Wie kann ich einem Lehrer helfen?

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8 Antworten

Hallo Conny118000,

 wenn der Lehrer noch Referendar ist, dann heißt das: Er ist noch in der Ausbildung und hat noch keine zweite Staatsprüfung als Lehrer. Es ist normal, dass man als Schüler versucht, den "Stift" ("Azubi") zu ärgern, weil man meint, dass man die Macht dazu hat.

Es ist auch normal, dass ein nicht voll ausgebildeter Lehrer noch Schwierigkeiten mit Schülern hat. Aber das ist lernbar. Und vielleicht wird er später mal ein guter Lehrer.

Helfen kannst du am besten, wenn du dich ganz normal im Unterricht verhältst, gut mitarbeitest, versuchst, auf Mitschüler und Mitschülerinnen einzuwirken, dass sie das Mobbing als unfair sehen und es bleiben lassen.

 Mit Lehrerärgern habt ihr zwar ein interessantes Leben, aber ihr lernt nichts. Schließlich wollt ihr selbst ja auch was vom Unterricht haben und einen guten Abschluss machen.

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Helfen kannst du ihm, indem du nett bist und in seinem Unterricht mitmachst. Bei den Schülern heutzutage können einem die Referendare manchmal echt leidtun, bin selbst Schüler und sehe, wie manche es sich wohl echt schwer tun. Die größte Motivation für ihn ist wohl, wenn du ihm zeigst, dass du ihn respektierst. Ich bin auch immer nett zu den Referendaren, denn wäre ich in deren Lage, würde ich auch wollen, dass man mir zuhört und mich respektiert. Manchmal muss man einfach nett sein, es ist ein schönes Gefühl wenn du merkst, dass die Leute dadurch mehr Selbstbewusstsein bekommen und bessere Lehrer werden. Unser letzter Referendar hat mich immer angelächelt wenn er mich gesehen hat. :)

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Das einizge was du machen kannst ist es, es ihm zu sagen. Kritik ist immer produktiv und vielleicht weiß er gar nicht warum er nicht so gut ankommt. Suche mit ihm das gespräch.

Sonst kannst du aber nichts machen, das ist nicht deine angelegenheit

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Ja... das ist das Problem von bedarfsdeckendem Unterricht, da wird er ins kalte Wasser geschmissen und darf paddeln... obwohl man von der Planung und Umsetzung von Unterricht fast noch 0 Ahnung hat "learning by doing". Das haben sie mit mir auch gemacht... und ich hatte die übelste 7 + zwei völlig aus den Fugen geratene 9er aufs Auge gedrückt bekommen^^ Da heißt es 'friss oder stirb' :D Zurück zu deiner Frage: letztlich hat er die Notengebung völlig in seiner Hand und wird darüber ggf. Rache üben... deswegen würde ich mich, egal was das fürn Typ ist, möglichst gut mit ihm stellen, um eine gute Note abzustauben. Es gibt außerdem ein altes Sprichwort "man sieht sich immer zweimal", wenn der an der Schule bleibt und die Kotzbrocken, die ihn derzeit mobben laufen in der Oberstufe auf (falls sie es bis dahin schaffen), kann man sich an fünf Fingern abzählen, wer dann am längeren Hebel sitzt und inzwischen über die Sozialkompetenz verfügt das auszuleben... nicht kurzsichtig denken und das beste für dich persönlich rausholen, Gruß, Cliff

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Kommentar von Conny118000
19.07.2017, 13:17

Danke schön :3

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Gar nicht. Es muss ihm schon selbst klar werden, wo seine Defizite liegen.

Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.

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Kommentar von Conny118000
19.07.2017, 12:59

Danke für deine Antwort

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Hallo.

Ein 
Referendar muss sich auch erst eingewöhnen. Das dauert alles seine Zeit.
Helfen durch mitmachen und den Klassenfluss in Gang zu halten.
Wahrscheinlich ist er noch nervöser wie ihr. 

Mit Gruß

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Das Referendariat war, ist und bleibt  für viele, sehr viele, wenn nicht gar die meisten "Refis" die schlimmste Zeit ihres Lebens !

So war es auch bei mir - vor über vier Jahrzehnten.

Die Phase ist entwürdigend, ja: entmenschlichend, demotivierend, wenn nicht gar diskriminierend. Der Refi steht unter ständiger (!!) Beobachtung, absolviert Unterricht, den er selbst verabscheut, aber durch Fachlehrer, Fachleiter / Seminar dazu gezwungen wird.

Er unterliegt permanentem Noten-, Gutachten-, ja: Existenz-Druck - ES WAR FURCHTBAR (für mich).

Dass ich ein begeisterter Lehrer werden würde, der vier Jahre über seine Pensionsgrenze unterrichtete, konnte ich daaaaamals nicht ahnen !

Eurem Referendar einen anderen Beruf zu empfehlen, zeugte nicht nur von kindlich-einfältiger Arroganz, sondern wäre auch eine Beleidigung ohnegleichen !

Manche Lehrer entwickeln sich erst im Laufe der Jahre zu einem guten Pädagogen - wenn überhaupt ; - )) !

pk

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Kommentar von CliffBaxter
20.07.2017, 15:41

paul, vor 40 Jahren haben Referendare weder benotet (Zeugnis) noch eigenverantwortlichen Unterricht gemacht. Haben wir hier nicht eher ein strukturelles Problem, was die Situation noch weiter verschärft hat. Von 5 sogenannten "Quereinsteigern" die ich erleben durfte, die also keinen Vorbereitungsdienst geleistet haben und sich dachten, ich schieb da mal ne extrem ruhige Kugel :D sind in einem halben Jahr 5 wieder ausgeschieden... 

Das was unsere Fragenstellerin mit der Thematik verbindet, ist jedoch ausschließlich ihr Note, sie kann Schulpolitik nicht beeinflussen und auch nicht für Berufswahlen Fremder verantwortlich zeichnen. Daher sollten sich ihre Bemühungen darauf beschränken, das Beste davon abzubringen für sich persönlich, m.M. Gruß, Cliff

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Wenn ein Referendar schon mit 7-Klässlern nicht klarkommt, sollte er dringend über einen Berufswechsel nachdenken. 

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Kommentar von Conny118000
19.07.2017, 13:01

Das haben wir ihm auch schon gesagt xD

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Kommentar von Wechselfreund
19.07.2017, 14:18

Gerade die Mittelstufe ist problematisch, da viele Schüler hier zu dumm sind, um zu erkennen, dass sie für sich selbst lernen.

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