Wie kann ich einen dreijährigen Staffordshire Terrier noch dazu bringen dass er auf mich hört?

13 Antworten

Hi,

Das liest sich irgendwie nicht so als wenn Sitz und Platz das einige Problem wäre 😂 zunächst müsstet ihr an seiner sozialen Kompetenz arbeiten, eine Bindung herstellen und ihn die Umwelt zeigen. Wenn er da sicher ist kann man Mal dran denken an sein Grundgehorsam zu arbeiten, im Moment wird ihn sicherlich auch viele draussen ablenken. Und da ich lese das ihr schon alles selber probiert habt, würde ich euch liebe eine kompetente Hundeschule vorschlagen, bitte achtet da aber darauf das die eine gewisse Bildung und Qualifikation haben, da ihr zunächst am verhalten arbeiten müsst, wo Fehler sich halt echt negativ auswirken können. Und klar ihr habt ein Terrier, die sind nunmal was selbstständiger, wenn er nicht folgt und wie du es schreibst stur ist hat er den Sinn hinter deinen Übungen nicht erkannt und weiss vermutlich das er sturer ist als du. In der Hundewelt ist ja nicht der lauteste und böseste der Chef, sondern der der seine Ressourcen einzuteilen weiss und "stur" bei sein Ziel bleibt. Da es ein Terrier ist, was macht ihr denn mit ihm an Arbeit? Die suchen ja schon Aufgaben und wollen richtig was erleben, die Auslastung spielt da halt auch eine grosse Rolle.

Ich würde mit dem Klickertraining beginnen. Dazu kann man sich prima auf Youtube Videos anschauen und im Internet einlesen. Mit dem Klicker kann man dem Hund super alles mögliche beibringen. Ich würde es so machen: Klick, Keks in den Hund, Klick, Keks in den Hund. Das ruhig mehrmals am Tag mit ca. 10 Keksen machen. Irgendwann kapiert der Hund, dass der Klick einen Keks bedeutet. Dann kannst du bei Sachen üben, die zuverlässig funktionieren. z.B. "Sitz", der Hund setzt sich, direkt klicken und Keks rein. Die Verbindung zwischen Klick und Keks (positiver Verstärkung) festigt sich.

Du kannst z.B. so auch die Leinenführigkeit trainieren. Als erstes bitte einen Unterschied zwischen Halsband und Geschirr. Halsband heißt: der Hund wird NIE, NIE, NIE für sein Ziehen belohnt. Du nutzt es also wirklich nur dann, wenn du trainierst! So lernt er, dass dann absoluter Musterschüler gefragt ist. Geschirr heißt, er darf auch mal ziehen (natürlich alles im Rahmen). Ist er am Halsband neben dir, klickst du, gibst den Keks. Das kannst du ruhig ein paar Meter so machen, solange du die Aufmerksamkeit hast. Dann wird ans Geschirr geschnallt und er darf ein bisschen laufen. Das kannst du immer wieder wiederholen. Mehrmals am Tag. Die Einheiten verlängern, die Klicks und Kekse reduzieren (immerhin willst du nicht die nächsten Jahre mit Klicker und Keksen rumrennen). Trainiere in reizarmer Umgebung. Also nicht dort, wo ganz viel Halligalli ist.

Beim Anspringen würde ich es so machen, dass du mit Besuch trainierst. Du versuchst ihn VORHER abzurufen und einen Keks zu geben, bevor er durchstarten kann. Denn dann ist eh alles zu spät. Die angesprungene Person sollte den Hund auf keinen Fall beachten! Du kannst ihn auch auf die Decke schicken und ihm dort einen gefüllten Kong geben, wenn Besuch kommt. Oder du gehst mit einer Leberwursttube los, lässt ihn daran schlecken bis du vor der Person stehst. Diese darf ihn dann streicheln. Springt er hoch, wendet sich die Person ab.

Hundeaggression: Hierzu (und auch zu den anderen Problemen) würde ich dir eine Hundeschule empfehlen. Die können dir sagen, wieso er so reagiert und wie du damit umgehen kannst. Solange das nicht im Griff ist, solltest du auf jeden Fall mit Maulkorb spazieren gehen. Das gibt deinen Mitmenschen Sicherheit und ggf. kann so auch nichts passieren, wenn er sich doch mal losreißt und auf einen Hund stürmt. Und wie gesagt: Such bitte eine Hundeschule auf!

Aha - und woher "bekommt" man einen dreijährigen Listenhund, der noch nicht über die entsprechende Erziehung verfügt?

Das kann ja eigentlich nur über den Tierschutz erfolgt sein, denn eine andere Möglichkeit, an einen Listenhund zu kommen, gibt es ja (fast) nicht.

Wenn der über den Tierschutz kommt, dann bist du doch entsprechend überprüft worden, ob du die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen, so einen Hund halten und - eben auch erziehen - zu können verfügst? Insbesondere dann, wenn es sich ja um einen noch nicht erzogenen Hund handelt! Da verwundert mich deine Frage dann doch sehr.

Zudem werden diese Hunde i.d.R. nur vom Tierschutz übergeben, in Absprache mit der entsprechenden Hundeschule - denn den Wesenstest muss ja jeder Halter wieder erneut mit dem Hund ablegen.

Einen Hund erzieht man nicht durch Tipps aus dem Internet - denn Erziehung funktioniert immer auch sehr individuell zwischen Hund und "Herr" - und dazu braucht man, wenn man noch nicht über die notwendige eigene Erfahrung verfügt, immer auch jemanden, der einen korrigiert, der einen anleitet, der sich das Zusammenspiel von Hund und Halter anschaut, verbessert, Tipps gibt etc.

Gutes Gelingen

Daniela

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