wie kann ich herausfinden wo der Nord und südpol bei einer stromdurchfließenden Spule ist also ohne einen andern magneten zu benutzen?

4 Antworten

Eine Spule ohne Eisenkern hat keinen Nord- und Südpol. Was du herausfinden kannst, ist die Richtung der H- bzw. B- Feldlinien. Die gekrümmten Finger der rechten Hand umschließen die Spule so, dass die Finger die Stromrichtung anzeigen. Der Daumen zeigt dann die Richtung der Feldlinien im Inneren der Spule an.

Natürlich hat eine stromdurchflossene Spule auch ohne Eisenkern einen Nord- und Südpol! Wie kommst du denn darauf?

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@UlrichNagel

Die Pole sind die Stellen, wo das H-Feld Divergenzen hat, der Beginn der H-Feldlinien ist der Nordpol, das Ende der H-Feldlinien ist der Südpol. Der Zusammenhang zwischen H-Feld, B-Feld und Magnetisierungsfeld M ist

B = mü0 * (H + M).

Schiebt man einen Eisenkern hinein, dann gibt es in der Spule kein H-Feld mehr, sondern der Eisenkern ist magnetisiert, hat also ein M-Feld. Am Ende des Eisenkerns (Ende der M-Feldlinien) beginnen nun die H-Feldlinien, dort ist dann der Nordpol. Wegen der Beziehung oben sind die B-Feldlinien stets geschlossen, aber damit ist auch klar, dass man einem B-Feld nicht sieht, wo die Pole sind.

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"Rechte Hand Regel": die finger müssen in der Richtung des,Stromflusses liegen, der ausgestreckte daumen zeigt dann Richtung nordpol.

in dem du ein Amperemeter in den Stromkreis integrierst. Die Stromrichtung gibt die Richtung des Magnetfelds an ;)

in der Spule also von Süd nach Nord

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Falsch, elektrisches und magnetisches Feld stehen senkrecht aufeinander!

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@UlrichNagel

ja, ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich meinte es so, dass die Stromrichtung vorgibt, in welche Richtung letzendlich das Magnetfeld geht. (MIt der rechten Hand Regel)

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