Wie kann ich Gegenstände die sich in einer vom Wohnsitz entfernten Garage befinden versichern?

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6 Antworten

bei privaten Sachen ist das eher schwierig, das geht nur über die Außenversicherung der Hausratversicherung. Da muß die Garage entweder in der Nähe des Vers.grundstücks sein oder die Sachen dürfen sich dort nur vorübergehend befinden.

Liebe Versicherungsverkaufsprofis!

Es ist wohl ohne Zweifel so, dass Haftpflichtversicherungen bei grober Fahrlässigkeit nicht zahlen müssen, bei Vorsatz sowieso nicht.

Und bei Architektenhaftpflicht und bei Brandschutzversicherung und bei Vollkaskoversicherungen gilt ohne Zweifel, dass Verstöße gegen öffentlich-rechtliche Vorschriften grob fahrlässig sind.

Und wenn ihr das den Versicherungsnehmern verschweigt handelt ihr grob fahrlässig!!

Ja. Über die sogenannte Außenversicherung .§ 12 VHB 84 . In der Regel mit 10% der VErsicherungssumme.

Die Garage muss verschließbar sein. Der Verschluss muss im Garagentor montiert sein.

Aber zahlen tun die Versicherungen nur, wenn die "Garage" auch baurechtlich als Abstellraum zugelassen ist! Dazu ist eine Nutzungsänderung bei der Bauaufsicht zu beantragen, die nicht genehmigt wird, wenn z.B. das "Garagenprivileg" zum Bauen in der Abstandsfläche ausgenutzt wurde.

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@Buerger41

Sie sollten nicht durch verkappte Werbung bei Versicherungsnehmern falsche Sicherheiten erzeugen!

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In Garagen dürfen aus öffentlich-rechtlicher Sicht nur PKW abgestellt werden. Andere Gegenstände sind im Schadenfall nicht versichert bzw. die Versicherung ist wegen Verstoß gegen öffentlich-rechtliche Vorschriften von der Eintrittspflicht befreit.

Außerdem kann die Bauaufsicht bei Grenzgaragen die Beseitigung des Gebäudes verlangen, da das "Garagenprivileg" nur für Garagen und nicht für Abstellräume gilt.

Wenn die Versicherung clever ist kassiert sie Beiträge, weil sie genau weiß, dass sie nie für irgendwelche Schäden eintreten muss.

Das Argument ist eher zu vernachlässigen. Bei einer Garage in unmittelbarer Nähe zur Wohnung greift der Versicherungsschutz.

Siehe auch VHB 2008, §6, Absatz 3d. Dort wird die Garage konkret benannt.

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@jona968

Nur wenn die Garage nicht zweckentfremdet genutzt wird. Und das ist immer bei Verstößen gegen öffentliches Recht zutreffend. D.H. allen Versprechungen der Versicherungsvertreter zum Trotz zahlt die Versicherung nicht, wenn die Umnutzung der Garage nicht als Abstellraum baurechtlich genehmigt wurde.

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@Seehausen

Wo steht das denn in den Bedingungen zur Hausratversicherung genau?

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@jona968

Das ist die ständige Rechtsprechung des BGH zu den AGB der Versicherungen. Verstöße gegen öffentliches Recht sind danach immer "grob fahrlässig"; in jeder AGB steht irgendwo schön verklausuliert, dass bei grober Fahrlässigkeit keine Eintrittspflicht im Schadenfall besteht.

Nach dieser Rechtsprechung kann die Versicherung bei Verstößen gegen öffentliches Recht zahlen, muss es aber nicht (Nur Kulanz). Das ist genau so wie bei einer Vollkaskoversicherung für Dein Auto: wenn Du es besoffen gegen einen Baum setzt zahlt die Vollkaskoversicherung auch nicht.

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@Seehausen

Wenn Sie so etwas behaupten, müssen Sie es auch belegen.

Also noch einmal: Wo steht das? Im Baurecht? oder Versicherungsrecht?

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@Buerger41

Es ist völlig klar, dass Versicherungsvertreter die Rechtsprechung des BGH nicht gerne zur Kenntnis nehmen und die Versicherungsnehmer nicht darauf hinweisen.

Nochmal: Verstöße gegen öffentliches Recht werden nach der Rechtsprechung der OLG und des BHG als "grob fahrlässig" beurteilt - und bei grober Fahrlässigkeit muss keine Versicherung zahlen. Das ist nicht nur ständige Rechtsprechung, sondern auch ständige Praxis.

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@Seehausen

Ich frage Sie noch einmal als Versicherungsmakler und Jurist::

**Wo steht das? Wo sind die Fundstellen der behaupteten Urteile des BGH oder eines OLG?******

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@Buerger41

Sind wir denn hier auf einem juristischen Fortbildungsseminar? Warum soll ich Dir Nachhilfestunden zur ständigen Rechtsprechung des BGH geben?

Kannst auch beim GDV nachfragen, die werden Dir kostenlose Nachhilfestunden geben!

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@Seehausen

Also: Sie können Ihre Behauptung nicht belegen.

Naja, dann weiß ich, was davon zu halten ist.

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@Buerger41

Na ja, wenn ein angeblicher Jurist derartige Grundkenntnisse erst von GF erfahren will weiß man auch, was davon zu halten ist!

