Wie kann ich meine sture Oma (74) dazu bringen endlich einen Stock zu nehmen?

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8 Antworten

Zwingen kann man niemanden zum Glück! So oder so! - Allerdings könnte der Hausarzt hier ein Wörtchen mitreden. Den haben ältere Semester meist eher im Ohr als die eigenen Verwandten! Auch eine Unfallverhütung durch andere Hilfsmittel ist geboten (Kasse fragen)

Ich habe mal einen Bericht über spezielle Seniorengymnastik gelesen, ein Forschungsprojekt einer Uni in Deutschland. Dabei ging es mit einfachen Übungen vor allem darum, bei den Senioren den Gleichgewichtssinn wieder besser zu trainieren. Das war toll, wie gut die Effekte dabei waren. Die Teilnehmer (von 70 bis fast 100 Jahre) haben alle gesagt, es hätte ihnen sehr viel Sicherheit gebracht, sie hätten weniger Angst zu stürzen, könnten besser Wackeligkeit oder Bodenunebenheiten ausgleichen und würden sich auch im Winter wieder besser auf die Straße trauen.

Die Experten haben gesagt, es ginge schon bei Leuten an, die sich im Sitzen die Hose anziehen müssten, weil sie nicht auf einem Bein stehend in das Hosenbein schlüpfen könnten. Schon da solle man ansetzen zu üben.

Übungen waren seniorengerecht, etliches mit halben Bällen (keine Ahnung wie das heißt), auf die man draufsteigen sollte und wieder runter. Fand ich ganz toll, werde ich machen, wenn ich nicht mehr auf stehend ohne anlehnen in die Hose komme.

ich glaube nicht das sie man zwingen sollte...sie möchte wohl ihre selbstständigkeit behalten so lange sie kann...irgendwann lernt sie aus den erfahrungen und schmerzen

Kannst Du mit Sicherheit sagen, dass ein Handstock ihr in jedem dieser Sturzfälle geholfen hätte?

Viele Senioren stolpern im wahrsten Sinne des Wortes über die Teppichkante im Wohnzimmer oder über sonstige kleine Unebenheiten (Türschwellen) in der eigenen, ansonsten vertrauten Wohnung.

Zur Sturzprophylaxe gehört vor allem, die Wohnung auf solche Sturzrisikostellen hin zu untersuchen und die Problemstellen wenn möglich zu entschärfen.

Der guten alten Dame kommt man sicher näher mit dem guten Anliegen, ihr einen Handstock nahezulegen, wenn man sie nicht schon in Gedanken "stur" nennt. Nenn es für Dich mal einfach "stolz", dann hast Du schon eine andere Grundeinstellung zu Deiner Oma. Vielleicht triffst Du dann im nächsten Gespräch einen Ton, auf den sie eher hört.

Wie kann ein Enkel so stur sein und seiner Großmutter eine Gehhilfe verpassen [wollen]? Hilf lieber Deiner Großmutter öfter beim Laufen und stütze sie, daß sie nicht fällt und sich verletzt.

du könntest ihr sagen das ihr dass hilft

Meine Mutter ist 82 und will auch keien Stock.Sie schämt sich einfach vor den Nacbbarn zu zeigen das sie Gehbehindert ist.Ich kann noch soviel reden alles zwecklos.

Besorge ihr einen Stock, der auch äußerlich etwas hermacht, und erkläre ihr, wie elegant sie damit aussieht.

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