Wie kann ich meinem Freund mit seinen Verlustängsten helfen?

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4 Antworten

Hallo Mickey69,

na, ihr habt ja eine ganz schöne Odysee hinter euch, schade, dass deine Eltern nicht hinter dir bzw.  euch stehen können.

Dass dein Freund Verlustängste  hat kann ich ein Stück weit nachvollziehen. Das was euch jetzt am meisten hilft werden Gespräche sein.

Rede mit ihm. Frag ihn gezielt nach seinen Bedürfnissen und erklär ihm, dass du dich auch mal 2 m ohne ihn bewegen können musst. Er kann nicht immer an dir drankleben, er muss mal loslassen.

Versuche mit ihm Abwesenheiten zu vereinbaren, nach denen du dann wieder kommst und er es aushalten muss. Du musst versuchen ihm klar zu machen, dass er dir vertrauen kann.

Wenn Gespräche mit dir nicht funktionieren, dann versuche eine  Person eures Vertrauens mit in die Gespräche einzubeziehen.

Viel Erfolg beim Aufbau eures Vertrauens.

LG Mata

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Deine Situation ist sehr bedrückend und es ist wirklich schade, dass es immer noch Eltern gibt die so handeln.

Zu deinem Freund: Ich würde dir raten einen Psychologen aufzusuchen wenn er damit einverstanden ist, weil er wohl an einem Trauma leidet. Ich finde es gut, dass du zu ihm stehst und ihm Halt gibst. 

Ich hoffe das Beste für euch und versuch deine Eltern zu vergessen. Manchmal geht es einfach nicht anders. Liebe Grüße und viel Erfolg ;)

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Es ist ja so: Wenn er so weitermacht, dann drehst du irgendwann durch, weil er so stark an dir klammert, dass du nicht mal auf dem Kloo deine Ruhe hast.
Irgendwann wird dich das aggressiv machen und du wirst abhauen, weil du mit den Nerven am Ende bist.
Das kannst du ihm so sagen.
Es ist jetzt seine Aufgabe, sich wieder als eigenständige Person wahrzunehmen. Er hat vor dir auch gelebt. Er kann selbst atmen, laufen, essen, leben.
Es ist deine Aufgabe ihm zu erklären, dass du ihn zwar verstehst, aber sich etwas ändern muss, weil du sonst über kurz oder lang verrückt werden wirst.
Verbiete ihm, dir auf Toillette zu folgen. Grenze dich energisch ab.

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Ich kann das Verhalten von ihm nachvollziehen. Ihr habt keine richtige Perspektive, keinen ordentlichen Wohnsitz, kein festes Einkommen. Das man sich da an den Menschen klammert der einem wichtig ist und vorallem noch da ist, kann ich verstehen, andererseits finde ich das ungesund. Ihr werdet noch häufiger im Leben auf Menschen treffen die eure Lebensweise nicht gut finden. Ihr könnt nicht jedesmal wegrennen wenn es schwierig wird. Ich finde, ihr solltet beide zurück in euer gewohntes Umfeld kehren, die Scherben aufsammeln, Verantwortung übernehmen und für klare Verhältnisse sorgen. Zum Amt gehen mit allen Unterlagen und euch erkundigen ob euch eine eigene Wohnung zusteht, die Auseinandersetzung mit den Eltern klären und auch gucken, dass ihr finanziell auf einen Nenner kommt.

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