Wie kann ich meine Haare gesund halten ohne an Länge zu verlieren?

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7 Antworten

Es gibt im Netz zahlreiche trim your hair tutorials, die dir mit unterschiedlichen Methoden weiterhelfen können. Ein wenig trimmen musst du so oder so. Am besten machst du es alle drei bis vier Wochen mal, dann kann sich der Spliss auch nicht so weit hocharbeiten, dass du wirklich viel abschneiden müsstest. Zur allgemeinen Haarkräftigung und Vermeidung von Spliss kannst du Haarmasken selbst machen (auch dazu Anleitungen im Netz). Möglichst wenig Hitze auf die Haare anwenden, möglichst kalt waschen, vorsichtig kämmen und binden (wenn überhaupt). Falls du doch mal etwas mehr trimmen musst: Kopfmassagen (auch wenn du sie nur kurz vor dem Einschlafen und beim Aufwachen machst) regen die Durchblutung an und verhelfen dir zu schnellerem Wachstum ;)

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Egal, was du dir in die Spitzen schmierst, nichts hilft wirklich gegen Spliss.

Einzig die Schere bringt etwas.

Viel besser ist es, dem Spliss vorzubeugen. Sprich:

  • jegliche Reibung der Haare an der Kleidung zu vermeiden - also
  • Haare flechten (kleiner Fläche) oder hochzustecken bzw. einen Dutt zu machen
  • Hitze ist auch schlecht - Föhn und Glätteisen weglassen.
  • Haare nach dem Waschen nicht trocken rubbeln, sondern in ein Handtuch einwickeln.
  • Auf gute Kämme und Bürsten achten.
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Alle paar Monate mal bisschen spliss abschneiden, nicht zu oft das Shampoo wechseln und nicht ZU oft eine Kur verwenden, das Haar selten bis gar nicht mit Hitze beschädigen..

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Ich habe meine Haare mal blondieren lassen und dadurch gehen sie ja schon ziemlich kaputt, deswegen nehmen ich jeden Tag von Pantene Pro-V das Shampoo und die Spülung und einmal in der Woche noch eine Haarkur. Bei mir hilft das:) Ich hoffe ich konnte helfen:)

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marie1123 17.10.2016, 22:51

Danke! Ich benutze auch das Pantene Pro-V Shampoo👍

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kiniro 18.10.2016, 11:16

Pantene-Shampoo geht gar nicht, da es durch die Silikone Haarschäden zwar verdeckt, aber nicht wirklich beseitigt.

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Bei einem reinen fachgerechten, gründlichen Spliss-Schnitt verlierst Du kaum bis gar nichts an Haarlänge.  Allerdings musst Du den rechtzeitig durchführen lassen, bevor sich der Spalt in den Haaren weiter nach oben in Richtung Haarlängen erweitert  ... und das macht er definitiv Stück für Stück.

Spliss lässt sich definitiv nicht 100%ig verhindern, aber die häufigsten Spliss-Ursachen lassen sich deutlich reduzieren, denn die generieren die meisten Menschen selbst  .... und das meist nur aus Unwissenheit hinsichtlich dem korrekten Umgang mit Haaren und wirklicher Haarpflege (hat nichts mit Shampos und Spülungen zu tun, denn das eine ist ein Reinigungsmittel und das andere sind reine Weichmacher).

Spliss ist nun mal mindestens 1 Spalt in den Haaren und der erweitert sich immer mehr nach oben in die Haarlängen, wenn man die Haare nicht bis kurz über dem bereits vorhandenen Spalt abschneiden lässt.

Es gibt nichts, was die Haare dort, wo sie gespalten sind, wieder
zusammenklebt/zusammenfügt, denn was einmal kaputt ist, ist einfach
kaputt und nicht wirklich reparabel  . . . ob Spliss oder Haarbruch.

Wer wirklich auf seine Haare achtet, sie sinnvoll, nachhaltig pflegt und korrekt mit Haaren umgeht, kommt für gewöhnlich mit 2, 3 oder max. 4 reinen Spliss-Schnitten pro Jahr aus und bei einem reinen Spliss-Schnitt verliert man so gut wie nichts an Haarlänge.

Bitte auch von Selbstversuchen absehen, denn auch wenn es dafür zig
Anleitungen im Web gibt  ... die falsche Schere, die falsche Scherenhaltung und/oder -führung und Du züchtest ehr noch mehr Schäden.

Sogenannte Anti-Spliss Produkte können Spliss ebenso wenig beseitigen
oder "heilen" wie Öle oder sonstige Mittelchen, denn was kaputt ist ist
einfach kaputt und muss abgeschnitten werden.   Aber Haare wachsen ja
monatlich 0,8 bis 1,25 cm (und auch nicht mehr ... ob Coffein-Shampoo,
Lotionen, "Inversion Methode" oder sonstiger Humbug)

Spitzen stets geschmeidig halten, sorgt z.B. dafür, dass sie sich nicht gleich
bei jeder geringsten Reibung und/oder evtl. auch nicht gleich jedesmal,
wenn sie irgendwo anstoßen, sofort spalten. Auch der korrekte Umgang mit
Haaren nebst wirklicher, sinnvoller und nachhaltiger Pflege reduziert
zumindest die meisten selbst generierten Spliss-Ursachen.