Warum kommen denn nach jedem Brand die Versicherungen mit der Landesbauordnung unter dem Arm und suchen nach Verstößen gegen öffentlich-rechtliche Bauvorschriften?? Warum zahlt denn die Vollkaskoversicherung nicht, wenn man wegen Alkohol den Schaden verursacht?

Dies alles dem Versicherungsnehmer bewusst zu verschweigen ist nur Geschäftemacherei und Geldschneiderei!

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@Buerger41

Sie sollten nicht durch verkappte Werbung bei Versicherungsnehmern falsche Sicherheiten erzeugen!

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Wenn sich die Garage in in der Nähe der Wohnadresse befindet, sind die Dinge in Deiner Garage durchaus über die Hausratversicherung geschützt. Üblicherweise gilt hier - über den Daumen gepeilt - eine Entfernung von 500 bis 1.000 Meter, je nach Versicherer. Du solltest das bei der Hausratversicherung abfragen. Dabei spielt die Verwendung der Garage keine Rolle, auch wenn Sie im eigentlichen Sinne für die Aufnahme von Kraftfahrzeugen dient. Üblicherweise sind dort ja auch mal neben dem Auto auch Gartengeräte oder Fahrräder ungtergebracht.

In Garagen dürfen aus öffentlich-rechtlicher Sicht nur PKW abgestellt werden. Andere Gegenstände sind im Schadenfall nicht versichert bzw. die Versicherung ist wegen Verstoß gegen öffentlich-rechtliche Vorschriften von der Eintrittspflicht befreit.

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@jona968

Das ist die ständige Rechtsprechung des BGH zu den AGB der Versicherungen. Verstöße gegen öffentliches Recht sind danach immer "grob fahrlässig"; in jeder AGB steht irgendwo schön verklausuliert, dass bei grober Fahrlässigkeit keine Eintrittspflicht im Schadenfall besteht.

Nach dieser Rechtsprechung kann die Versicherung bei Verstößen gegen öffentliches Recht zahlen, muss es aber nicht (Nur Kulanz). Das ist genau so wie bei einer Vollkaskoversicherung für Dein Auto: wenn Du es besoffen gegen einen Baum setzt zahlt die Vollkaskoversicherung auch nicht.

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@Buerger41

Es ist völlig klar, dass Versicherungsvertreter die Rechtsprechung des BGH nicht gerne zur Kenntnis nehmen und die Versicherungsnehmer nicht darauf hinweisen.

Nochmal: Verstöße gegen öffentliches Recht werden nach der Rechtsprechung der OLG und des BHG als "grob fahrlässig" beurteilt - und bei grober Fahrlässigkeit muss keine Versicherung zahlen. Das ist nicht nur ständige Rechtsprechung, sondern auch ständige Praxis.

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@Seehausen

Mag ja sein. Aber wenn Sie so etwas behaupten, dann müssen Sie es auch belegen. Also Butter bei die Fische und die BGH-Entscheidungen in der unter Juristen gängigen Zitierweise belegen.

Alles andere gilt nicht.

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@Buerger41

Sind wir denn hier auf einem juristischen Fortbildungsseminar? Warum soll ich Dir Nachhilfestunden zur ständigen Rechtsprechung des BGH geben?

Kannst auch beim GDV nachfragen, die werden Dir kostenlose Nachhilfestunden geben!

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@Seehausen

Wenn Sie etwas behaupten, müssen Sie es belegen. Alles andere ist Unfug.

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@Buerger41

Na ja, wenn ein angeblicher Jurist derartige Grundkenntnisse erst von GF erfahren will weiß man auch, was davon zu halten ist!

Warum kommen denn nach jedem Brand die Versicherungen mit der Landesbauordnung unter dem Arm und suchen nach Verstößen gegen öffentlich-rechtliche Bauvorschriften?? Warum zahlt denn die Vollkaskoversicherung nicht, wenn man wegen Alkohol den Schaden verursacht?

Dies alles dem Versicherungsnehmer bewusst zu verschweigen ist nur Geschäftemacherei und Geldschneiderei!

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@Seehausen

das ist m.E. Schwachsinn. Ich vermute, dass der Verfasser dies in irgend einem anderen Zusammenhang gelesen hat. Mir ist diese Problematik in über 20 Jahren Praxis (Schadenregulierungspraxis) noch nie untergekommen. Und da er noch nicht einmal weiß, wo grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz geregelt sind (im VVG nämlich)... Das gehört doch zu den BASIC`s der Schadenregulierung. Das sieht mir weniger nach einem fachlich kompetenten Juristen sondern eher nach einem Praktikanten im Bauamt aus.

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@Versichfachwirt

Liebe Versicherungsverkaufsprofis!

Es ist wohl ohne Zweifel so, dass Haftpflichtversicherungen bei grober Fahrlässigkeit nicht zahlen müssen, bei Vorsatz sowieso nicht.

Und bei Architektenhaftpflicht und bei Brandschutzversicherung und bei Vollkaskoversicherungen gilt ohne Zweifel, dass Verstöße gegen öffentlich-rechtliche Vorschriften grob fahrlässig sind.

Und wenn ihr das den Versicherungsnehmern verschweigt handelt ihr grob fahrlässig!!

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Frag halt bei einer Versicherung nach.

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