Wie kann ich gute Noten in der Schule schreiben?

10 Antworten

Hi.

Rechnen wir es mal auf ne Formel runter: Lernerfolg = Talent * Lerndauer * Effizienz.

Sprich, wenn Du keine weitere Zeit investieren kannst, dann arbeite an den Faktoren Talent und Effizienz.

Talent ist einerseits Deine Fähigkeit, Dir Wissen anzueigenen, so wie die Schule das will - also schnell und eher kurzfristig und abstrakt. Da haben Manche mehr Eignung (ich hatte da z.B. Glück) und Andere weniger (das sind dann die Leute, die eigentlich echt schlau sind, aber trotzdem auf der Haupt schon Probleme hatten). Man kann das Talent aber auch durch Anwendung ausbauen. Wie beim Sport - je mehr man übt desto weiter kann man rennen. Sprich, es wäre möglich, dass Du anfangs mehr Zeit investierst, um das langfritig dann wieder zurückzuschrauben.

Wichtiger noch ist die Effizienz. Das Wichtigste finde ich, dass Du Deinen Lerntyp herausfindest. Google mal, da gibt es ganz viele Tests. Ich z.B. bin stark auditiv, ich lerne viel besser auswendig, wenn ich es mir selber vorsage. Das weiß ich und deswegen mache ich es, weil ich es so einfach viel schneller kann, als wenn ich es nur ansehe. Deswegen war ich an der Uni auch in jeder Vorlesung, auch ohne Anwesenheitspflicht, weil es mir einfach viel mehr gebracht hat, als in der Zeit in der Bibliothek die Nase ins Buch zu stecken (was Kommilitonen von mir sehr erfolgreich gemacht haben). Ganz generell kann man sagen, dass man sich umso mehr merkt, je mehr Sinne beteiligt sind. Beim Lesen z.B. nur einer (Sicht), beim sich-Vorlesen schon zwei (bzw. 3, je nach Interpretation: Sicht, Gehör und Sprache). Das Beste ist es, wenn man die Thematik jmd Anderem erklären kann. Freunde, Familie oder Partner opfern sich da bestimmt, wenn es nicht dauernd vorkommt.

Ich persönlich bin auch großer Verfechter einer ruhigen Arbeitsumgebung. Das heißt, dass es still ist und keine Reize von außen die Konzentration stören. Der Fernseher ist also aus, der Computer auch (oder beim Lernen nicht am Netz oder nicht in z.B. FB oder Skype eingeloggt) und das Handy ist aus. Nicht lautlos und daneben, aus. Oder Flugmodus. Die Mutter darf keine Limo oder Kaffee bringen, auch, wenn sie es gut meint und auch die Freundin/der Freund dürfen nicht körperlich anwesend sein, auch, wenn ersie verspricht, leise zu sein. Damit muss das Hirn kein Multitasking machen, bei dem es ja die Gesamtleistung durch die Anzahl der Prozesse teilt. Und Gesamtleistung/Anzahl bleibt Dir dann nur zum Lernen, also ca. 1/3. Und als Nichscientologen nutzen wir ja so schon nur 10% :-D. Ich habe Freunde, die mir da vehement widersprechen, die sagen, dass sie in der Stille verzweifeln und einem weniger konzentrierten introspektiven Lerntyp angehören als ich, aber wenn ich unsere Leistung nach der Zeit vergleiche, dann glaube ich ihnen nicht. Schutzbehauptung halt.

