wie kann ich meine Gutmütigkeit eingrenzen. Ich leide sehr darunter?

10 Antworten

Wenn es Dein Mann schon sagt, dann nimm ihn doch als erstes Versuchsobjekt, wenn er das nächste Mal etwas von Dir möchte, sag einfach nur "nein". Wenn er dann dumm guckt, erklärst Du ihm, dass Du nur auf seinen Rat hörst und probst. Das große Poblem ist, dass Du Dich immer rechtfertigen möchtest, wenn Du schon mal nein sagst. Vor Dir und den anderen, das hast Du nicht nötig. Einfach nur nein sagen, oder irgendeinen Kommentar. Das fällt schwer, lernt sich aber recht schnell. Fang mit Kleinigkeiten an. Deine 16-jährige Schwester ist in der Pubertät, ignorier sie einfach, sprich sie nicht an und guck durch sie durch. Die Eltern musst Du nicht oft besuchen. Wichtig wäre auch ein etwas zeitaufwändiges Hobby, bei dem Du aus dem Haus musst und Dir Spass macht. Oder gemeinsame Zeit nur mit Deinem Mann ausserhalb des Hauses verbringst. Geht doch vielleicht gemeinsam in ein Fitness-Studio. Bücher gibt es genug. http://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=b%C3%BCcher+nein+sagen&tag=googhydr08-21&index=aps&hvadid=35169419890&hvpos=1t1&hvexid=&hvnetw=g&hvrand=12183298232759902817&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=b&hvdev=c&ref=pd_sl_5ssjyslmkm_b

"Tue niemandem was Gutes, dann will dir auch keiner was Böses"..."Gutheit ist Blödheit" Naja das sind so Sprüche mit denen ich in Bezug auf das Problem auch schonmal in Kontakt gekommen bin, und musst doch feststellen, das da echt nen hoher Wahrheisgehalt drin steckt. Nich das ich das jtz zu meinem Lebensmotto gemacht hätte aber ich hab viel drüber nachgedacht und bin aufmerksamer geworden. War mir auch sehr schwer "nein" zu sagen aber wenn ich mir dann innig überlege was ich davon hätte, bzw. wie es mir gedankt wird kann ich auch mal guten Gewissens mir zu schade für etwas sein. Hört sich vielleicht jtz egoistisch an, aber das ist nunmal die Verrohung unserer heutigen Gesellschafft, die solche "Schwächen" schamlos zu ihren Gunsten ausnutzt. Das ist für mich der pure Egoismus. Und wenn ich sowas merke, dann geb ich meist noch nen paar diskrete Chancen, meine Meinung zu widerlegen oder zu bestätigen. Wenn letzteres der Fall sein sollte wend ich mich diesen Personen ab und zwar ganz und gar und gebe mich dann lieber mit denen ab, die meinen Charakter zu schätzen wissen. Alle anderen "falschen Freunde" einfach links liegen lassen, die bringen dich nämlich nicht weiter im Leben sondern machen es dir kaputt. Scha(n)de das man so denken muss, aber genau so ist es von unserem heutigen System gewollt aber das ist nen anderes Thema. Was die Sache mit deiner Family betrifft, da werd ich mich nicht zu äussern, finde das steht mir nicht zu. Es ist jedoch keineswegs etwas schlimm oder falsch daran, in deiner Situation professionelle Hilfe(Psychologe o.Ä.) hinzu zu ziehen.

Viel Glück

Sprich mit deinem Mann - er scheint dich als einziger gut genug zu kennen. Und denk mal über ein paar Dinge nach:

Bist du wirklich so uneigennützig? Oder gibt es dir nicht eine unheimliche Bestätigung, wenn andere dir dankbar sind?

Hast du jemals gelernt, dich selbst zu loben oder belohnen oder kannst du das nur von anderen annehmen?

Es gibt Mütter, die besuchen ihre erwachsenen Kinder nur, um zu kochen, putzen und Ratschläge zu geben - weil ihnen ein einfaches "Schön, dass du da bist" nicht reicht. Sie sind, wie du wohl auch, überzeugt, sich alles "verdienen" zu müssen und machen es anderen fast unmöglich, sich nicht als Schmarotzer zu fühlen - besonders, wenn die dann hintenrum erfahren, wie erschöpft Mama nach solchen Besuchen immer ist weil sie gerade wieder "ein Leben retten musste"... Solche Menschen sind empört, wenn die "Beglückten" den Kontakt abbrechen, aber solche "Hilfsbereitschaft" kann eben auch nach hinten losgehen...

