Wie kann ich einen vereinbarten Termin bei einem Psychologen absagen

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6 Antworten

Du rufst an, sagst, dass du dich im Moment doch gegen eine Psychotherapie entschieden hast, und dass du daher den Termin für das vom Hausarzt angemeldete Erstgespräch nicht wahrnehmen wirst und fertig. Das ist Alltagsgeschäft, keine Sorge.

Ich weiß nicht ob ich einen Termin absagen kann, den meine Ärztin ausgemacht hat. Es ist nunmal so das man als ehemals Depressions kranker Mensch (6 Jahre her) scheinbar keine Rechte mehr zu haben scheint. Müsste ich den Termin dann bezahlen?:/

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@Apfelblume21

Du kannst auch einen Termin absagen, den ein Arzt für dich vereinbart hat. Die einzige Variante, wo du in deinen Rechten eingeschränkt bist, ist eine akutpsychiatrische Zwangseinweisung nach PsychKG (also bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung). Keine Sorge. Ruf einfach an.

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@MSPriv

Super Danke. Habe angerufen und gesagt das ich mit der Meinung meiner Allgemeinärztin nicht übereinstimme und den Termin für unnötig empfinde. Wurde so akzeptiert. und Dir, danke für deine ehrlich Antwort:) (ohne irgendwelche "Therapier Versuche";)

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Kommt drauf an , was die für Fristen setzen und ob sie einen Ersatz für die Stunde finden. Wenn nicht, kann es sein, dass Du eine Ausfallgebühr zahlen musst (ca. 30 E)

ach ausfallgebühr, das ist genauso wie beim zahnarzt da bekommt man auch keine gebühren

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@user2386

@Yvimaus1985: Da liegst Du völlig falsch: Auch der Zahnarzt ist berechtigt einen ausgefallenen Termin inRechnung zu stellen! Wenn Du das bisher nicht erlebt hast, hattest Du möglicherweise nur einen kulanten Zahnarzt.

Bei Psychologen und Psychiatern ist es genauso, sie sind berechtigt ausgefallene Termine in Rechnung zu stellen.

Sowohl ein Psychiater als auch ein Psychologe muß sich - anders als ein Zahnarzt - ganz speziell auf den jeweiligen Patienten einstellen und vorbereiten. Findet der Termin nicht statt, hat er nicht nur den Ausfall dieser Stunde, er hat darüber hinaus sich auch noch umsonst vorbereitet!!!!!!

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Also rein theoretisch brauchst du da nur anrufen und sagen, dass du den Termin gerne absagen würdest. Begründen oder rechtfertigen musst du das normalerweise nicht und bezahlen eigentlich auch nicht! Der Termin ist ja "erst" am Freitag und wenn du direkt morgen Früh absagst, geht das schon..

Die andere Sache ist, warum du dich nicht einfach mal darauf einlässt? Dein Hausarzt vereinbart diesen Termin ja nicht, weil es ihr so großen Spaß macht? Wenn du der Meinung bist, dass du keine Depressionen hast, dann geh da doch am Freitag hin und "beweise" das dem Psychologen einfach? Und es könnte natürlich sein, dass deine Hausärztin sauer ist, wenn du den Termin absagst- aber letztendlich ist das deine Entscheidung!

Lg Ju

Danke, ich werde es versuchen.

Wie gesagt ich HATTE Depressionen vor 6 Jahren die ich nach, Selbstanweisung, erfolgreich überwunden hatte und ich lasse mich nicht von irgendwelchen Ärzten die ehemals Psychlogen waren und das Bedürfnis haben die ganze Menschheit zu therapieren, in irgendwelche Therapien stecken die ich nicht nötig habe. Wenn ich sage ich habe keine Depressionen dann akzeptiert das doch einfach oder antwortet nicht auf die Frage Außerdem möchte ich nicht zu diesem Psychologen weil er mehr als bekannt ist - die Selbstmordrate von seinen Patienten ist nämlich mehr als eindeutig. Was ich verstehen kann, ich hatte schonmal mit dieser Person zu tun damals.

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@Apfelblume21

Für mich kommt es rüber, als ob da richtig Frust und Ärger hinter steckt... Du wirkst einfach nicht wie eine ausgeglichene Person...

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@Apfelblume21

@Apfelblume21: Moment mal: Diese Aussage gefällt mir nicht, die Du da bringst von "irgendwelchen Ärzten, die ehelmals Psychologen waren ......"

Mit dieser Aussage liegst Du nämlich völlig falsch!!!!

