Wie kann ich meine Eltern zu einem Hundekauf überzeugen?

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14 Antworten

Liebe Mama/Lieber Papa,

ich möchte gerne einen Hund. Ich weiß natürlich wieviel Arbeit und Verantwortung es Bedarf einen Hund zu halten. Natürlich werde ich früher aufstehen und mit dem Hund vor der Schule Gassie gehen, ich werde für die Zeit in der ich in der Schule bin, jemanden finden und vom meinem Geld bezahlen, der den Hund ausführt und sich um ihn kümmert. Nach der Schule werde ich mich darum kümmern, dass der Haushalt ordentlich aussieht und dafür sorgen, dass keine Hundehaaren auf Teppich oder Möbeln sind. Im Anschluss gehe ich sofort mit meinem Hund und laste ihn auch aus. Natürlich werde ich auch das Lernen nicht vernachlässigen und mir einen Schülerjob suchen, damit ich das Hundefutter, die Hundesteuer, den Tierarzt, das Zubehör und die Versicherungen bezahlen kann. Ich werde auch regemäßig mit dem Hund in die Hundeschule gehen. Natürlich werde ich eine finden, die ich mit Öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann, damit ihr mich nicht fahren müsst. Ich werde auch einen Tierarzt finden, zu dem ich zu Fuß gehen kann und der Hausbesuche macht, damit ihr keinen Mehraufwand habt. Wenn ich auf Klassenfahrt bin, bezahle ich eine Hundepension, ebenso wenn wir in Urlaub fahren. Wenn es meinem hund schlecht geht, werde ich mich auch Nachts um ihn kümmern und natürlich trotzdem in der Schule nicht absacken. Wenn er sich übergibt, mache ich es weg und sorge dafür das man nicht davon sieht. Sachen die kaputt gehen ersetze ich von meinem Geld. Wenn ich eine Ausbildung oder ein Studium beginne nehme ich den Hund mit und trage dafür Sorge, dass er nicht zu lange alleine ist. Ich werde im Sommer nicht ins Freibad gehen und im Winter nicht Schlittschuhlaufen, damit ihr nicht auf den Hund aufpassen müsst, ich gehe nicht auf Parties und nehme ihn, wenn ich mit meinen Freunden weg gehe mit.

Wie ihr seht, werden euch durch einen hund keine weiteren Kosten und kein Mehraufwand entstehen

Indem du ihnen garantieren kannst alle Kosten zu übernehmen, die komplette Verantwortung, ihn nie über mehrere Stunden allein zu lassen und das für die gesamte Lebensdauer des Tieres.

Problem ist, dies ist in deinem Alter utopisch da du weder die Finanzen hast noch die Zeit und weil deine Eltern das Tier nicht möchten, auch niemanden der dir helfen könnte.

Wenn deine Eltern nicht möchten ist das eben so. Ein Hund kostet viel Geld, spätestens wenn der Tierarzt mehrere 100 Euro will wenn der Vierbeiner mal mehr als eine Spritze braucht. Dazu kommt Zeit die von Arbeit und Haushalt abgeknapst werden müssen. Sind beide Elternteile berufstätig ist es schon mal eh völlig unmöglich und damit erledigt es sich.

Wenn du einen Hund möchtest, musst du auch sein Bestes wollen und sein Bestes ist es in eine Familie zu kommen die ihn liebt und nicht in eine in der du ihn magst und der Rest der Familie ihn als Ballast betrachtet den man mitschleppen muss. Hinzu kommt, dass du älter wirst. Du wirst deinen Abschluss machen, eine Ausbildung oder ein Studium aufnehmen und dann? Du kannst vielleicht noch eine Unterkunft finden in der Hunde erlaubt sind, aber wer soll sich 8 Stunden aufwärts dann um das Tier kümmern? Die Chance das der Hund dann an deinen Eltern hängen bleibt ist extrem groß.

Ein solches Haustier muss noch immer von allen wirklich gewollt sein und nicht nur geduldet und aktuell wäre wohl kein besseres Ergebnis möglich.

