Wie kann ich herausfinden, was meine Berufung ist?

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6 Antworten

Nichts tun und warten, bis du einen Ruf vernimmst, könnte wirklich sehr lange
dauern.

Bis Mitte 20 sollte man ihn ja normalerweise schon vernommen haben. Da das bislang offenbar nicht der Fall war, wirst du dich wohl von der Vorstellung verabschieden müssen, du seist zu etwas "berufen".

Dir geht es dann wie so vielen (den meisten?): Du wirst dich für einen Broterwerb entscheiden müssen, auch wenn dir das Schicksal dabei nicht lächelnd zuwinkt.

Hast du denn keine Lieblingsbeschäftigung,  die sich zu einem Beruf ausbauen ließe?
Und: Bist du sicher, dass die Erfahrungen mit den Praktika aus deiner Schulzeit für dich heute noch Gültigkeit haben?
Du bist jetzt doch fast 10 Jahre älter. Da könntest du manches inzwischen anders sehen.

Vielleicht noch ein Aspekt: Je weniger dich eine Sache interessiert, desto mehr solltest du darauf achten, viele und vorzugsweise nette KollegInnen zu haben. Das hilft über vieles hinweg. Arbeit ist nicht einmal das halbe Leben!

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Klingt vielleicht blöd, aber mach doch mal so einen Berufstest im Internet oder lass dich beraten bei einer Arbeitsagentur :) Hat mir persönlich sehr weitergeholfen ;)

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Versuch in ein Sozialprojekt einzusteigen, irgendeine sozialrbeiterische Tätigkeit, das wäre dann was Praktisches.

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Dann arbeitest du erstmal ein paar Jahre. Studium und die Arbeit muss sich nicht ähneln. 

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Moin Minimiichen,


Meiner Erfahrung nach weißt du nur dann, welches Berufsfeld das richtige für dich ist, wenn du es auch selbst ausprobiert hast. Ich rate dir daher unterschiedliche Praktika zu machen. Ein Praktikum während des Studiums ist nämlich nochmal etwas ganz anderes, als während der Schulzeit. Genau so habe ich es auch gemacht (ich habe nämlich ebenfalls Politikwissenschaft studiert).

Mit einem Praktika meine ich nicht 2 Wochen, sondern mindestens 3 Monate. Denn nur so bekommt man ein Gefühl für den Alltag, der einen erwartet. Auch, wenn mehrere Praktika eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, hast du danach wenigstens eine realtistische Einschätzung des Arbeitsalltags. Viele Praktika sind bezahlt, sodass sich die Bemühungen auch noch finanziell lohnen :) Auch ich habe nur durch diese Art der Berufserfahrung erkannt, was ich will und was nicht.


Beste Grüße und viel Erfolg!


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Dein Wissen über Politik wird dir selbstverständlich, auch als praxisorientierter Mensch, bei einer politischen Laufbahn hilfreich sein. Versuche erst einmal Bürgermeister zu werden. Suche dir zumindest einen Job im Rathaus oder in deiner Lieblingspartei.

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