Wichtig ist noch das Pausen-machen, und zwar nach einem Rhythmus, der für Dich gut ist. Ich hab es gegen Ende z.B. so gemacht, dass ich bei einem "Lerntag" (früh austehen und sofort anfangen, gleich nach dem Frühstück) einen Block von 1,5 Stunden konzentriert gelernt habe, mit einer Halbzeitzigarette (bei nem starken Raucher ist das ne Belohnung, klappt mit Schokolade genauso^^). Danach habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht, einfach 1x um den Block. Weil mir persönlich das gut tut, weil ich durch das Laufen den analytischen Verstand leise bekomme und der seinen Akku laden kann. Mein Bruder braucht z.B. anstrengenden Sport, meine Freundin hat Klavier gespielt - das musst Du rausfinden, was Deinen Akku wieder lädt. Danach wieder nen Block zu 1,5 h. Danach nen längeren Spaziergang, mindestens ne Stunde und durch den Wald (ist für mich das Schnellladekabel für den Akku). Danach Mittagessen und noch mal das Selbe. Damit hatte ich in Summe bei 8 h Aufwandt 6 h konzentrierte Arbeit geleistet und mehr geschafft, als viele in 3 Tagen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich mich sehr gut konzentrieren kann und lange studiert habe, sprich, ich war trainiert und das war quasi mein Beruf. Wenn Du effektiv nur ne halbe Stunde pro Lernblock durchhältst, dann ist das für den Anfang voll OK. Und wenn Du nur 2 Blöcke schaffst, dann auch. Und, zurück zu den Formeln (ja, ich mag Formeln^^): es ist doch besser, 30 min mit 100% Effizienz zu lernen und 15 min Pause zu machen als 60 min mit 30%..?

Den letzten Schliff kannst Du Deiner Leistungfähigkeit noch mit der richtigen Nährstoffversorgung verpassen. Das Hirn ist ziemlich heikel, das läuft nur mit Zucker, genauer gesagt Glucose, dem Traubenzucker. Das bezieht es aus dem Blut, sprich, Du solltest auf Deinen Blutzuckerspiegel achten. Jetzt gibt es Werbeleute, die Dir einreden, dass solche Zuckerbomben wie DextroEnergy Deine Leistungsfähigkeit steigern. Stimmt, aber nur für 5 min. Dann merkt der Körper, dass der Blutzuckerspiegel in kurzer Zeit stark gestiegen ist und schüttet Insulin aus, was Deinen Spiegel binnen kurzer Zeit unter den vorherigen Wert (als Du Dich "gedoped" hast) absenkt. Also noch schlechtere Leistung für gerade mal 5 min "Lachgaseinspritzung". Klar, man kann alle 5 min nachwerfen, aber das ist teuer und auf lange Sicht nicht gesund. Das Beste ist es, wenn Du komplexe Zucker zu Dir nimmst (z.b. in Vollkornzeug), die im Magen ne Weile brauchen, um zerlegt zu werden und deswegen den Blutzuckerspiegel nicht schnell steigen lassen. Bei mir hat sich als "Leistungsfrühstück" z.B. Haferflocken mit Leinsamen und Hafermilch bewährt (schmeckt sogar, mir zumindest^^), dazu ne Banane (v.A. wegen Kalium und weil sie sich praktisch essen lässt). Mittags möglichst keine Fertigprodukte (die tun da extrem viel leicht verfügbaren Zucker rein, dass das Belohnungszentrum im Hirn den Käufer konditioniert, wieder so was zu kaufen) und nix Süßes. Fett ist in dem Fall auch nicht schlimm, es spricht also nix gegen Fleisch. Und v.A. genug, also effizientes Lernen ist nicht, wenn Du gerade auf Diät bist!

Dann könntest Du noch ne Fehleranalyse machen. Warum hast Du ne 4. Zu wenig Wissen, Flüchtigkeitsfehler, zu wenig Zeit, Rechtschreibfehler, ... ? So dass Du gezielt reagieren kannst. Bei zu wenig Wissen ganz klar effizienter Lernen, bei Flüchtigkeitsfehlern auf Genauigkeit trainieren, bei Zeitnot auf Tempo, usw.. In Mathe z.B. bringt es fast nix, wenn Du das Prinzip verstanden hast, das ist n Handwerk, das lernst Du nur dadurch, dass Du mehrere gleiche (!) Aufgaben rechnest. Dito Physik und Chemie. In Sprachen kann es ab der Mittelstufe wahnsinnig viel bringen, Dich mit Creative Writing zu beschäftigen, auch in Deutsch, weil vermehrt die Güte Deiner Texte bewertet wird - das bringt einem aber keiner bei, schließlich muss man ja Frisur und Schuhgröße von Shakespeare und Göthe lernen. In den Lernfächern kannst Du darauf achten, was der Lehrer honoriert. Bei Fakten die gezielt lernen und runterleiern, bei Zusammenhängen mehr schreiben und Schlüsse ziehen und das vorzugsweise so, dass er seine Überzeugung bestätigt sieht. Also bei nem linken Geschichtslehrer z.B. gegen die Amis argumentieren.

