Wie kann ich meinem Onkel helfen, der Tschernobyl überlebt und ernsthafte Krankheiten hat?

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5 Antworten

nur ein Arzt kann eine genaue Diagnose stellen .. auch in Lettland sollte das möglich sein.

Wenn jemand an Folgen der Strahlenkrankheit leidet, und hat 30 Jahre überlebt, dann heisst das zunächst mal, dass die Krankeit sehr langsam fortschreitet, also kein Indiz ob man so noch weitere Jahre überleben kann ... In Hiroshima gab es auch Opfer, die uralt geworden sind, 

Genaue Prognosen wird kein Arzt machen, heilbar ist die Strahlenkrankeit nicht .. selbst wenn die Krankenversicherung in Lettland schlechter ist als bei uns: ich würde nicht davon ausgehen, dass mit teuren Verfahren wie Chemotherapie viel zu machen ist .. Sinnvoll ist Schmerzlinderung und gute Betreuung .. Palliativmedizin, und Angehörige die eine gute Pflege organisieren.  




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Kommentar von Starlink
15.08.2016, 16:48

Danke für deine Antwort! Er geht öfter zum Arzt, aber die Medikamente, die er dabei verabreichert bekommt, haben Nebenwirkungen, die ich im ersten Abschnitt beschrieben habe. Ich bin mir selbstverständlich darüber im Klarem, dass die Strahlenkrankheit nicht heilbar ist. Es geht jetzt aber weniger um die Strahlung, als um seine restlichen Krankheiten, die er hat. Kannst du bitte näher beleuchten, warum du der Auffassung bist, es sei nicht sinnvoll, viel Geld für teure Operationen ect. zu investieren? Das wird mir noch nicht ganz klar. Und könntest du den letzten Satz erläutern? Was meinst du mit: 

und Angehörige die eine gute Pflege organisieren.  
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Es tut mir leid, dass das jetzt pietätlos 'rüberkommt. Aber wir wären natürlich nicht alle tot, wenn Tschernobyl weiter eskaliert wäre. Die allerwenigsten - und nur die in der Nähe - hätten eine lätale Dosis bekommen. Hier wäre das im allgemeinen Radioaktivitätsrauschen untergegangen. 

Davon abgesehen ist natürlich sein Verhalten bewundenswert: denn er half, tausenden von Menschen das Leben zu retten. Tausende sind aber nicht hunderte von Millionen.

Medizinische Hilfe wird wahrscheinlich sinnlos sein. Hilf ihm lieber, die Tage in Würde und Liebe zu leben.

Warum sollte er in Lettland keine angemessene medizinische Versorgung bekommen? Kannst Du das konkret erläutern? 

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Kommentar von Starlink
16.08.2016, 16:32

Wenn sie nichts getan hätten, dann hätte sich die Strahlung immer mehr ausgebreitet. Darüber kann man noch lange diskutieren und Theorien aufstellen, aber darum geht es gar nicht. Kannst du erläutern, wieso medizinische Hilfe sinnlos wäre? Er könnte z.B. eine weitere Herzop bekommen. Ich kann es leider nicht erklären, aber durch Selbsterfahrung weiß ich, dass die Ärzte dort viel unvorsichtiger und unerfahrener sind. Gut, das kann man jetzt nicht pauschalisieren, aber ich kenne einige Leute, die von dort nach Deutschland kamen und sich über die Ärzte daheim beschwert und die Ärzte von hier gelobt haben. Das ist keine eindeutige Aussage, sondern eine Feststellung, die vielleicht auch falsch sein könnte. 

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Da kannst du leider nicht mehr helfen. Wenn deine Geschichte tatsächlich genau SO stimmt, dann wird er kurzfristig sterben - ganz egal, wo er sich befindet und welche medizinische Versorgung er bekommt.

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Kommentar von Starlink
15.08.2016, 16:21

Das sind die Informationen, die ich von ihm bekommen habe. Die Beschreibung seines Aussehens stamm von mir, was bedeuten kann, dass ich ein wenig überspitze. Aber so wirkte er auf mich. Kannst du bitte erläutern, wie du zu diesem Rückschluss kommst? Ich bin nämlich davon überzeugt, dass ein paar Operationen, seinen gesundheitlichen Zustand, zumindest ein wenig bessern können und er länger leben kann. 

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Strahlung ist nicht heilbar aus Medizinischer Sicht.

Das einzige was es gibt ist die Halbwertszeit. Diese beträgt ( je nach dem Stoff) Eine gewisse Zeit, bei Tschernobyl 30 Jahre. Allerdings bleiben folge Schäden etc, woran er wahrscheinlich sterben wird.

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Kommentar von Starlink
15.08.2016, 16:23

Dessen bin ich mir bewusst. Aber sein Arzt meinte, es sei möglich ihm noch zu helfen. Also zumindest so, dass ihm sein Leben erleichtert wird. Ich möchte wenigstens, dass er komplett untersucht wird - aber selbst das kostet sehr viel Geld. 

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Kommentar von STRYNX
15.08.2016, 21:40

Ähm... Schon mal was von "Strahlen Therapie" gehört? (Wobei ich hier nicht weiß, ob das auch so viel Kostet, da diese normalerweise von der Krankenkasse übernommen wird). Dabei kann man so einiges Erkennen. Und nochwas: Gibt es da nicht irgendwelche Hilfsorganisationen und hat die Ukraine nicht immer noch die Verpflichtung den Opfern zu helfen?

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Kommentar von STRYNX
16.08.2016, 19:33

Ob es das bei der Ukraine gibt KP um ehrlich zu sein. Bei Fukushima auf jeden fall. Kannst ja mal googlen...

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Kommentar von STRYNX
15.09.2016, 12:25

Strahlen Therapie heilt keine Strahlen... Strahlen Therapie bedeutet, dass man MIT Radioaktiven Zeugs (:P) Krebs-Tumore etc. Behandelt.

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Wo kommst du her?

Mfg Alicia32

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