Es gibt keine Ärzte, die ehemals Psychologen waren!!!!!

Das, was Du meinst, das ist ein Psychiater. Psychiater sind in erster Linie Fachärzte und zu ihrem Fachgebiet gehört die Psychotherapie ebenso dazu wie der medizinische Ansatz. Entsprechend sind sie auch universitär ausgebildet!!!!!

Eines der Fachgebiete der Psychiater ist die Depression, und der Behandlungsansatz ist meist mehrgleisig. Das kann medikamentös sein, geht aber auch einher mit einer Psychotherapie.

Und je nach Art der Depression (es gibt verschiedene Formen) wird unter Umständen auch noch ein Verhaltenstherapeut hinzugezogen.

Du sprichst von der Selbstmordrate seiner Patienten, kennst aber doch gar nicht den Hintergrund der Krankheiten dieser Patienten!!!!!!!

Nicht alle Patienten haben den gleichen Background!!!! Eine medikamentöse Therapie bedarf einer gründlichen Einstellung auf die Medikamente.

Manchmal wird das auch stationär gemacht, um die Patienten beobachten zu können.

Wichtig ist auch, dass die Patienten in solchen Fällen eine Behandlung konsequent durchziehen, das heißt auch, dass sie nicht eigenverantwortlich von Jetzt auf Gleich die Tableteten absetzen.

Wenn solche Suizidfälle dabei waren, so ist nicht auszuschließen, dass diese Patienten einfach die Tabletten abgesetzt hatten.

Laß Dich nicht von solchen Hören-Sagen-Geschichten abschrecken!!!! Da wird auch viel dazugedichtet von der Bevölkerung.

Nun erwähnst Du, dass Du schon einmal bei diesem Arzt warst. Ist es nicht eher möglich, dass Du Dir damals ein "Feindbild" aufgebaut hast, weil Du mit seiner Diagnose nicht einverstanden warst?

Wenn Dir dieser Arzt so unangenehm ist, dann solltest mit Deinem Hausarzt sprechen, ob er Dich nicht zu einem anderen Psychiater schicken kann.

Eins solltest Du aber wissen, dass bei Depressionen grundsätzlich der Psychiater der Ansprechpartner ist und nicht der Psychologe!!!!!! Ich weiß, Du bist der Meinung, Du hast keine Depressionen!!!!

Möglicherweise kannst Du es aber nicht richtig einschätzen. Und von daher kommt auch Deine Abneigung gegen diesen Arzt!

Leider hast Du Dein Alter nicht angegeben. Solltest Du noch unter 18 Jahren alt sein, dann wäre der Kinder- und Jugendpsychiater zuständig.

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@JaniXfX

JanXfX : Ja ich habe auch Frust wenn ich solche Antworten lese von Leuten die ein krank machen wollen.

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@Adlerblick

Mein Gott, ich kenne diesen Arzt seit 12 Jahren und ja er war vorher ein Psychiater! und Ja ich kenne mich sehr wohl mit der Krankheut aus da ich selbst vor 6 Jahren darunter litt und viele meiner Mitpatienten heute nicht mehr sind! Einige davon haben ihren Selbstmord sogar mit der Therapie unter diesem Psychiater in Verbindung gebracht - wie gesagt ich hatte selbst schon die Freude und ich kann es verstehen. Antworte doch einfach nicht auf meine Frage! du kennst mich nicht und meine Erfahrungen also gutl

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Hi Apfelblume - was macht Dich eigentlich so ärgerlich, wenn Dir zum Einen Dein Hausarzt die Empfehlung gegeben hat, Dich an diesen Facharzt - offensichtlich ein Psychiater - zu wenden?

Und zum Anderen, wenn wir hier als Community-Mitglieder Dir auch nur ansatzweise helfen wollen, weil wir davon ausgehen, dass Du ja offensichtlich ein Bedürfnis hast ein Thema anzusprechen, wirst Du leicht agressiv.

Deine Frage kann doch nicht nur gewesen sein, was Du bei einer Terminabsage bei einem Arzt oder Psychologen beachten sollst.

Diese Frage ist sehr einfach beantwortet: Es gilt wie bei allen Ärzten folgende Regel:

Der Termin muß mindestens 24 Stunden vorher abgesagt werden, dann hat das keinerlei Folgen für Dich.

Wenn der Termin erst ganz kurz vorher abgesagt wird, wird Dir der nicht wahrgenommene Termin in Rechnung gestellt, weil es dann dem Arzt nicht mehr möglich ist, einen Termin mit einem anderen Patienten zu vereinbaren.