Was sehr viele Menschen falsch machen, fängt oft schon dabei an, WIE
sie die Haare waschen und wie sie dann auch noch mit nassen Haaren
umgehen.

Aber es gibt ja sowas wie einen "Fahrplan" gegen die häufigsten
selbst  generierten "Spliss-Ursachen" und es ist kein wirkliches
"Geheimnis",
dass sich z.B. stets geschmeidige Haarspitzen weniger schnell schon
beim geringsten Anstoßen oder bei der geringsten Reibung gleich wieder
spalten.

Schon alleine die wichtigen, täglichen Bürstenstriche und dazu noch
eines der 4 reinen Naturöle, die optimal für Haarspitzen geeignet sind,
sorgen für deutlich mehr Geschmeidigkeit, können pure Weichmacher
(Spülungen) überflüssig machen und geschmeidige Haarspitzen spalten
sichweniger rasch bei den kleinsten Berührugen, Reibungen, etc.

Mehr zu den Bürstenstrichen und den Ölen weiter unten.

Immer daran denken, dass Haare zwar "tote Hornschicht" sind und Horn eigentlich ein recht robustes Material ist, aber

1. sind Haare sehr dünn/fein
2. sind Haare in nassem/aufgequollenem Zustand extrem "verletzbar"

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut
gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig/sachte durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss. Deshalb
empfiehlt sich auch spätestensab Schulterlänge die Haaransatzwäsche,
die dem Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser
erspart.

Für das Verdünnen und die Haaransatzwäsche sind grundsätzlich
ausschließlich hochwertige Shampoos geeignet, die auch wirklich sowohl
richtig gute waschaktive Substanzen enthalten als auch echte,
konzentrierte Wirkstoffe. Durch das Verdünnenrelativiert sich aber auch
automatisch wiedet der Kaufpreis und viele hochwertige Naturshampoos
sind dann durch diese Anwendung in den effektiven Kosten plötzlich noch
günstiger als viele Chemieshampoos, die auf billigen Industriereinigern
und gesundheitsschädlicher Chemie basieren.

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für 8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut)
weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos,
fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, Sante, Dr. Hauschka, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w. . . . an einem konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Zusätzlich (und eigentlich grundlegend) sorgen logischerweise auch die täglichen Brüstenstriche für geschneidiges Haar .... seitdem zig Millionen
Menschen denken (weil es die Werbung ja sagt), Chemieshampoos und
Spülungen hätten wirklich etwas mit Haarpflege zu tun, sind solche
Basics leider etwas "aus der Mode geraten" ... auch wenn gerade die
täglichen Bürstenstriche .... richtig durchgeführt .... den meisten
unserer Kundinnen haufenweise Produkt(e) ersparen.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR. Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die Bauweise
der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen kannst und
so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem entfällt
so die "Hebelwirkung" mit dem Anfassen am Griff und somit geht das bei
50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig! Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

Mit reinen Naturölen lassen sich Haarspitzen selbstverständlich
zusätzlich absolut geschmeidig halten und je geschmeidiger die
Haarspitzen sind, desto weniger schnell spalten sie sich bei den
geringsten Berührungen und/oder Reibungen.

Die 4 für die Haarspitzen optimal geeigneten, reinen Naturöle sind: Macadamiaöl, Mandelöl. Jojobaöl und Arganöl.

Jetzt könnte man sagen "Öl ist doch gleich Öl, denn Ole sind de facto
nichts als Fette  . ..   aber unterschiedliche Fette/Öle haben z.B.
auch unterschiedliche Gewichte und die vier genannten Öle gehören im
gegensatz zu Olivenöl, Kokosöl, etc. schlicht und einfach mit zu den
leichtesten Ölen und beschweren dadurch eben die Haarspitzen nicht
unnötig zusätzlich.

Haare, deren Pflege und der Umgang mit Haaren  ... all das hat in der
Basis schlicht und einfach mit Biologie und Physik zu tun. 

Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt nicht
mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen
Chemie-Shampoos . . . und Spülungen sind auch nur Kämmhilfen.

Toi toi toi und ich drück' Dir die Daumen für schönes, gesundes Haar.

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kiniro 18.10.2016, 11:18

Wildschweinborstenbürste ist allerdings nicht für Leute geeignet, die einen Sebummangel haben.

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marie1123 18.10.2016, 14:45

Danke für diese Vielen Tipps, mein Problem ist nur ich habe ziemlich dicke Haare und wenn ich Bürsten mit einem Innenleben benutze reiße ich das raus.

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database1 21.10.2016, 22:22

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig/sachte durchkämmen

mit einem holzkamm? die sind doch feuchtigkeitsempfindlich , oder?

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Achte auf so simple Dinge wie: Keine Haargummis mit Metalteil, am besten eher welche aus Stoff bzw diese Wuscheldinger. Nachts einen hohen Dutt machen ("Assipalme"). Immer Erst die Haarspitzen durchkämmen, dann oben und nicht reißend kämmen. Nasse Haare vorsichtig abfrottieren, nicht durchwuscheln mit dem Handtuch. 

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Damit Haare gesund wachsen sollte man regelmäßig die Spitzen schneiden lassen.
Alle 4-6 Monate 1-2 cm reichen.
Regelmäßig eine Haarkur benutzen z.B. von Guhl

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