Wie kann ich meine Mutter an den Gedanken gewöhnen, dass ich auch mal Alkohol trinken möchte?

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7 Antworten

deine mutter sorgt sich einfach um dich. 

m.m.n ist das mit der "trinkerei bei jugendlichen" nicht wirklich schlimmer als in meiner jugend......aaaber: durch fernsehen, internet uswuswundsofort bekommen eltern einfach mehr und schneller "gruselige" bilder, geschichten und aehnliches ueber alkohol, drogen usw serviert. (und vielleicht wollen sie auch einfach nicht, dass ihre kinder so werden wie sie in ihrer jugend 😉🤔) 

sprich mit deiner mutter, sag ihr, du wirst versuchen, deinen alkoholkonsum "in grenzen zu halten". versprich ihr aber auf gar keinen fall etwas, was du nicht halten kannst.

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Kommentar von Allania
18.09.2016, 09:57

Danke für die gute und nicht predigende Antwort :)

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Doch, Aufklärung zum Thema Sucht tut in Deiner Familie unbedingt Not!!!

Sucht ist eine Krankheit. Die Ursache ist bis heute UNBEKANNT. Da ändern alle in die Welt gesetzten Gerüchte kein Jota dran. 

Sucht, und es ist hier wirklich wesentlich, dass auch Deine Mutter diese Tatsachen zur Kenntnis nimmt

ist NICHT abhängig von der konsumierten Menge

ist NICHT abhängig von den Abständen zwischen konsumierter Menge

ist NICHT abhängig von der Gelegenheit

ist NICHT vererbbar

ist KEIN Erziehungsfehler

ist KEINE Willenssache

lässt sich in der Regel NICHT vermeiden, wenn die sogenannte Disposition dazu vorhanden ist

Allerdings lässt sich mit großer Sicherheit feststellen:

Das Suchtmittel wird eingesetzt, um starke Gefühle aushalten zu können. 

Und nun hat noch kein Mensch auf der Welt feststellen können, dass ein Mensch vor lauter Glück süchtig wurde. Schon gar nicht vor lauter familiärer Geborgenheit, Annahme, Respekt, Rücksicht, Vorsicht.....

Weiter gibt es eine einzige wissenschaftliche Untersuchung zur Frage, welche Auswirkungen der natürliche Drang in der Jugend hat, die Welt der Erwachsenen und damit die vorhandenen Drogen auszutesten. Alkohol IST eine Droge. 

Diese Studie stellt eindeutig fest: 

Die untersuchte Gruppe, heute etwa 30-jährig, weist im Erwachsenenalter genauso viele Suchterkrankte von Drogen nach wie vorhergehende Generationen. 

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Ok. Du hast da also einen Fehler gemacht. Der größte Fehler scheint mir, Du hast im Vorfeld nicht für eine gute Grundlage gesorgt. Nämlich anständig gegessen. 

Ansonsten möchte ich Dir ganz allgemein raten, Dich nicht zu vergleichen. Denn Du bist so, wie Du bist, einmalig, unvergleichbar. Versuche also ganz allgemein nie, jede Mode mitmachen zu wollen. Denn

Du darfst Dir viel mehr wert sein.

Die Teleakademie hat den einen und den anderen Vortrag zur Thematik.

Wenn das Mittagessen also auf dem Tisch steht, dann lasse dieses Video mal laufen mit hörbaren Lautsprechern

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meine Mutter hat mich auch schon angetrunken, ich habe den Pegel meist gut im Griff gehabt, nach Hause gefahren. Diverse Vollräusche hat sie nie mitbekommen.

Sie hat es ignoriert aber fand das nicht gerade witzig.

Aber so sind Mütter, ich saß mit ihr in London in einem Restaurant und man bot mir ein Aperitif an, ihre erste Reaktion es nur zu verbieten. Danach fiel ihr auf, das ich über 18 Jahre alt bin und lachte herzhaft über sich.

Eltern müssen sich dran gewöhnen das die Kinder erwachsen werden und solange sie die Verantwortlich sind, machen sie auch Streß, selbst wenn sie es eventuell nicht so wild finden.

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Kommentar von Allania
18.09.2016, 09:58

Dankeschön für die Antwort :)

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ich weiß kommt spät, aber kann es sein dass jemand in deiner Familie besonders im Zweig deiner Mutter jemand mal Alkoholiker oder Abhängiger war?

Wenn ja dann ist das dadurch eben.

Oder sie hat Angst um dich, zum einem dass dir was passiert, zum anderen weil ihr kleines Mädchen allmählich erwachsen wird. Ist schwierig für Eltern aber zugleich sind sie auch stolz.

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Hallo Allania!

Kann es sein, dass deine Mutter sich mit dem Thema auskennt?

In den USA wurde Anfang des Jahres eine Studie veröffentlicht, die zu dem Ergebnis kam, dass man nicht vor dem 21. Geburtstag Alkohol trinken solle, da erst dann der gesamte Körper ausgewachsen ist und die Schädigung nicht mehr so extrem sein kann, wie wenn man vorher mit Alkohol trinken anfängt.

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Kommentar von Allania
18.09.2016, 10:17

Meine Mutter kennt sich eigentlich nicht mehr mit dem Thema aus als andere Mütter. Sie trinkt auch abends fast immer ein Glas (oder mehr) Sekt oder Wein, ist also allgemein nicht total Anti-Alkohol, hat nur was dagegen, wenn ich es trinke. Sie hat glaube ich einfach sofort Angst, dass ich in eine Sucht rutschen könnte, wobei sie meiner Meinung nach eigentlich keinen Anlass hat, das zu glauben, da ich mich bei solchen Dingen normalerweise sehr reif verhalte. Ich glaube, dass sie deshalb auch auf Schmerzmittel so empfindlich reagiert. Selbst nimmt sie gelegentlich welche, rastet aber aus, wenn ich es tue.

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Entschuldige dich und stell sie ganz ruhig zur Rede. Frag was sie so extrem schlimm findet und sag ihr wie du dazu stehst und versucht eine gemeinsame Lösung zu finden. Viel Erfolg und Glück

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Kommentar von Allania
18.09.2016, 09:57

vielen Dank :)

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Wie kann ich meine Mutter an den Gedanken gewöhnen, dass es normal ist, dass so etwas mal passiert,

Nein, es ist nicht normal, dass sich 16jährige bis zur Besinnungslosigkeit besaufen. Da musst du wohl durch den Stress mit deiner Mutter durch.

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Kommentar von Allania
18.09.2016, 09:56

mir geht es ja nicht darum, dass sie dieses mal sauer ist, denn das verstehe ich. Mir geht es darum, dass sie allgemein und schon immer sowas von gegen Alkohol ist, obwohl bisher NIE was passiert ist.

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