Schließlich hat er für Dich diesen Termin freigehalten.

Das Thema "Depression" scheint für Dich ein "Rotes Tuch" zu sein. Du fürchtest, dass Du damit in irgendeiner Form abgestempelt werden könntest.

Dabei hat die Depression in den Industrieländern dramatisch zugenommen, so dass auch die Krankenkassen bereits bestrebt sind, ihre Mitglieder bei diesen Behandlungen optimal zu unterstützen.

Depressionen gehen zu Lasten der Volksgesundheit, was sich wiederum negativ am Arbeitsmarkt auswirkt. Viele Arbeitsplätze sind vorübergehend verwaist, weil diese Arbeitnehmer z.B. wegen einem Burn-out-Syndrom behandelt werden müssen. Deshalb ist eine Vorsorge immer besser als im Akutfall eine aufwändige mehrwöchige stationäre Behandlung.

So gesehen meint es Dir Dein Hausarzt doch nur gut. Kein Arzt und kein Psychologe ist daran interessiert, Dir eine Depression anzudichten - wie Du es ausdrückst!!!!!

Wir haben inzwischen so viele Depressionskranke, dass die Praxen bereits übervoll sind. Insofern kannst sicher sein, dass Der Psychiater, zu dem Du jetzt gehen sollst und auch Dein Hausarzt nicht daran interessiert sind, Dich unnötigerweise mit der Diagnose Depression zu belegen, wenn sie nicht tatsächlich vorhanden ist oder sein könnte.

Du bekommst beim 1. Termin erst mal einen Fragebogen, den Du ausfüllen sollst. Mehr passiert noch nicht beim 1. Termin!!!!!

Dein Hausarzt muß zusätzlich noch eine Blutuntersuchung machen - wenn nicht schon stattgefunden - um abzusichern, dass nicht ein anderer Grund hinter Deinem momentan etwas eingeschränkten Lebensgefühl steht.

Wenn Dir dieser Arzt nicht gefällt aus persönlichen Gründen, dann sage ab undlaß Dich vom Hausarzt zu einem anderen Psychiater schicken.

Nimm es nicht so tragisch, sei froh, wenn man Dir helfen will und der Arzt Dir dazu die nötige Basis gibt!!!!!

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute!

Du brauchst keine Begründung, ist ja immer freiwillig, auch ein Arzt kann dich zu nichts zwingen. Anrufen und absagen fertig!

Naja es geht darum ob ich dann für den Termin zahlen muss?:/

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@Apfelblume21

nö, ist doch das Erstgespräch ... und du hast den Termin nicht einmal selbst gemacht,

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@Peta67

@Peta67: Die Aussage ist in der Form nicht richtig!

Es ist völlig unerheblich, ob es sich um ein Erstgespräch handelt oder ob der Termin vom Hausarzt ausgemacht wurde:

Termine bei Ärzten und Psychologen müssen 24 Stunden vorher abgesagt werden, wenn man sie nicht wahrnehmen will oder kann.

Erfolgt die Absage kurzfristiger, wird der nicht wahrgenommene Termin in Rechnung gestellt.

War man schon öfters bei dem Behandler und sagt dann kurzfristig den Termin ab, hängt die Rechnungsstellung davon ab, ob der Arzt oder Psychologe den Termin noch mit einem anderen Patienten belegen konnte.

Hat sich ein anderer Patient gefunden, erfolgt keine Rechnungstellung, blieb dieser Termin jedoch frei, wird auch in dem Fall eine Rechnung gestellt.

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@Adlerblick

@Adlerblick; Da gebe ich dir Recht, dennoch ist wie ich oben lesen konnte, der Termin doch erst am Freitag, da ist doch noch ausreichend Spiel für eine Absage. Außerdem sind meine Erfahrungen andere, eventuell sieht es nicht jeder so eng, auch wenn kein Ersatz möglich war, habe ich noch keine Rechnung erhalten. Denn es gibt durchaus unvorhersehbare Gründe die eine kurzfristige Absage notwendig machen, ohne nachträgliche Rechnungsstellung, da solche Fälle ein Therapeut wie auch ein Arzt mit einkalkuliert. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und sicher hast du Recht, spielt es keine Rolle, ob es ein Erstgespräch ist oder nicht, da habe ich mich geirrt, danke für den Hinweis.

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Ruf an und sag, du kommst nicht, das ist ja nur ein Termin, du bist ja noch nicht entmündigt und zwangseingewiesen.

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