  1. Im Unterricht so gut wie möglich aufpassen
  2. Jede Hausübung selber machen
  3. Nachhilfe
  4. Sich mit den Klassenkollegen gut verstehen
  5. Sich mit den Lehrern gut verstehen
  6. Taktisches Schwänzen sprich an Tagen schwänzen wo nur unwichtiges um in der Zeit für die wichtigen Fächer zu lernen bzw. sich auszuruhen
  7. Schummeln
  8. Zusätzliche Aufgaben freiwillig machen wenn du zwischen zwei Noten stehst
  9. Wahlpflichtfächer immer so wählen um mit wenig Input (Lernen und Glück) das höchstmögliche Output (super Note) zu haben
  10. Auf die Fächer konzentrieren wo man schlechter ist und dafür andere Fächer vernachlässigen wo man wenig Gefahr läuft schlechter zu werden
  11. Keine freiwilligen Fächer wählen die nicht benotet werden denn das ist nur zusätzliche Arbeit und Zeit die du besser in den Pflichtfächern die benotet werden investieren kannst
  12. Ein kleines Merkheft zulegen wo du alles Wichtige reinschreibst wie welche Hausübung habe ich für welches Fach wann ist Prüfung XY usw. . Frage dafür die Lehrer lieber 1x zu viel als zu wenig
  13. Ordne die Fächer in diverse Mappen/Ordner und zwar so, dass du immer alles sofort findest was du brauchst. Jeden Zettel den du bekommst sofort im Unterricht lochen und einordnen
  • Du solltest dich mit deinem jeweiligen Lehrer gut verstehen
  • Du solltest NIE den Unterricht stören
  • Du solltest nicht negativ auffallen, z.B. durch zuspätkommen oder schwänzen
  • Du solltest dich am Unterrichtsgespräch beteiligen
  • Du solltest dich NICHT bei einem Lehrer aufdrängen, z.B. ein Referat oder Zusatzaufgaben freiwillig einfordern - das macht dich unbeliebt
  • Du solltest dich mindestens so gut mit deinen Mitschülern verstehen, dass niemand dich vom Unterricht ablenkt und du vor nichts Angst hast
  • Du solltest gute Noten als Ziel anstreben, aber niemals laut sagen, dass du eine 1 willst
  • Du darfst mit guten Noten NIEMALS bei Mitschülern angeben
  • Du darfst deinem Lehrer ruhig sagen, was dir an seinem Unterricht nicht gefällt. Sag es aber nicht kritisierend, sondern freundlich und konstruktiv
  • Du kannst dich gut vorbereiten, indem du dir im Internet die Lehrpläne für dein Schuljahr durchliest und schon einmal ein Grundwissen zu den Themen selbstständig aneignest
  • Du solltest dir Zuhause eine angenehme Lern- und Arbeitsumgebung schaffen, falls du beabsichtigst, ab und zu mal eine Hausaufgabe zu machen

Ohne lernen gute Noten?

Eine Freudinn von mir kiregt immer relativ gute Noten. Sie hatt ihr Zeugnis in der 9-ten mit 1.8 abgeschlossen und reibt es immer allen unter die Nase das sie ohne Lernen gute Noten schreiben kann. Sie sagte Sie war in der gÓGrundschule immer eine 3-er Schülerin und ab und an mal bisschen schlechter und plötzlich hatte Sie in der 9.en ein 1.8 Zeugniss? Vorallem weil Sie sich immer freut und sagt "oh eine Gratis 1 ich hab nichts dafür gelernt"....also so richtig glaubwürdig kommt mir das ja nicht vor, würde aber eure Antworten zu dem Tehma wissen.

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