Wie kann ich eine VPN verbindung auf dem Raspberry Pi installieren?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ich verstehe den Kontext deiner Frage nicht ganz.

Du meinst also ein VPN ( virtuelles privates Netzwerk ) zu brauchen !?  Welche Computer sollen mit dem Netzwerk verbunden werden, wo sind die und was für Systeme haben die ? 

Braucht man tatsächlich einen (VPN) Zugangsprovider / -verteiler und was ist die Intention ?  Wenn der Zugangsprovider der andere Endpunkt des VPN-Tunnels ist,  muss er ein hohes Vertrauen genießen.  Wenn ich den nicht gerade persönlich kenne,  würde ich niemals darauf vertrauen, dass deine Aktivitäten ausserhalb des Tunnels nicht auch protokolliert werden !? Wenn ich allerwelts illegale Aktivitäten vorhätte, würde ich mich keinsfalls darauf verlassen, und wenn du eine Straftat begehst eher wahrscheinlich ist, dass die Identität deines VPN-Endes dennoch ermittelt werden würde....

Warum macht man so etwas und was versprechen die VPN-Anbieter ?  Die Verbindung zum Server des VPN-Anbieters mit deiner Identität, deinen Zugangsdaten laut Vertrag, ist ein verschlüsselter Tunnel, dessen Datenübertragung nicht ausgewertet werden kann.  Das eigentliche Ziel der Netzwerkverbindung des Clients (z.B. deines Raspberrys) ist dabei nicht Mitglied des VPNs,  sondern eine reguläre Adresse mit einem regulären Dienst, wir z.B. HTTP, FTP, ein Cloudservice, Mediaserver, RTP usw..... Den Verbindungsaufbau zum eigentlichen Ziel nimmt dann das Gateway des VPN-Anbieters vor, mit der IP-Adresse und der IP-Identität des Anbieters und nicht dein Computer selbst mit der öffentlichen IP-Adresse deines Internetanschlusses.  Sollte der Ziel-Server die Zugriffe protokollieren, wird nur die IP-Adresse des VPN-Providers zu finden sein und deine Anonymität bleibt bewahrt...  Der Anbieter übernimmt dabei für seine Kunden die Rolle eines Stellvertreters ( eines Proxys ).

Der Unterschied zwischen diesem VPN-Dienst zu regulären Proxyservern ist es, dass diese Stellvertreterrolle allumfassend ist und für den gesamten TCP-IP Netzwerkverkehr funktioniert. Ein Proxyserver funktioniert dagegen immer nur für einen bestimmten Dienst, ein bestimmtes Protokoll, wie z.B. der HTTP-Proxy.

Die Schwierigkeit ist hierbei, dass der gesamte Netzwerkverkehr des Clients ausschliesslich über diese virtuelle Netzwerkverbindung stattfinden muss.  Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Protokolle,  wie eine solche VPN-Verbindung eingerichtet wird.   Die Regeln dafür macht der VPN-Anbieter allein.  Es gibt auch Anbieter mit proprietären Lösungen,  wo man eine bestimmte Software installieren muss, welche dann die Verbindung herstellt.

Wie schon gesagt,  die Regeln macht der Anbieter alleine !

Deine Anweisung da bezieht sich auf eine VPN-Anbindung eines speziellen Mediacenter-Betriebsystems für den Raspberry Pi an einen Standard-OpenVPN-Server...   Wenn du diesen Zugang auch dort gekauft hast, wird das sicher schon irgendwie funktionieren, aber mit jeder anderen Linuxdistribution (Raspbian, Ubuntu usw.)  für den Raspberry funktioniert das viel besser und einfacher...  Im Networkmanagerapplett der grafischen Oberfläche gibt es direkt den Punkt VPN-Verbindung konfigurieren. Da das offensichtlich, weitestgehend ein default-OpenVPN-Server ist, trägt man nur Adressen und Zugangsdaten ein und schon funktioniert es und man kann den Zugang nutzen.  Dieses Mediacenterding mag durchaus seine Existenzberechtigung haben, aber es verkompliziert derartige Konfigurationen und degradiert den Raspberry-PI zur Media-Cloud- und Webradiobox...

Also du hast dir einen VPN-Server im Internet gekauft und möchtest dich mit deinem RPi verbinden richtig?

ja genau

0
@skyenity

Warum hast du nicht selbst einen VPN-Server bei dir im lokalen Netz aufgesetzt? 

Aber naja egal.... Hast du dich schon an den Support gewendet?

0
@ByteJunkey

Warum sollte er das tun,  wo er doch eigentlich gar kein virtuelles privates Netzwerk braucht / bauen möchte.   Er braucht eigentlich nur einen Proxy,  um seine Anonymität zu wahren, um illegale Aktivitäten zu verschleiern, nicht von Werbung und Spam belästigt zu werden, etc...

Wie könnte ein VPN-Server im eigenen Haus diese Aufgabe erfüllen ?  Gar nicht !

Der Support braucht da auch nicht zu helfen,  denn das ist ein selbsgemachtes Problem....

1

Moin

Hast Du die Pakete installiert? Also 
sudo apt-get install pptp-linux

ausgeführt ? 

Vi Vim oder nano funktionieren jetzt nicht oder was ? 

Mit

sudo apt-get install vim 

kannst Du vim installieren - ist quasi der "grosse" Bruder von vi.

Dann heist es naturlich nicht 

vi /etc/ppp/peers/chicago

sondern 

vim /etc/ppp/peers/chicago

Damit erzeugst Du die Datei, die wird wohl leer sein, also Kopiere die Daten dort rein ( mit ESC Taste I (großes i ) kommst Du in den Einfügen Modus, da kannst Du Deine Deine Daten dann Einfügen. 

Abspeichen geht so  ESC Taste Drücken

: (doppelpunkt)  wq  alles hintereinander :wq

Übersetzt -> Du gehst aus dem Einfüge Modus raus und gibst den Befehl zum schreiben der Datei ( kleines w ) und Du beendest den Editor ( kleines q ).

Meckert er dann rum, das Du nicht schreiben darfst setze hinter dem wq direkt ein Ausrufezeichen ! - das bedeutet, das die Datei mit quasi "Gewalt" geschrieben werden soll  :)  :wq!

Das sind eigentlich Unix Grundlagen, vielleicht solltest Du Dir sowas mal Anschauen  als Tip - ( http://www.drhellberg.de/Aktuelles%20Beratung%20Hannover/linuxfibel.pdf )
ist das Minimum, was man wissen sollte.

Viel Erfolg

so long(knife)

hab das jetzt mit vim gemacht, bin in den einfüge modus gekommen und konnte das command auch abspeichern, wenn ich jetzt aber versuche dann den server anzupingen mit "sudo pon chicago" kommt die meldung "unrecognized option" obwohl alles richtig geschrieben wurde.

0
@skyenity

Hmmm, hast Du den pon bzw pppconfig überhaupt installiert? 
Hört sich so an, als ob es nicht vorhanden wäre  :) 

sudo apt-get install pppconfig

so long(knife)

0

ne hab das nicht installiert :D gut zu wissen
danke :)

0

Was möchtest Du wissen?