In dem du sagst, dass du

- die finanziellen Mittel für einen Hund hast

- die Zeit für einen Hund hast

- die Flexibilität für einen Hund besitzt

- ihn während deines Studiums/deiner Ausbildung zu dir nehmen wirst

- dich um Unterbringung und Verpflegung kümmern wirst, wenn krank bist oder mit der Schule mal einen Tag unterwegs bist oder Urlaub machst

- alles übernimmst und sie überhaupt nicht in Berührung mit dem Hund oder den Pflichten kommen

Dann muss er leere Versprechungen abgeben

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Ich gehe davon aus, dass der Fragesteller beim lesen meiner Antwort merkt, dass er sich nicht um einen Hund kümmern kann.

Hunde sollten Familienanschaffungen sein.

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@AuroraRich

Leider merken das viele nicht:D

Bei meiner Katze kamen auch sie ganzen Versprochen 

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Ein Hund bedeutet eine große Verantwortung. Du bist jetzt Teenager, ganz bald bist du volljährig - die Zeit geht sehr schnell rum!, ziehst vielleicht in eine andere Stadt, wegen Ausbildung oder Studium. Da ist der Hund dann aber noch da - und die Arbeit bleibt an deiner Mutter hängen.

Ein Hund kann außerdem nur 4 Stunden alleine sein. Wer kümmert sich um ihn, wenn du in der Schule bist und deine Mutter arbeitet? Wer erzieht den Hund? Wer bezahlt Futter, Tierarzt, Hundesteuer, Versicherung und Sachen, die er in der Wohnung kaputt macht? Wer räumt die Pfützchen und Häufchen weg, solange er noch nicht stubenrein ist? Wer geht mit ihm zum Tierarzt, wer zahlt die Impfungen, die Wurmkur?

Was ist mit dem Hund, wenn ihr in Urlaub fahrt? Wer führt den Hund aus, wenn du krank bist und es draußen regnet und schneit und deine Mutter ist nicht da?

Wenn du für all diese Fragen eine Lösung hast, die dem Hund gerecht wird, dann kannst du versuchen, nochmal mit deiner Mutter zu reden.

Wie würdest du dich fühlen, wenn plötzlich ein Baby im Haus wäre, das rund um die Uhr brüllt? Ja, genau. Und so ist ein kleiner Hund, wenn er ins Haus kommt. Er braucht rund um die Uhr jemand, der sich um ihn kümmert. Und über das wichtigste, die Erziehung haben wir noch gar nicht gesprochen...

Er soll lieb zu anderen Hunden und Katzen sein, zu Kindern, zu Menschen mit Stöcken, Fahrrädern, Kinderwagen. Er soll bei Fuß gehen und an der Leine. Möglicherweise Fahrradbegleitung. Er soll Sitz und Platz machen und nicht aufs Sofa. Er soll deine Schuhe nicht fressen und die Nachbarskatze auch nicht. Wenn er frei läuft, soll er auf Kommando zu dir kommen. Er soll lernen, im Auto zu fahren und alleine zu bleiben.

Dann muß er beschäftigt werden - sonst wird es ihm langweilig und er sucht sich selbst eine Beschäftigung. Das Sofa - deine Lieblingsschuhe, die Türrahmen. Er muß geistig wie körperlich ausgelastet werden. Wenn es regnet, wird es nach Hund riechen und seine Pfoten werden voll Straßendreck sein. Er wird Zecken und Flöhe haben. Er wird mal Durchfall haben oder sich übergeben, und das mitten auf den Teppich. vielleicht wird er mal humpeln und man muß sofort mit ihm zum Tierarzt...

Das kostet sofort Bargeld. Das zahlst und bewältigst alles DU? Wenn du auf diese ganzen Fragen eine Lösung hast, dann kannst du mit logischen Argumenten zu deiner Mutter gehen und mit ihr darüber reden.

Aber du darfst den Hund, wenn er ein Baby ist, niemals alleine lassen! Und wenn er ausgewachsen ist, keinesfalls länger als 4 Stunden. Wie schaffst du das als Schülerin?

