Wie kann ich meine Angst vor einer Psychotherapie überwinden?

18 Antworten

Angst ist nie unbegründet, und da kann man auch nicht sagen, Du brauchst keine Angst zu haben - entweder man hat sie, oder nicht. Die einzige Möglichkeit , Angst loszuwerden ist, der Sache auf den Grund zu gehen, und sich zu fragen, was genau ist es, was mir Angst macht. Bei einer Psychotherapie kann ich Dich verstehen, die wenigsten sind diesbezüglich unerschrocken, kein Mensch fürchtet sich mehr, als davor sich selbst neu zu erkennen - zumindest beim 1. Mal. Wenn man denn jedoch lernt, sich so anzunehmen, wie man ist, und nicht versucht gänzlich einen komplett anderen Menschen aus Dir zu machen, dann ist das gar nicht so schlimm, schliesslich kommt man sich selbst näher, und kann Andere gleichzeitig auch besser verstehen - sieht man doch Parallelen, zwischen sich und Anderen, und stellt fest, ich bin ja gar nicht alleine mit meinem Problem - und mein Problem ist auch kein Problem, wenn ich es kenne, und nicht unter den Tisch kehre und nicht wahrhaben will - denn nur DAS sind die wahren Probleme.

Hallo Erdbeermus,

Du brauchst vor einer Psychotherapie keine Angst zu haben! Aber eine Therapie ist nur sinnvoll, wenn Du diese bei einem anerkannten Therapeuten machst. Das bedeutet, Deine Therapie muss von der Krankenkasse bezahlt werden. Therapeuten auf Heilpraktikerbasis müssen nur nachweisen, dass sie keine Gefahr darstellen, ob ihre Therapie wirksam ist, ist mit einer Zulassung nicht bestätigt.

Du wirst zu Deinem Therapeuten eine besondere Beziehung haben. Dort werden Deine Probleme bearbeitet. Dass Psychologen alle eine Macke haben ist Unsinn. Das mag auf die Sparte der Heilpraktiker zutreffen, aber von Krankenkassen anerkannte Therapeuten nicht. Durch ihre Ausbildung ist es aber zwangsläufig so, dass sie manche Dinge anders sehen, als Otto-Normalbürger. Auch gehört es zur Therapie, dass sie manchmal Dinge sagen, die Du auf den ersten Blick merkwürdig finden wirst. Aber das gehört, wie gesagt, zur Therapie und ändert nichts an Dir.

Andererseits, das musst Du Dir zuerst einmal klar machen, handelt es sich um eine Therapie, sie zielt also auf Veränderung ab. Da manchmal einzusehen, was Du falsch machst, welche falschen Einstellungen zu Deinen Problemen führen, kann manchmal strapaziös sein.

Vor einer ambulanten Gesprächstherapie brauchst du überhaupt keine Angst zu haben. Das ist meist 1x pro Woche 1 Stunde. Am Anfang ist es auch so, dass du 3 Sitzungen hast und dann entscheiden kannst ob dir der Therapeut überhaupt zusagt. Wenn nicht, kannst du dann wechseln und zu einem anderen gehen. Wenn doch, sind es meist 25 Sitzungen, die dann bei Bedarf und mit Antrag bei der Krankenkasse nochmals auf 25 erhöht werden können. Überlege auch für dich anfangs, ob dir ein Mann oder eine Frau besser gefallen würde bzw. zu wem du mehr Vertrauen haben könntest. Denn das ist wichtig, dass man möglichst wenig Hemmungen haben sollte und dem Therapeut vertraut.

Außerdem musst du dich deswegen nicht schämen. Bei vielen ist dies die größte Angst und Hemmschwelle, dass sie denken, dass sie dann einen Makel haben, wenn sie zum "Seelenklempner" müssen. Das ist aber totaler Unsinn. Sehr, sehr viele Menschen benötigen mittlerweile einen Psychiater oder Psychologen und du glaubst gar nicht wie viele es plötzlich zugeben, auch einmal eine Therapie gemacht zu haben, wenn man das Thema anspricht und sich selbst "outet".

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