Wie kann ich meine wissenschaftliche Arbeit gliedern?

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2 Antworten

Hast du schon recherchiert, dich eingelesen, Informationen zusammengetragen?

Wenn nein, fang damit an. So lange du zu deinem Thema nichts weißt, kannst du auch nichts gliedern, nicht selbstständig entscheiden, was im Rahmen dieser Arbeit tatsächlich wichtig ist (schließlich ist das auch abhängig vom Umfang). Das ist Teil des Arbeits- und Lernprozesses, da lernst du wenig, wenn dir hier die Stichpunkte vorgekaut werden.

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Kommentar von Brokeninside99
19.10.2016, 16:16

Bin momentan am der Recherche und am einlesen!!!!

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Dir ist schon bekannt, daß die Abfolge bei solchen Arbeiten zunächst ist, sich über Quellen einzulesen, den Stoff zu strukturieren, sich eine Grundanlage zu überlegen, sich zu überlegen, welche Kernpunkte man betrachten und zu welchem Ergebnis man kommen wird und daraus dann eine logische Abfolge im Vorgehen zu erarbeiten, was in der Gliederung Ausdruck findet? Die Gliederung steht fast am Ende, nämlich wenn man soweit ist und weiß, was man schreiben will, und ist Teil der einem abverlangten, wissenschaftlichen Arbeit.

So wie Du fragst hast Du noch nicht einmal eine Idee oder Quellenstudium betrieben.

Aber ein paar Ansatzpunkte (Definitionsfragen wären natürlich immer zuerst zu behandeln, also auch die Definition von z.B. Reformation):

1 Einleitung

2 Reformation als Ergebnis der Neuzeit oder Neuzeit als Ergebnis der Reformationsbewegungen?

Hier wäre es relevant, die Entwicklungen im späten Mittelalter zu betrachten, welche letztlich zur Neuzeit führten, welche Änderungen sie im Denken brachten und inwieweit es sich nur um Akzentverschiebungen handelte und wie hier die Reformation einzuordnen wäre (hier im engeren Sinn begriffen, also anfangend mit Zwingli, Luther und Calvin). Wesentlich ist hier auch der Humanismus und dessen Zusammenhang mit reformatorischem Gedankengut. Hierbei kann es durchaus sinnvoll sein, Neuzeit entgegen der herrschenden Meinung ideengeschichtlich zu fassen, was dann auf die Arbeiten von Kamlah und Mittelstraß verwiese. Sinn macht es schon deshalb, weil der Gesamtaufbau ideengeschichtlich wäre, also eine auf historische Ereignisse beruhende Definition durchaus unangemessen erscheinen kann.

3 Das Zeitalter der Aufklärung und der Demokratiegedanke

4 Humanismus, Reformation und Aufklärung - ein Versuch der Entwicklung einer Genealogie des Gedankenguts

5 Fazit

Die Struktur hat dabei durchaus etwas von einer transitiven Beweisführung. Nur ist das, was ich Dir hier serviere, Abiturwissen von vor 25 Jahren und Ergebnis eines Brainstormings. Eigentlich solltest Du deutlich weiter sein, auch ohne Quellenarbeit.


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