Weißt du, diese Frage kommt ungelogen mind. drei Mal am Tag.
Nur schreiben andere wenigstens noch Informationen dazu.
Bsp. WARUM wollen deine Eltern keinen Hund? Wie alt bist du, gehst du noch zur Schule, wie viel Zeit könntet ihr einem Hund bieten, sind überhaupt Hunde in eurem Haus/in eurer Wohnung erlaubt? usw.

Eltern werden nicht überredet. Die denken (zum Glück) auch an die Zukunft, die Kinder hingegen, die unbedingt einen Hund wollen, denken nur an das Jetzt.

Deine Eltern werden vermutlich gute Gründe haben, einen Hundekauf zu verweigern. Also lass es lieber darauf beruhen oder frag halt genau nach dem Grund, weshalb du deinen Wunsch nicht erfüllt bekommst.
Aber bitte quengel dann nicht unnötig rum, das wäre nicht nur nervig für deine Eltern, sondern auch für dich "schlecht", denn das würde ihre Meinung  vermutlich nur mehr "verankern", heißt für dich: Kein Hund bis du ihn dir selber "anschaffen" könntest (ü.18).

LGH

Die vernünftigste Antwort, die ich geben kann: Hör auf deine Eltern. Die haben den besseren Überblick, ob ihr zeitmäßig, finanziell und überhaupt einem Hund gerecht werden könnt. Offensichtlich meinen sie, daß ein Hund bei euch kein wirklich hundegerechtes Leben haben würde.

Ich finde das sehr verantwortungsbewußt.

In dem Du sie überzeugst den Hund nicht nur zu kaufen, sondern auch täglich 3-4 x "gassiführst", ernährst, pflegst und im Notfall mit ihm zum Tierarzt gehst!

Du weißt schon das ein Hund eben ziemlich viel kostet.Besonders die Erstausstatung.Du musst viel Gassi gehen,vielleicht auch Hundeschule,Ordentliche Ernährung.Warte eher noch etwas,bis du einen Freund hast der auch ein bisschen zahlt.

Wie wärs wenn su mit die Such funktion benutzt? Di frage wird täglich 3mal gestellt.

Antwort: Gar NICHT. deine eltern haben die meiste Arbeit, sie zahlen die ganzen Rechnungen. Daher ist es deren recht zu entscheiden.

Du hast keine Zeit und kein geld für einen Hund.

Bei meiner Mutter hat's mit unserm 1. Hund (Rottweiler rüde Rocky) geholfen ihr Bilder von Welpen zu zeigen😄

Gar nicht. Wenn deine Eltern damit nicht einverstanden sind kannst du es vergessen. 

Das würde nur gehen, wenn du dich rund um die Uhr um den Hund kümmern würdest, und das kannst du nicht. Du müsstest natürlich auch alle Kosten übernehmen, was du selbstverständlich auch nicht kannst.

Also verschieb den Traum vom Hund erstmal.

Hallo!

Vorab: Wenn Du vorhast mit dem Hund so viel Zeit zu verbringen, wie Du Zeit für die Frage investiert hast, dann ist es gut, dass Deine Eltern scheinbar dagegen sind.

Ansonsten kannst Du Zeit mit Tierheimhunden verbringen, oder regelmäßig mit den Hunden aus der Nachbarschaft spazieren gehen, damit Deine Eltern sehen, dass Du Dich kümmerst und Verantwortung übernehmen kannst.

Die Frage nach Erfahrung und die Bedeutung der Hundehaltung spare ich mir.

Gruß

Gar nicht. Denn deine Eltern haben sicher nicht einfach nein gesagt sondern überlegt und sind dann zu dem Entschluss gegen einenen Hund gekommen

Sagen das man Verantwortung lernt, fürs spätere Leben ;)

Ein Hund ist ein Lebewesen und kein Spiel. Man kann es nicht einfach in die Ecke stellen wenn man keine Zeit hat..

Ein Kind kann die Verantwortung nicht alleine tragen

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Tu nicht auf Streberin. Viele Kinder besitzen mehr Verantwortung als Ältere. Die meisten Erwachsenen kriegen nicht mal ihr Leben auf die Reihe- da sind Kinder erwachsener. MFG an die Zicke

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