge!

Du bist der Meinung, dass sich irgendwer ändern muss - meinetwegen.

Ich bin der Meinung, der Mensch ändert sich nicht. Daher ist es wichtig, dass der Vater versteht, was in seinem Sohn vorgeht. Wenn er das nicht ohnehin schon weiß, weil sich Eltern sehr oft in ihren Kindern wiedererkennen. Falls du selbst Kinder haben solltest (was ich gerade nicht glaube), weißt du das.

Zudem kommt hier noch die Ausnahmesituation hinzu, dass der Vater, wichtige Bezugsperson im Leben des Sohnes, vielleicht nicht mehr lange da ist. Das setzt unter enormen Stress, mit dem man auch erstmal umgehen lernen muss. Möglicherweise ist hier auch professionelle Hilfe gefragt.

Was sollte das ändern? Der Fragesteller muss sein Verhalten ändern, nicht umgekehrt.

Diese Aussage erscheint daher vor dem Hintergrund viel zu platt und empathielos.

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Als psychisch Kranker ein Kind adoptieren?

Hallo,

Joa die Frage bezieht sich auf mich. Ich habe Asperger-Autismus, Paranoide Persönlichkeitsstörung, Soziale Phobie, Depressionen, Angststörung und Zwangsgedanken. Leicht ist es nicht damit zu leben, seit 1 Jahr komme ich überhaupt nicht mehr damit klar. Therapien haben mir nie geholfen. Ich könnte allerdings ein Medikament dagegen nehmen, der einzige Nebeneffekt ist das ich davon abhängig werde. Was mich aber nicht zu einem schlechten Vater macht.

Ich bin zwar eh noch keine 25, nur es wäre mein Wunsch ein Kind zu adoptieren, wenn ich selbst keines bekommen sollte. Ist doch eine gute Sache einem Waisenkind ein zu Hause zu bieten. Ich denke sehr oft an solche Dinge.

Und sogar mit Medikamenten ist es fast unmöglich, ein Kind auf traditionellen Wege zu bekommen. Letzten Endes bleibt halt der Autismus. Ich habe ein großes Problem mit dieser Krankheit, sie macht mich total fertig. Bei mir wurde es erst vor ein paar Jahren festgestellt und ich kann noch nicht damit umgehen. Ich bin fast 19 und meine längste Unterhaltung mit einem Mädchen, ging 15 Minuten, schuld ist die Soziale Phobie. Ich wurde auch noch nie angesprochen, wie es anderen passiert, sondern werde eher wie Luft behandelt. Ich war mir immer sicher eines Tages Kinder haben zu wollen und warum sollte ich darauf verzichten wenn ich nie eine Frau finde? Ich kenne mich sehr gut und kann mich gut einschätzen, sogar meine Eltern sehen es so wie ich es hier erzähle. Ein Leben ohne Frau & Kinder möchte ich nicht führen, das wäre total traurig und würde mich nur noch unglücklicher machen.

Ich bin mir sicher ich werde ein guter Vater. Hier meine Qualifikationen:

  1. Ich weiß nicht ob das mit dem Autismus zu tun hat, aber bei mir ist das Gefühl von Wut stark gemindert, weshalb es sehr schwer ist mich auf die Palme zu bringen.

  2. Ich habe mich noch nie in meinem Leben geprügelt oder einen Menschen beleidigt und keinerlei Interesse dran.

  3. Ich bin ein sehr anhänglicher und emotionaler Mensch. Auch wenn ich es nicht zeigen kann, fühle ich es.

  4. Und ich bin fürsorglich und liebevoll.

  5. Ich interessiere mich sehr für die Probleme anderer und möchte ihnen damit helfen. Bin allgemein Hilfsbereit.

  6. Ich liebe Kinder.

  7. Ich träume von einer Friede-Freude-Eierkuchen-Welt in der sich alle Menschen gut behandeln und es keine Straftäter gibt.

  8. Ich rauche nicht, ich trinke keinen Alkohol und ich nehme keine Drogen.

Was meint ihr würde man mir ein Kind geben? Dankeschön :)

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Vater lässt das Haus verkommen

