Wie kann ich meine Umschulung durchsetzen?

7 Antworten

Gegenfrage: Wird eine Sozialassistentin nie gemobbt? Oder zu Überstunden vergattert? Oder zur Vize-Abteilungsleiterin befördert?

In jedem Beruf muss man sich wehren gegen schlechte Behandlung - alleine oder mit Hilfe anderer Leute, am besten welchen aus dem Betriebsrat oder aus der Gewerkschaft. Gibt es beides nicht? Dann gründen oder eintreten!

"Wir finanzieren Ihnen eine Zweit-Ausbildung, weil Sie im ersten Beruf gemobbt wurden." Das wird man selten hören. Aber es gibt gratis Kurse für Mobbing-Opfer. Denn die haben es allein nun mal nicht leicht - in keinem Beruf!

Gruß aus Berlin, Gerd

Solltest Du keine Leistungen beziehen & "nur“ arbeitssuchend sein, wird man eine Förderung relativ schnell ablehnen.

Einen verbindlichen Rechtsanspruch auf Förderung einer Umschulung kannst Du sowieso nicht geltend machen, da es sich um keine Pflichtleistung handelt & der Einzelfall je nach Ermessen abgewägt werden muss.

Dabei wird in der Regel erstmal der Ist – Zustand bewertet: Ist es Dir möglich im bisherigen Beruf weiter zu arbeiten? Hier spielt das "Wollen“ weniger eine Rolle, als das "Können“. Eine realistische Chance hast Du nur, wenn Du Deinen bisherigen Beruf z.B. aufgrund eines sehr schlechten oder nicht vorhandenen Arbeitsmarkt (unwahrscheinlich, da es im kfm. Bereich immer irgendwelchen Stellen gibt) oder aus gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr ausüben könntest.

Ob Deine gesundheitliche Situation so ausweglos ist, dass nur eine berufliche Neuorientierung in Frage kommt, lässt sich aus der Ferne & auf die Schnelle nicht beantworten.

Das würde die Arbeitsagentur wahrscheinlich auch durch ein amtsärztliches bzw. psychologisches Gutachten abklären. Ein nahtloser Übergang direkt in eine Umschulung ist also relativ unwahrscheinlich.

Sollten die Voraussetzungen für eine Umschulung vorliegen, wird im nächsten Schritt Dein Umschulungsziel zu prüfen sein. Nicht jeder Beruf ist förderfähig bzw. wird gefördert. Es muss danach eine realistische Chance auf dem Arbeitsmarkt bestehen & ein Bedarf da sein. Wenn dies nicht der Fall ist, wird es oftmals nicht unterstützt.

Beispiel aus meiner Region: Förderung in der Altenpflege ist möglich & wird im Einzelfall unterstützt, Erzieherin / Kinderpflegerin wird aber abgelehnt.

Da es sich bei der Sozialassistentin außerdem um eine schulische Ausbildung handelt, könnte es passieren, dass Du erstmal auf Bafög verwiesen wirst.

Ich würde versuchen das im Rahmen eines persönlichen Gespräches zu klären & ggf. im Vorfeld etwas schriftliches zur Bestätigung vom Arzt bzw. Psychologen besorgen.

Der Sozialassistent ist eine schulische Ausbildung, die du in der Regel nicht gefördert bekommen willst. Weiterhin sei die Frage gestattet: Was willst du damit am Ende anfangen? Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes und je nach Bundesland wirst du damit keinen Blumentopf gewinnen können.

Da du im kaufmännischen Bereich aufgrund deiner Ausbildung durchaus vermittelbar bist und du noch nicht mal eine gewisse Zeit an erfolgloser Arbeitslosigkeit vorweisen kannst, stehen deine Chancen momentan nicht wirklich gut. Wenn du psychisch unter Umständen eh schon angeknackst bist, wird das mit einer Umschulung eh nix. Du musst vorher in der Regel eh einen psychologischen Test absolvieren.

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Jobcenter/ neue Umschulung/Weiterbildung nach Krankheit?

Hallo, ich hoffe ihr könnt mir helfen.. Ich habe folgendes Probelem..

