Wie kann ich mein Gehirn mehr nutzen?^^

7 Antworten

Ich möche ganz kurz etwas dazu sagen: und zwar: ich habe mal gehört, dass man, wenn man verliebt ist, fast das ganze Gehirnareal (alles) aktiviert hat... also dass viele Areale gleichzeitig aufleuchten (MRT).... interessant, oder? leider weiß ich nicht genau, woher ich das weiß und ob das stimmt...

Prozentaussagen beziehen sich auf die Vorstellung „brachliegender Kapazitäten“, die auf der hirnphysiologisch nicht haltbaren Annahme gründet (kein Beitrag eines Wissenschaftsjournals mit Gutachterverfahren (Nature, Science, Neuroscience, Brain Research, etc.), stützt diese Überlegung), dass eine möglichst große Aktivierung und damit verbunden ein möglichst hoher Energieverbrauch eine ideale Voraussetzung für Leistung und Lernen darstelle. Tatsächlich wurde sogar beobachtet, dass Experten weniger Neuronen und Gehirnstrukturen für ihre hoch geübte Tätigkeit nützen als Novizen. Es hat sich zudem gezeigt, dass die Gehirne von Personen mit höherer Intelligenz ein geringeres Aktivierungsniveau beim Lösen bestimmter Aufgaben benötigen als die Gehirne von Personen mit geringerer Intelligenz (neuronale Effizienz). Dabei macht wohl die Deaktivierung neuronaler Verbindungen, die nicht benötigt werden, (Pruning) die Inputverarbeitung im Gehirn effizienter. Je mehr gelernt wird, desto höher offensichtlich die Synapsenzahl und die Verästelung der Dendriten in einigen Hirnbereichen – so könnte man von einer höheren Kapazität eines „trainierten“ Gehirns sprechen. Zudem tritt dieser Vorstellung auch ein konzeptionelles Problem entgegen: Wenn alle Zellen gleichzeitig feuern würden (also 100 %), kommt nichts zustande. Das Gehirn arbeitet sehr wahrscheinlich über Populationscodes. Dabei formen aktive Neurone, aber auch nicht-aktive Zellen eine Repräsentation aus. Unterschiedliche Neurone/Zellnetzwerke sind für unterschiedliche Aufgaben zuständig und auch dafür sind Hemmvorgänge genauso notwendig wie neuronale Aktivierungsprozesse. Dass also bestimmte Nervenzellen still sind (bzw. nur tonisch aktiv), hat auch Kodierungsrelevanz. Wir nutzen in dem Sinne immer unser ganzes Gehirn!! Ein Bild, das hierzu passt, ist der menschliche Körper im Sport. Damit man möglichst weit springt, müssen viele Muskeln zur rechten Zeit ein-, aber auch wieder ausgeschaltet werden. Wenn alle Muskeln mit einem Schlag aktiv sind, kommt man nicht sehr weit. Das Gelabere von Prozentaussagen gründet auf esoterischem Gedankengut und ist mit traditionellem westlichem Neurowissenschaftsverständnis nicht prüfbar und haltbar. Hohe Relevanz haben diese Aussagen allerdings insbesondere aus ökonomischen Gründen! Es lassen sich in diesem Bereich alltagspsychologisch-inhaltslogische Plausibilitätsargumentationen entwickeln, die sich toll vermarkten lassen. Ähnlich sieht es bei „linkes/rechtes Gehirn nutzen“ aus: 40 Euro erscheinen günstig für ein „Gehirnförderungsarmband“, wenn man Hoffnung hat, dass dieses irgendwie helfen könnte, intelligenter, konzentrierter oder besser im Bett zu werden. Die Lateralität wird dabei neurowissenschaftlich gestützt, jedoch die Argumentation hinkt, dass durch Sensorik/motorische Handlungen bestimmte neuronale Teilprozesse gefördert werden und damit bessere Leistungen erzielt werden. Der springende Punkt ist aus traditionellem Wissenschaftsverständnis deshalb nicht, wie viel Du Dein Gehirn nutzt, sondern WELCHE Informationen in Deinem Gehirn repräsentiert sind und wie Du damit auf die Welt einwirkst! So kannst Du Dein Gehirn mit vielfältigen Erfahrungen und Erlebnissen füttern und wirst dadurch sicherlich in einigen Leistungskategorien oder im Leben allgemein „leistungsfähiger“ – aber dies hat nichts mit irgendwelchen Prozent zu tun, die brach liegen…

wiki?

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@sunanna

nein, von nem bekannten Gehirnforscher..:-)

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Nein, es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass man als Mensch nur 10 % seines Gehirnes benutzt. Mittlerweile weiß man, es wird schon das ganze Gehirn benutzt, aber für bestimmte Aufgaben immer nur ein separates Areal. Es ist also nicht möglich seine Gehirnsleistung zu verbessern, wenn man glaubt, man könnte mehr von seinem Gehirn benutzen.

Wie wird man Herr seiner GEFÜHLE?

Hallo Leute,

Ich hoffe euch geht es allen gut :). Ich versuche seit paar Tagen Herr meiner Gefühle zu werden. Ich versuche quasi alle negativen Gedanken die mich bedrängen gleich zu blocken. Ihr kennt das ja sicherlich auch, wenn ihr mal einen negativen Gedanken bekommt, dann könnte euch genau dieser GEDANKE den ganzen Tag verderben und ihr habt schlechte Laune.

Zum Beispiel, der Chef mault euch in der Arbeit für etwas an, wofür ihr nichts könnt usw. oder jemand hat mal einen übertriebenen blöden Scherz/Spruch gelassen. Und allgemein manchmal denkt man einfach viel zu viel nach bis man DEPRESSIV wird und abends nicht mal mehr einschlafen kann.

Also zu meiner eigentlichen Frage: Kann man das "Herr sein" gegen seine eigenen Gefühle/Gedanken wirklich so weit trainieren bis einen wirklich nichts mehr aus der Ruhe bringt im Leben und man deutlich mehr Lebensfreude verspürt? Hat das von euch schon mal einer geschafft, mal einen ganzen Tag lang nur gut gelaunt zu sein? Vielleicht zwei Tage? Vielleicht eine Woche? usw. Wie seid ihr vorgegangen? Habt ihr euer eigenes ICH gebrochen? Geht das auf Dauer gut oder verdrängt man dann nur alles weg?

Ich freue mich auf eure Antworten und Tipps. :)

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