wie kann ich meine katze glücklich machen...

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Glaube mir bitte, ich kann das Wort Hauskatze fast nicht mehr hören. Das ist alles dummes Gerede, eine Katze ist ein Tier daß seine Freiheit unbedingt braucht. Man kann solch ein Tier einfach nicht halten wie einen Hund, den man 2 -3 mal am Tag ausführt.

 

Katzen brauchen ihre Freiheit, lieben es zu streunen ... nur so kannst du ihnen eine Artgerechte Haltung bieten !

Meine Tochter hatte genau das gleiche Problem, sie wohnt in der Stadt und hat ihr aus Angst keinen Auslauf gewährt. Die Lilli hat alles mögliche angestellt, Tapeten zerkratzt, uriniert und der Freiheitsdrang war so ausgeprägt, daß mein Töchterlein nie ein Fenster auf Kippe öffnen konnte, sie war direkt weg.

Michaela hat es jetzt eingesehen, das Kätzchen lebt bei einer befreundeten Familie mit großem Gelände und riesigem Garten. Sie ist sehr lieb und genießt dort ihre verdiente Freiheit !

Überdenke deine Situation wenn du dem Tier etwas gutes bieten möchtest !

ich habe mich schwerenhezens entschieden ihn abzugeben und ein gutes zuhause für ihn bei einem älteren ehepaar mit haus und grünfläche gefunden. ich stehe in kontakt mit ihnen und werde sie demnächst besuchen.

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Einen Teil der Frage hast Du Dir selbst schon beantwortet: Er ist unterfordert. Das hat nichts mit der Kastration zu tun, er wird nur jetzt langsam erwachsen und möchte natürlich auch was erleben. Katzen sind nicht gern lange einsam, überlege doch mal, wieviel Zeit Du mit Deinem Kater verbringst. Wenn Du viel weg bist, kann ein Katzentier ganz schön fordernd werden. Überlege, ob das, was Du mit ihm spielst, vielleicht kaum noch eine Herausforderung für ihn ist. Vielleicht mußt Du Dir neue Spiele ausdenken, Leckerlikisten bauen, Grubbelschachteln und Versteckspiele, bei denen sein Intellekt wirklich gefordert ist. Wenn Du nur eine kleine Angel hast, mit der Du mit ihm spielst, ist ihm das vielleicht zu langweilig. Fordere ihn, indem Du eine lange Schnur hinter Dir herziehst und durch die Wohnung läufst, damit er Dich richtig jagen kann. Eine zweite Katze ist in diesem Alter gut zu vergesellschaften, das ist wahrscheinlich erst mal von Zoff begleitet, sorgt aber dafür, daß beiden Tieren nicht langweilig wird und sie sich nicht einsam fühlen, wenn Du nicht da bist. Wenn Katzen genug Beschäftigung haben, sind sie auch in Wohnungshaltung glücklich. Daß es ihnen dabei sehr gut geht, zeigt, daß ihre Lebenserwartung in reiner Wohnungshaltung gewöhnlich deutlich höher ist als bei Freigängern. Die erleben sicher größere Abenteuer, haben aber auch mehr ungesunden Streß. Vor der Wohnungshaltung braucht Dir also nicht bange sein. Gruß, q.

Ich kann Dir nur empfehlen, eine zweite dazuzunehmen. Wo eine Platz hat, hat auch eine zweite Platz. Der Kuschelfaktor wird abnehmen (hat er ja eh schon), dafür hat er rund um die Uhr jemanden zum spielen. Ich hatte mit einer Katze permanent ein schlechtes Gewissen, weil sie eh schon den ganzen Tag auf mich gewartet hat und dann geh ich abends auch noch weg... :'(

Jetzt hab ich zwei Weiber, Geschwister aus einem Wurf - was ihnen jetzt, nach 6 Jahren eh wurscht ist. Wenn die ihre Ruhe haben wollen, hat jede ihr Rückzugsgebiet.

Mach Dir nicht zuviele Gedanken. Natürlich wäre ihnen Auslauf lieber, aber solange wer-auch-immer ihre Katzen dreimal jährlich werfen lassen, sind besonders die Tierheime darauf angewiesen, Katzen auch an Wohnungshalter abzugeben.