Im Februar 2014 habe ich von meiner Barbeiterin Frau. A im Jobcenter einen Bildungsgutschein erhalten für eine Umschulung zur Immobilienkauffrau.. Die Umschulung starte planmäßig am 01.04. Da ich, auf Grund meiner Krankheitsgeschichte ( Bearbeiterin war diesbezüglich informiert), leider schon ab 02.04. (bis 15.05.) krankgeschrieben war und meine Ausfall auch mit zwei Krankenhausaufenthalten ( 1x eine Woche und einemal 1 Tag Notaufnahme) wurde mir dann rückwirkend von der Schule am 12.05. zum 30.04. gekündigt. Meine Bearbeiterin Frau A hat mir aber von vornherein versichtert das ich oder die Schule abbrechen müssen, ich nochmal einen neuen Bildungsgutschein bekommen würde. In der zwischenzeit im Krankenhaus wurde nun endlich heraus gefunden was ich habe und ich muss nun stärkere Medikamente nehmen und eine Schmerztherapie machen. soweit so gut...

Nun habe ich auf einemal eine neue Sachbearbeiterin Frau Z. Ich musste mich natürlich vor Frau Z rechtfertigen wieso, weshalb und warum ich bzw die Schule meine Umschulung abgebrochen hat (Nein, mir mir wurde vorher nicht darüber gesprochen sondern einfach abgebrochen...) Ich erklärte Ihr natürlich alles und fragt wie es mit einer neuen Umschulung oder einer Weiterbildung aussieht. Ich habe mich dann dazu entschieden nochmal schriftlich einen Antrag auf eine Weiterbildung zu stellen ( geht nur 6 Monate und keine zwei Jahre). Diese lehnte sie ab und wollte sich dann anmaßen über meine Krankheit zu urteilen und hat mir auch Unterstellt das ich in der Zeit der Umschulung nicht krank war ( anscheinen was ich aus langer Weile im Krankenhaus...)

Ist das jetzt rechtens mir eine neue Umschulung/Weiterbildung zu verweigern? Leider weiss ich das es im Ermessen des Bearbeiters liegt? Ich habe leider von Frau A kein schriftliches Dokument was mir zusichert das ich ds hätte nochmal machen können?

Kurz noch zu mir: 2011 mein Berufsabschluss gemacht und nie drinne gearbeitet weil ich körperlich nicht gewachsen bin ( Ausbildung wurde mir damals von JC aufs Auge gedrückt) und sonst eigentlich seit 2008 mal hier und mal da irgendwelche Hilfsjobs und branchenfremde Jobs gemacht mit spätestens nach eienem Jahr wieder Arbeitslosigkeit.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen! Viele liebe Grüße und entschuldigt die Rechtschreibfehler... bin grade ziehmlich frustriert :(

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Betreibskostenabrechnungsguthaben ans amt zurückzahlen?

hallo, ich wohne in Berlin in einer Mietwohnung (alleine) und bieziehe Zuschuss zu ungedeckten kosten der unterkunft und Heizung nach (§22 Abs. 7 SGB II) seit 2 jahren, da ich noch in Ausbildung bin. Das Arbeitsamt zahlt mir monatlich 230€, meine Gesamtmiete beträgt 360€ (200€ Grundmiete und 160€ Nebenkosten) den rest der Miete krieg ich vom BaFög (60€) und muss auch noch selbst was zuzahlen. Letztes Jahr hatte ich in der Betriebskostenabrechnung 10 € nachzuzahlen, das habe ich "aus eigener Tasche" bezahlt. Dieses Jahr habe ich nun ein Guthaben von 400€. (ja es ist alles richtig berechnet worden ) Muss ich das nun angeben und es wird mir abgezogen??? Weil das Amt zahlt mir ja nicht die volle Miete also seh ich auch nich ein warum ich das gesamte Guthaben ans Amt zurückzahlen soll. Wenn ich es nur anteilig zurückzahlen muss, wie viel ist das? Habt ihr da erfahrungen oder ähnliches? Die Miete zahlt mir das Amt auf mein Konto und das Guthaben wird mit der Miete verrechnet (ich muss im Dezember dann keine Miete zahlen) also würde das auf meinem Kontoauzug auch nicht auffallen wenn ich das Geld für was anderes vejubel oder Fragt das Amt nach den Betriebskostenabrechnungen wenn ich mit der Ausbildung fertig bin?

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