Wieso bist du also wütend auf Menschen, die nur damit rechnen, dass du dich weiter so verhältst wie bisher? Du erwartest auch keine radikalen Veränderungen bei anderen, und schon gar nicht über Nacht, oder? Und bist du nicht eher sauer auf dich selbst? Weil du weitermachst wie gehabt?

Versuche, ein paar Regeln aufzustellen - die "eine gute Tat pro Tag" kann man auch umgekehrt definieren: einmal ist genug! Ziehe Grenzen - was Uhrzeit, Umfang oder "Anstrengung" deiner "Hilfsaktionen" angeht - und erlaube dir, einfach mal nicht zu wollen!

Schreibe deine Ängste auf: was könnte passieren, wenn du dich änderst? Und finde Gegenargumente dazu - warum es wahlweise nicht passieren wird oder dir eigentlich egal sein kann.

Und schreibe auf, was DU empfindest, wenn du mal "Nein" sagst! Das Problem liegt bei dir, nicht bei den anderen! Es steht dir jederzeit frei, eigene Entscheidungen zu treffen - du traust dich nur nicht! Finde raus, warum und finde raus, wie du mit deinen Schuldgefühlen umgehen kannst - das gehört zum Erwachsenwerden dazu, nur Kleinkinder glauben, perfekt sein zu können!

Und beschaff dir die Anerkennung, die du brauchst, woanders! Im Sportverein, in einer Mal- oder Kochgruppe, beim Lauftreff oder indem du ein Instrument lernst - was auch immer dir einfällt, mach es und lobe dich selbst für deine Fortschritte. Und mache diese Dinge für DICH - Sport zu treiben, um attraktiv für deinen Mann zu sein? NEIN! Ehrenamtliche Arbeit, um anderen zu helfen? NEIN! In deinem neuen Umfeld gleich die Feste organisieren? NEIN!

Pack dir eine Hand voll Holzperlen in eine Hosentasche und stecke für jedes "NEIN!", das du sagst, eine in die andere Tasche. Solange, bis schon mittags keine mehr da sind! Und aus den "NEIN!"-Perlen bastelst du dir eine laaaaaange Kette, die du, wenn die Zweifel zurückkommen, in die Hand nehmen kannst. Um festzustellen, dass dein Leben durch all die "NEIN!"s tatsächlich BESSER geworden ist...

Gutmütigkeit wie abstellen?

Hallo,

ich darf mir immer wieder anhören "du bist einfach zu gutmütig, du bist zu nett - daher schätzt niemand deine Freundschaft" Ich fühle mich total einsam. Und ich verfalle immer mehr in ein Loch wo ich nur noch Schwarz sehe und kein Ausweg in Sicht ist.

Ich war immer ein sehr lebenslustiger Mensch. Doch seit einigen Jahren zieh ich mich immer mehr zurück. Weiß nicht wie ich wieder eine Lebensfreude erlange. Das Gefühl von innerer Leere will einfach nicht weggehen. Ich traue mich gar nicht mehr ein Vertrauen aufzubauen. Habe immer im Kopf der nutzt mich ja eh wieder nur aus. Ich kenne eine richtige intensive Freundschaft nicht. Die jahrelang hält. Von der Schulzeit Freunde? Das hab ich nicht wie die meisten. Einen Freundeskreis habe ich auch nicht. Eher vereinzelte Freunde die schon ihren festen Freundeskreis haben. Ich stoße halt dazu. Aber in großen Gruppen fühle ich mich nicht sonderlich wohl. Ab und an ok. Aber nicht ständig!

Ich genieße immer mehr meine Ruhe. Aber hab das Gefühl ich vereinsame so. Scheinbar mach ich etwas falsch weil wenn ich langsam eine Freundin finde wird die Freundschaft aus welchem Grund auch immer aus dem Nichts einfach beendet. Also man hört sich einfach nicht mehr. Ich habe Angst einsam zu sterben. Ich bin erst 26 (fast 27) und habe ständige Angst vor der Einsamkeit.

Ich zweifle an mir und meiner Persönlichkeit schon. Vielleicht nervt es die Leute, dass ich so ein nachdenklicher Mensch bin und eher ruhig. Ja ich schiebe auch ab und an meine Witze. Was mach ich einfach falsch? Ist zuvorkommend einfach nur langweilig?

Ich muss jedoch auch zugeben, dass wenn ich zu einer Person einen Kontakt aufbaue und es immer intensiver wird mir es manchmal "zu viel" wird. Ich fühle mich dann verpflichtet diese Person ständig zu kontaktieren oder zu sehen und wenn ich mal sage du sry heute hab ich eher keine Lust, dass mir das die Person übel nimmt.

Wie oft seht/hört ihr eure Freunde?

Danke und LG

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