Wie kann ich eine Mathematische Aufgabe beherrschen?

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4 Antworten

Verinnerliche mal die Äquivalenzumformungen, dann ist eine ganz große Klippe geschafft. Das Wichtigste ist, dass du das Rechenzeichen siehst, ob es nun vor oder hinter dem Operanden steht. Die jeweilige Gegenrechnung bringt einen Term dann auf die andere Seite.
Klammern gehen immer vor!     "mal" ist oft unsichtbar.

Noch ein Tipp:
den Term, in dem deine Unbekannte steht, nach links bringen und dann abräumen. Das ist zwar etwas mehr Schreibarbeit, hat sich aber bewährt für die Übersichtlichkeit.

Rangfolge:
http://dieter-online.de.tl/Rechenrangfolge.htm

Beispiel: c gesucht

                  p  = (3a + 2b) cd      | Du brauchst c, also Seiten vertauschen
(3a + 2b) * cd = p                       |  /(3a+2b)      mal muss weg mit durch
                
cd = p / (3a + 2b)      |  /d                mit Nenner multiplizieren
                  c  = p / (d (3a + 2b))

                          Dafür braucht man bei diesem Editor eine Doppelklammer.
                          Man könnte im Nenner auch ausklammern, wird es aber
                          meist so belassen, weil es übersichtlicher ist.

Mein Problem war früher nicht das grundsätzliche Verständnis vom Vorgehen.

Viel schwerer war es für mich, Berechnungen, die eine bestimmten Aufwand hatten, in jedem Schritt konsistent zu bleiben. Häufig schlichen sich Rechenfehler ein, die einfach aufgrund eines fehlenden Vorzeichens, unsauberer Variablen Bezeichnungen, Zahlendreher usw. resultierten.

Aus meiner Sicht muss man auf Makroeben einen gewissen Überblick über die Art der Aufgabenstellung haben und auf Mikroebene eine gute Übung haben die einzelnen Berechnungsschritte korrekt auszuführen.

Den Überblick über eine Art von Aufgabenstellung braucht man, um abschätzen zu können, ob ein Ergebnis generell plausibel oder plausibel zu den Eingangsparametern ist. Sicherlich kann man hier Üben. Aber es geht viel mehr darum die Aufgabenstellung aus verschiedenen Winkeln zu betrachten. Damit erhält man ein Grundverständnis für die Aufgabenstruktur.

Auf Mikroebene bleibt einem nichts anderes übrig als Umformungen zu üben und die Gegenprobe zu machen, also den einen Schritt nach vorne und wenn es geht einmal wieder zurück. Nach hunderten oder tausenden Übungen stellt sich auch ein Blick für die Umformungen ein, der einen hilft relativ schnell zu validieren ob man noch auf dem richtigen Weg ist.

"Beherrschen" ???
Nicht nötig ;-)
Es reicht vollkommen aus, wenn du sie löst!

Deine Frage ist für eine Antwort zu allgemein. Bitte konkreter.

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