Wie kann ich meine Kinder zum Aufräumen bewegen / motivieren?

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10 Antworten

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass systematisches Aufräumen, zu festen Zeiten den größten Erfolg verspricht. Mit systematischem Aufräumen meine ich die Einführung eines Systems, nach dem sich die Kinder orientieren können. Playmobil in die Kiste, Lego in diese dort, sonstiges Spielzeug hier hinein, so in etwa. Sehr hilfreich sind dabei große Beschriftungen auf den Kartons bzw. den Kisten. Sonst endet alles früher oder später im Chaos und die Kinder sind unmotiviert, da ihnen die Sache über den Kopf wächst. Feste Zeiten haben den Vorteil, dass in die ganze Sache ein Rhythmus kommt, an den sich die Kinder mit der Zeit gewöhnen. Wenn von vornherein klar ist, dass z.B. Freitags Nachmittags aufgeräumt wird ist das Geschrei nicht so groß, als wenn man die Kinder spontan damit „überrascht“. Um sich die Sache selbst ein wenig einfacher zu gestalten hilft natürlich wie immer eine kleine Motivation als Ziel vor Augen. Ist das Aufräumen bspw. am Freitag Nachmittag angesetzt, ist die Aussicht, abends einen Film mit ihnen zu schauen bei einem leckeren Eis ein lohnenswertes Ziel.

Eine beruhigend gute und kindgerechte Antwort!!! DH!!!

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Lieblings-CD in den Player und mit Spaß an die Sache gehen. Erklären, dass man dann später um so mehr Zeit für gemeinsame Aktivitäten hat.

Feste Zeiten! Bei uns muss Freitag zumindest der Boden frei sein von Zeugs. Wenn es nach dem 3. Mal nicht klappt mit dem Aufräumen, dann hole ich einen blauen Müllsack und stopfe alles rein. Dieses stelle ich entweder in den Keller oder gar nach draußen neben die Mülltonne. Man glaubt gar nicht, wie fix dann meine Kinder sein können. Es hilft!

Wichtig ist , daß jedes Ding seinen Platz oder seine Kiste hat, damit man nach System aufräumen kann. Kinder sollten täglich zu einer festen Zeit aufräumen, z.B. immer abends vor dem Abendbrot, oder vor dem Sandmännchen. Anfangs immer mit aufräumen, irgendwann tun sie es von selbst.

Das ist eine Möglichkeit.

Eine andere ist: Gar keinen Druck ausüben, Kinder aufräumen lassen , wenn sie es wollen, und wöchentlich oder 14-tägig mit den Kindern zusammen aufräumen. KInder wissen ein ordentliches Zimmer erst dann zu schätzen und erfreuen sich daran, wenn sie auch mal in ihrem Chaos gelebt haben. Das habe ich übrigens selbst so gehalten und meine beiden Söhne haben anfangs sich immer ganz doll gefreut , wenn ich für sie ab und zu mal aufgeräumt habe und irgendwann taten sie es von selbst. Weil sie den Effekt so schön fanden, weil sie es selbst für sich so wollten. Mein Großer fing mit 10 Jahren von selbst an mit dem Aufräumen und mein Kleiner 5 macht es jetzt auch schon von ganz alleine. Ich habe keinen Streß damit und die Kinder haben ein natürliches Gefühl dafür bekommen. Aber wenn man es so machen will, muß man als Mutter auch unaufgeräumte Kinderzimmer aushalten können ;-)

Datum setzen, wenn dann ncihts passiert, Müllsack holen, vor den Augen der Kinder einpacken , wegschließen bzw. so tun, als ob man es wegschmeißt.. ein paar wochen einbehalten, bis es besser wird und voila!

Funktioniert nicht immer... unsere Mutter hat es sogar weggeschmissen... wir sind zur tonne und haben uns unsere Lieblinge wiedergeholt...

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@Viala

Schlimm so wenig respekt vor den Eltern... aber in dem Fall muss man dann eben das Zeug verschenken oder so.

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@Cinamon83

Finde ich keine gute Idee! Eine Nachbarin von mir hat sogar mal das Spielzeug der Kinder aus dem Fenster in den Garten geschmissen - ist doch furchtbar, oder?

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@moon73

Ja, das Spielzeug hat sicher ein paar schöne Blumen verschandelt... ;-)

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Unsere Kinder liebten das Aufräum-Spiel. Wir haben Lose angefertigt, die von ihnen dann nacheinander gezogen wurden. Darauf stand z.B. alles aufräumen, was rot ist, oder aus Plastik, oder aus Holz usw. Die Kinder waren immer total gespannt, was als nächstes dran kommt und das Aufräumen hat dann wirklich Spass gemacht.

Stimmt, solche Spiele lieben sie.

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@moon73

Leider funktioniert es ab einem gewissen Alter (fortgeschrittenes Teenie-Alter) nicht mehr ;-(

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zusammen mit ihnen aufräumen und lieder singen wie dieses aus der kindergruppe "ich räum auf und du räumst auf....."

Ich kann Dir das Buch "Ein Löffelchen voll Zucker" empfehlen. Dort sind ganz viele tolle Ideen beschrieben, die aus Reibungspunkten Spaß PUR werden lassen....:-D

ich mach da ne wette draus.mach alles gerecht geteilt auf einem haufen und der der als erste fertig ist kann sich was weiss ich ne kleinigkeit süsses oder ein spiel mit mama aussuchen.

Mach ein Spiel draus... hilft zwar nicht bei allen, aber bei manchen

war bei uns auch so, wer seine Sachen als erster Aufgeräumt hat bekommt eine kleine Belohnung!

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@Inescaro

naja, das hat z.B. bei uns nur halb geklappt... mein bruder hat schnell aufgeräumt, ich nicht ;)

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@Viala

Also ich habe da schlechte Erfahrung gemacht, war einfach nicht sauber, nur schnell schnell

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@undercover757

genau, alles in eine versteckte Ecke oder unters Bett/Schrank etc.. Kenne wir zu gut!

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