Wie kann ich gewährleisten, dass eine Psychotherapie (VT) funktioniert?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Sprich Das bei dem Therapeuten an und entweder ihr kommt dann als Team zu einer Methode, mit der ihr arbeiten könnt, oder eben nicht.

Er kann unter Umständen Supervision in Anspruch nehmen wenn ein Problem in ihm liegt oder er Unterstützung braucht bzw Kenntnisse fehlen.

Der Patient kann die Therapieprozesssteuerung nicht übernehmen, da er nicht gleichzeitig "das Problem sein kann" und "Das Problem von außen betrachten" kann.

Wie bitte stellst du dir denn sowas vor? Ne Beratungsstelle, wo du die Therapie schilderst und dir dann jemand sagt was dein Therapeut "falsch" macht und dann gehst du hin und erzählst ihm, wie Therapie geht...?!

Einzig für Verdacht oder konkrete Fehlbehandlung gibt es Ombudsstellen der Kassenärztlichen Vereinigungen. Die greifen aber nicht bei Unzufriedenheit, sondern Fällen von Missbrauch, gravierenden Kunstfehlern etc.

Also es werden ja Denk und Verhaltensmuster unter die Lupe genommen in der Verhaltenstherapie. Grundsätzlich sind diese oft Problembehaftet, Kontraproduktiv oder ähnliches ...wäre dem nicht so wäre man nicht in Therapie.

Klar muss man dem Therapeuten zum arbeiten erstmal paar Sachen erzählen, der hilft einem dann zu erkennen wo das Problem sein könnte. Der Therapeut kann Probleme direkt ansprechen oder durch gezielte Fragestellungen einen selbst drauf kommen lassen. Und klar mit seinem Fachwissen erklärt er dir auch warum dein Verhalten kontraproduktiv ist.

All diese Dinge ändern sich nicht von heute auf morgen und bloss weil man den Fehler kennt macht man ihn ja trotzdem noch. Durch Hausaufgaben, Übungen (auch draussen), Rollenspiele und auch eigene ständige Wiederholungen (damit einhergehend Erfolgserlebnisse), kann man sein Verhalten und Denkmuster ändern.


Bei einer Psychotherapie hängt der Erfolg nicht nur vom Therapeuten ab, sondern hauptsächlich vom Patienten selbst. Er muß begreifen, dass er und der Therapeut ein Team sind, die unbedingt zusammenarbeiten müssen. Das bedeutet, dass der Patient offen sein und über alles, was ihn bewegt, mit dem Therapeuten sprechen muß. Nur so kann der Therapeut sich richtig auf den Patienten einstellen und ihm helfen. Wenn sich der Patient verweigert, kann die Therapie nicht erfolgreich sein.

Du kannst jedoch den Therapeuten wechseln, wenn du mit ihm nicht klarkommst. Manchmal dauert es etwas, bis man den Richtigen gefunden hat.

Fabi2804 12.08.2017, 16:45

Kann mich dem 100% aus Erfahrung anschließen.

1
Sirias 14.08.2017, 09:26

Es ist natürlich einfach die Schuld immer den Klienten in die Schuhe zu schieben und "Autoritäten" zu glauben..... Sorry, die Antworte. Hier zielen absolut nicht auf meine Frage ab.

0

Eine Therapie ist nur so gut, wie sehr sich der Therapierende darauf einlaesst, dabei spielt die Therapieform keine Rolle.

Der Therapeut hat die Aufgabe, bestimmte Dinge deines Lebens, die du vergessen hast oder nicht ansehen willst, wieder offen zu legen, die Emotionen zu entladen und dir dadurch ein lebenwerteres Leben zu ermoeglichen.

Wenn eine Therapie nicht funktionert, dann musst du nicht bei der Therapie suchen, sondern bei dir selbst, was es braucht, damit du deine dunklen Kammern oeffnest.

Sirias 14.08.2017, 09:25

Es ist natürlich einfach die Schuld immer den Klienten in die Schuhe zu schieben und "Autoritäten" zu glauben..... Sorry, die Antworte. Hier zielen absolut nicht auf meine Frage ab.

1
Zampano 14.08.2017, 14:17
@Sirias

Es ging in der Anwort nicht um die Schuld des Klienten, sondern um die angemessene Therapieform. Du hast kein Schuld!

0

Ein Psychotherapeut kann Dich nur zum Denken und zum Reflektieren anregen. Mehr kann er in einer Therapie nicht tun - "gehen" musst Du selbst.

Du musst das, was dein Psychologe dir sagt, im realen Leben umsetzen.

Was möchtest Du wissen?