wie kann ich helfen wenn ein psychisch kranker seine medikamente ablehnt, er aber immer tiefer in die krankheit abgleitet?

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5 Antworten

Informiert Euch über Soteria Stationen bzw. Kliniken. Die sind leider noch nicht überall zu finden bieten aber eine Alternative zur medikamentösen Behandlung dieser Störungen.
Das dein Freund Zwangsmaßnahmen nicht gut findet, diese, sowie die Atmosphäre auf Akutstationen von LKH's sind alles andere als hilfreich für eine Genesung, kann ich ihm nicht verdenken.
Da würde jeder irgendwann zu machen und noch kranker werden.
Zwangspsychiatrie ist etwas, das nie funktioniert hat und auch niemals funktionieren wird. Der Ansatz von Soteria ist ein anderer.
Wer übrigens einmal die Gelegenheit hatte Psychopharmaka nehmen zu dürfen, wird absolut nachvollziehen können, warum er diese ablehnt.
Zwangsmedikation ist zum Glück nicht mehr gestattet.

http://www.soteria-netzwerk.de

Gute Besserung für deinen Freund 🍀

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Kommentar von reginarumbach
19.08.2016, 16:13

diese soteria -stationen sind toll, das ist gar keine frage! aber...nicht jeder ist zu jedem zeitpunkt so 'gesund' , dass er dort mitmachen kann. manchmal braucht es noch medis auf dem weg...

das müsste eigentlich auch klar sein.

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das ist sehr traurig und ich kann verstehen, dass du ihm gerne helfen möchtest. in die klinik eingewiesen zu werden, ist auch überhaupt kein spaß und wenn sie ihn dann da nicht behandeln können, weil er alles ablehnt, aber noch nicht so weit ist, dass sie es ihm geben müssen, weil er sonst gefährlich ist, dann hast du schlechte karten.

wenn er allerdings zuhause ist, dann könntest du ihm die tabletten ins essen machen, ohne dass er es bemerkt. allerdings müsstest du dann immer zu den zeiten bei ihm sein und alle mahlzeiten mit ihm gemeinsam einnehmen, so lange bis er wieder auf einem stand ist, dass er bereit ist sie selbst zu nehmen. das ganze wäre aber außerordentlich heikel, selbst wenn du es hinbkämst, weil er es ja nicht merken dürfte.

ganz schlimme situation. ich wünsche dir GUTE NERVEN!

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Kommentar von greulinchen
16.08.2016, 08:48

Medikamente ohne wissen und gegen seinen Willen unterjubeln? Aber sonst geht's gut? Zwangsmedikation ist zum Glück nicht mehr vorgesehen.

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So lange er noch als zurechnungsfähig gilt kannst du leider nicht viel machen. Eine Zwangseinweisung in eine psychiatrische Geschlossene wäre möglich wenn ein sachverständiger Arzt bescheinigt dass er nicht mehr Herr seiner selbst ist und für sich und andere eine reale Gefahr darstellt.

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Kommentar von Kusamale
16.08.2016, 07:23

die zwangseinweisung hat er, da wurde bescheinigt das er nicht herr seiner selbst ist und wenn es darum geht sein psychisches gleichgewicht wieder herzustellen, unterstellt man ihm herr seiner selbst zu sein. dabei redet er ständig wirres, ungereimtes zeug. das ist doch wiedersprüchlich!!!

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Man könnte die Medikamente doch als Pulver mit Wasser zum trinken geben oder durch invosion

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Kommentar von Kusamale
16.08.2016, 07:59

da er sich im LKH befindet habe ich keine möglichkeit, sonst wüde ich es machen.

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Kommentar von greulinchen
16.08.2016, 08:46

Man kann sich auch ganz einfach strafbar machen, indem man jemanden Medikamente unterjubelt. Das geht überhaupt nicht!

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Du kannst nur versuchen ihn zu überzeugen. Ansonsten ist nur der Weg über die Zwangseinweisung.

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Kommentar von Kusamale
16.08.2016, 07:19

er wurde zwangseingewiesen vor ca. anderthalb jahren, eine überzeugung ist nicht mehr möglich, zu spät. er hat zu lange keine medikamente genommen. nach den bisherigen erfahrungen mit ihm kommt seine überzeugung daß er mit diesen medikamenten leben muß, erst wieder, wenn er diese madikamente über einen längeren zeitraum (ca. 3monate) nimmt. (erfahrungswerte da es schon mehrmals so geschehen ist) 

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