Wie kann ich meine Ernährung schrittweise umstellen?

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6 Antworten

Hallo!

Für den Anfang würde ich mal nach Gerichten die für Diabetiker geeignet sind im Internet suchen. Einige werden für dich ganz gut klingen und die könntest du mal in deinen Speiseplan aufnehmen. Ich würde langsam mit der Umstellung beginnen.

Dann solltest du noch überlegen, was du gerne isst und wie du diese Speisen kalorienmäßig entschärfen kannst, wie z.B. Süßstoff verwenden, Speisen nur wenig binden, fettarme Joghurts und Käse verwenden...

Versuche mehrere, kleine Mahlzeiten über den Tag zu verteilen, wenn du das nicht schon tust, das verhindert Heißhungerattacken.

Und noch etwas, du solltest dich nicht kasteien und dir alles versagen! Das halten die wenigsten Menschen lange genug durch. Gönn dir jeden Tag eine Kleinigkeit aber genieße sie auch richtig!

Wenn du das Ganze noch mit viel Bewegung unterstützt, dann werden die Pfunde bald purzeln. Mach immer weiter, auch wenn du mal über die Stränge geschlagen hast! Du wirst sehen, bald werden dir ganz andere Dinge schmecken und alles wird selbstverständlich.

Ich wünsch dir viel Erfolg!

Gruß Lirin

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Kommentar von xxTOxx
25.11.2016, 06:50

Danke für die hilfreiche und liebe Antwort:)

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Jede Tag einen Schritt.
1. Tag: lass alle süssen getränke weg & steige auf wasser um
2. iss regelmäßig und genug
3. plane kleine snacks ein.
4. ändere die snacks von Süßigkeiten zu obst oder Gemüse
5. räume ALLLLLLEEEES ungesunde raus von zuhause und kaufe neu ein
6. nimm dir zeit fürs kochen & essen
Lg!

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Das entscheidende ist, ganz langsam mit den richtigen Lebensmittel abnehmen und etwas Sport treiben. Schwimmen ist z.B. eine gute Sache, man schwitzt kaum, bewegt jeden Muskel im Körper und baut nebenbei Gewicht bzw. Glucose ab.

Hier noch 2 Links für Ideen. Der erste betrifft Dich zwar nicht direkt, aber es geht auch nur darum, wie sich da ernährt wird.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/Metabolisches-Syndrom,ernaehrungsdocs220.html

Dies ist eine Ernährung, die viele Diabetiker mit Erfolg anwenden, aber natürlich eine radikale Umstellung, LCHF (Low Carb High Fat).

http://www.lowcarb-coach.de/

Das schlimmste an Deiner Ernährung sind die Fertiggerichte. Die strotzen nur so von Kohlehydraten und haben oft viel zu viel Salz. Ausserdem findest Du überall gehärte Fette und Transfette, auch sehr ungesund für Dein Herz und Kreislauf.

Als Süssstoffe würde ich ausschliesslich Stevia und Erythrit verwenden, alle anderen machen dick. Werden z.B. auch in der Viehmast benutzt, damit die Tiere schneller fett werden.

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Kommentar von xxTOxx
25.11.2016, 12:06

Bei low Carb ist wieder das Problem, dass ich kein Fleisch mag. Schinken und so finde ich ganz ok , aber Hünchen und so geht gar nicht. Fisch schmeckt mir auch nur bei Sushi, sonst gar nicht.

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Einfach machen. Wie sonst?

Geh einkaufen. Gib alles Alte, Ungesunde ab (an Familie o.s.)

Fertig Gerichte sind das Schlimmste überhaupt...

Ich musste auch von heute auf morgen umstellen... Mittlerweile sind sechs Wochen vergangen und man hat sich dran gewöhnt. Die erste Zeit ist schlimm, ja... Aber schon nach zwei Wochen wird's leichter.

Du kannst Speisen mit Xylit, Erythrit, Stevia und Co. süßen oder sich damit backen...

Tausch Weizenmehl gegen Dinkel, merkt man kaum...

Und Brot und Nudeln gegen Vollkorn...gewöhnt man sich auch dran...

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Eine Freundin von mir hat Prä-Diabetes und eine Ernährungsberatung gemacht. Wurde von der KK mitfinanziert.

 Als "richtige" Diabetikerin solltest Du eine komplette Schulung mit allem drum und dran bekommen oder? Einfach mal beim Diabetologen nachfragen. 

Generell würde ich sagen, man sollte sich nicht einseitig ernähren und in den Fällen, in denen es leichter fällt (z.B. Vollkorn-Nudeln statt normaler Pasta) streng zu sein und sich in anderen Fällen (z.B. mal das eine Stück Kuchen) auch ab und an mal etwas zu gönnen. Sonst ist man ja nur gefrustet. Viel Erfolg!

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Kommentar von xxTOxx
24.11.2016, 22:08

Danke. Eine Ernährungsberatung habe ich bekommen und weiß auch was ich essen darf, und was nicht. Also daran liegt es nicht. Ich weiß was gut ist, und was schlecht. Das Problem ist, dass ich nicht weiß wie ich vorgehen soll und meine Ernährung Schritt für Schritt umstellen kann.

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mann muss doch als diabetiker nicht weniger zucker essen, sonder das berechnen und spritzen? nimm dir einfach zeit für das essen. mach dir ein plan

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Kommentar von xxTOxx
25.11.2016, 07:14

Ja, ich muss meinen Blutzucker messen. Bei meiner Art von Diabetes ist es aber so, dass mein Körper mit dem Zucker nicht umgehen kann. Daher würde es rein gar nichts bringen, Insulin zu spritzen. Das würde es nur verschlimmern.

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