Solange die Mieze/der Kater kein Freigänger war, geht das schon. Bekanntlich lassen sich Freigänger nicht in die Wohnung verbannen - mit Recht. Würd ich auch nicht mit mir machen lassen ;)

Viel Erfolg :D

Katzen rauslassen oder lieber nicht? Pro und Kontra

Hallo

Ich habe eine Katze (2 Jahre) und einen Kater (6 Jahre) die Katze habe ich seit sie klein war und sie war von Anfang an eine reine Wohnungskatze, ihre Eltern allerdings waren Freigänger soweit ich weiß. Diese kleine Katze ist total aktiv und ich glaube das ich ihr die Beschäftigung die sie braucht, in meiner Wohnung nicht mehr bieten kann. Den Kater habe ich seit ungefähr 3 Jahren (vielleicht sinds auch schon vier) er gehörte voher meinem Ex Freund und war eigentlich auch eine Wohnungskatze, ich glaube er war nur hin und wieder über den Balkon rausgesprungen und saß dann die ganze Zeit nur unter dem Balkon. Ich habe ihn jedenfalls immer als Wohnungskatze gehalten und bisher hat es ihn auch eigentlich nicht gestört. Neuerdings fängt er jedoch an immer an die Türklinke zu springen und an der Haustür zu kratzen, er will nach draußen. Wenn ich die Haustür aufmache, rennt er in den Keller.Ich bin jetzt die ganze Zeit am überlegen ob ich sie rauslassen soll?Ich wohne in einer relativ ruhigen Wohnsiedlung mit 30er Zone, es fahren hier vielleicht 5-10 Autos am Tag entlang, ansonsten ist die Gegend im Umfeld eher ländlich. Ein paar Straßen weiter sind sogar richtige Bauernhof Häuser.Unsere Nachbarn haben ihrer Katze auch Freigang gewährt. Ich wohne im Erdgeschoss mit Balkon,daher könnten die Katzen immer ganz leicht wieder reinkommen, sie brauchen nur auf den Balkon zu springen. Ich weiß aber auch von den Gefahren (überfahren werden, giftige Pflanzen, Katzenhasser, ertrinken usw) deshalb bin ich total unschlüssig was ich tun soll. Einerseits denke ich mir die Katzen haben zwar als Freigänger nur eine Lebenserwartung von 4-5 Jahren, aber sie hätten ein glückliches erfülltes Leben wo sie all ihre Triebe ausleben können, andererseits denke ich mir als Wohnungskatzen haben sie eine Lebenserwartung von 18-20 Jahren und können eigentlich genauso glücklich sein oder nicht? Die Katze ist tättoowiert, der Kater nicht, sie sind aber beide geimpft gegen Katzenseuche & Katzenschnupfen, ich lasse sie dann beide noch gegen Tollwut, FIP und Leukose impfen und lasse sie beide chippen. Ist es schlimm wenn der Kater NUR gechipt ist?Halsbänder werde ich ihnen nicht ummachen weil die Gefahr zu groß ist das sie sich verletzen. Sie sind beide kastriert. Soll ich sie rauslassen oder besser nicht? Ich meine, letzendlich wäre wahrscheinlich jede Katze mit Freigang glücklicher oder? Sobald sie es kennt, meine ich. In jeder Gegend kann etwas passieren...Das ist schon klar. Woher weiß man eigentlich wann Katzenfänger unterwegs sind?? Danke für alle hilfreichen Antworten

:)

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Hallo liebe Netzgemeinde,

ich musste vor 1 Woche Umziehen, da ich mich entschlossen habe zu studieren. Ich teile mir seit 12 Jahren meine Freizeit mit einem europäischen Kurzhaar Kater. Der Gute war Zeit seines Lebens Freigänger, nun musste ich den Freigang einschränken (gänzlich aufheben) aufgrund der Wohnsituation. Ich habe wie ein wilder versucht eine Bleibe für Ihn zu finden um Ihm entweder ein neues Revier zu ersparen oder den Kontakt zu uns zu erhalten. Schlussendlich scheiterte ich an dem neuem Zuhause für Ihn (mit Freigang), da niemand eine 13 Jahre alte Katze aufnehmen wollte. (Ich war anfänglich überglücklich mich nicht von ihm trennen zu müssen). Nun macht er mir gewissenstechnisch das Leben zur Hölle, tagsüber liegt er nur unter dem Bett und lässt auch durch Streicheleinheiten und Leckerchen kein positives Feedback entlocken, nachts dreht er wie verrückt auf und miaut die ganze Nacht durch. (Ich und mein Freund haben seit 4 Tagen kein Auge zugemacht). Nun habe ich mir 2 Dinge überlegt 1 -> Ihn doch weggeben zu Verwandten mit großem Bauernhof, dort hat er Freigang und andere Artgenossen .> allerdings keinen//wenigen menschlichen Kontakt oder 2 -> wir holen uns eine 2 Katze. Das wäre meine bevorzugte Lösung, da ich meinen Buntschatten so behalten kann, und vielleicht ihm einen schönen gemeinsamen Lebensabend gönnen kann. Was meint ihr, habt ihr noch andere Lösungsvorschläge oder seht ihr einen der Beiden als richtig an? Bitte schreibt eure ehrliche Meinung.

LG,

Judith

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