Hallo zusammen, Ich bin 19 Jahre alt und gehe noch zur Schule. Außerdem lebe ich mit meinem Vater zusammen, womit ich ein Problem habe. Nicht mit ihm persönlich, sondern damit, dass er unser ganzes Haus verkommen lässt. Angefangen hat es nach der Scheidung meiner Eltern. Es ist so, dass er nicht aufräumt, nicht putzt, nichts. Mein Zimmer ist der einzige vorzeigbare Raum im gesamten Haus. Die Tapeten sind überall abgerissen, die Wände schmutzig, das Bad verkalkt, die Teppichböden voller Flecken, die Fliesen teilweise zersprengt. Außerdem steht alles voll mit seinem Kram. Es ist einfach schrecklich. Wenn etwas kaputt geht, dann nimmt er es einfach so hin. Zum Beispiel funktioniert unser Gefrierfach seit 2 Jahren nicht mehr und unser Trockner und Geschirrspüler sind noch länger kaputt. Die Möbel passen farblich und optisch nicht zusammen. Ganz abzusehen vom Dachboden und vom Keller, beides gleicht einer Messie-Wohlfühl-Zone! Man kann niemanden in dieses Haus lassen, es ist einfach beschämend. Wenn ich etwas sage, dann kommt nur "das ist mir doch egal, wenn es dich stört, dann zieh aus" Ich kann aber nicht ausziehen. Ich MUSS damit leben. Wäre ich minderjährig, dann könnte ich zum Jugendamt aber das bin ich leider nicht. Ich schäme mich schon, die Tür für den Paketlieferanten zu öffnen. Freunde oder meinen Freund würde ich hier niemals reinlassen. Allein komm ich da niemals gegen an. Ich kann zwar putzen, was ich oft genug getan habe, aber nach ein paar Tagen sieht es wieder aus wie vorher. Das kann nicht die endgültige Lösung für SEIN Problem sein, dass ich putze. Er ist auch kein Messie, es ist einfach Faulheit. Ich leider außerdem seit einigen Jahren an Depressionen mit denen ich immernoch stark zu kämpfen habe. Meine Mutter versucht auch ständig ihm ins Gewissen zu reden, aber das bringt nichts. Zu ihr kann ich leider auch nicht ziehen. Bitte, liebe Community, was kann ich tun? Bin für jeden Ratschlag dankbar!

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Hallo ich bin 18 Jahre alt und männlich. Ich habe ein mehr oder weniger großes Problem. Ich habe mit fast 19 keinen einzige Freund und bin somit ein klassischer Einzelgänger. Das hat mehrere Gründe. In der Grundschule wurde ich oft gehänselt wahrscheinlich weil ich immer recht spießig war. Das tat sehr weh. Als ich dann auf ein Gymnasium gegangen bin habe ich mich einem kompletten Imagewandel unterzogen. Ich wollte nie wieder der Looser sein und immer cool und habe dementsprechend eine Fassade um mich gebaut als eine sehr taffe Persönlichkeit die sich alles traut und auch mal zuschlägt. Mit 15/16 hat sich dann meine Einstellung wieder geändert. Ich war nie der Typ für Partys oder Alkohol. Bin stattdessen lieber ins Kino gegangen und es wurde immer anstrengender die Fassade aufrecht zuerhalten. Auch dieses rebellische Verhalten (vorallem von Jungs) war für mich nervig. Schließlich began die Fassade zu bröckeln und ich versuchte einfach nett zu sein und mein wahres ICH zu zeigen. Natürlich wie es heutzutage ja häufig abläuft Wer kein Aloch ist wird ausgenutzt. Hab dann natürlich schön jedes mal Hausaufgaben verschickt aber zum Grillen kommen soll ich nicht weil ich mich ja für Schule (vor allem Geschichte ) interessiere und das ja uncool ist. Warum wird man dann gleich so unfair behandelt ?? Irgendwann war mir das dann zu blöd und ich habe dementsprechend gesagt ich bin nicht deren Diener etc und habe auch anderen in der Jahrganstuge gesagt wie ekelhaft ich ihr dermassen oberflächliches Verhalten finde. Nicht die beste ich Idee aber es musste einfach raus und zu verlieren hatte ich eh wenig. Hatte ja so keine richtigen Freunde. Als einige auch mal Schulstunden schwänzen wollten und ich nicht seit dem Punkt war ich einfach nur das Vollopfer. Ein weiterer Punkt in dem ich oft belächelt werde ist mein Desinteresse an Frauen Beziehungen und generell Sexualität. Mich hat das ganze nie interessiert schon mit 16 nicht. Damals dachte ich es kommt noch aber jetzt bin ich wie gesagt was 19 (Jungfrau )und es ist immer noch nicht. Ich liebe durchaus Frauen aber körperliche Nähe brauche ich nicht generell keine sexuelle Befriedigung. Ich lebe seit 1.5 Jahren komplett enthaltsam und mir fehlt garnix. Des Problem ist das das bei einem der ältesten der Oberstufe wie mir natürlich auffällt wenn er nie eine Beziehung hat. Ich werde dann häufig als gestört oder schwül bezeichnet wo ich mich frag was das soll. Warum sagt man sowas ??? Ich möchte jetzt im Mai mein Abi machen und dann einfach einen Neustart machen mit meinem wahren ICH. Wie kann ich wahre Freunde finden die mich so akzeptieren wie ich bin und warum sind so viele Menschen heutzutage so gemein ??? Ich fühle mich in manchen Situationen wie an Geburtstagen doch recht einsam

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